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Erika-Cremer-Habilitationsprogramm der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

 

Um die Integration exzellenter Wissenschaftlerinnen in das Wissenschaftssystem zu fördern und wissenschaftliche Exzellenz zu sichern, schreibt die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck auf Initiative des Vizerektorats für Personal ein Karriereförderprogramm für hervorragend qualifizierte Forscherinnen aller Fachdisziplinen aus, die eine Habilitation anstreben bzw. sich im Habilitationsstadium oder laufenden Habilitationsverfahren befinden.

Das Programm ist nach der Physikochemikerin Erika Cremer (1900-1996) benannt. Im Andenken an die große Forscherin, die trotz hervorragender wissenschaftlicher Leistung erst 1959 zur ordentlichen Univ.-Prof. für physikalische Chemie bestellt und zum Vorstand des Physikalisch-Chemischen Institutes ernannt wurde, fördert die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck wissenschaftliche Frauenkarrieren.

Angeboten wird ein Habilitationsprogramm in Form einer befristeten Anstellung bis zu 48 Monaten. Der Antragstellerin soll die Möglichkeit geboten werden, sich auf ihr Habilitationsprojekt konzentrieren zu können, um dieses erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Des Weiteren soll das Programm die Antragstellerin in den Forschungsbereich der Leopold-Franzens-Universität einbinden und ihre wissenschaftliche Präsenz am jeweiligen Institut sicherstellen. Nach Abschluss der Förderung soll die Qualifikationsstufe der Habilitation erreicht sein, die die Antragstellerin zu einer Bewerbung um eine in- oder ausländische Professur befähigt.

Bewerbungs- und Vergabebedingungen:

1. Antragsberechtigt sind Nachwuchswissenschaftlerinnen aller Fachdisziplinen, die eine Habilitation anstreben bzw. sich im Habilitationsstadium oder laufenden Habilitationsverfahren befinden.

2. Die Antragstellerin muss auf einschlägige wissenschaftliche Erfahrung im In- und Ausland sowie internationale wissenschaftliche Publikationstätigkeit verweisen können. Vorarbeiten zum geplanten Habilitationsprojekt müssen nachgewiesen werden.

3. Eine Absprache mit dem Gastinstitut, dem die Antragstellerin im Falle der Bewilligung des Antrages zugeordnet wird, muss vorliegen.

4. Eine Mitwirkung der Antragstellerin in der Lehre für die Dauer der Förderung ist wünschenswert. Antragstellerinnen können eine Lehrtätigkeit von bis zu 4 SSt ausüben.

5. Für die Dauer der Förderung wird ein befristeter Arbeitsvertrag als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit einem Beschäftigungsausmaß von 100 % gemäß den Bestimmungen des Kollektivvertrages angeboten.

6. Die Dauer der Anstellung beläuft sich auf bis zu 48 Monate. Im Rahmen der Förderung sind befristete Auslandsaufenthalte zu Forschungszwecken möglich.

7. Vorgesehen ist, dass pro Jahr ein bis zwei Habilitationsprogramme vergeben werden.

8. Die Vergabe erfolgt durch das Vizerektorat für Forschung auf Grundlage internationaler Begutachtung.

 

Die angeführten Voraussetzungen müssen mit der Einreichung vorliegen!

 

Ansuchen sind unter Verwendung des im Internet unter der Adresse http://www.uibk.ac.at/ffq/forschungsfoerderung erhältlichen Antragsformulars bis spätestens

 

Mittwoch, den 10. Mai 2017

  

durch den/die zuständige/n Projektdatenbankbeauftragte/n des Instituts, dem die Antragstellerin zugeordnet werden soll, in die Projektdatenbank einzutragen und die kompletten Antragsunterlagen (Antragsformular inkl. aller Beilagen) in elektronischer Form in die Datenbank zu laden.

Zusätzlich sind Ansuchen (in Papierform) binnen derselben Frist (Mittwoch, 10. Mai 2017, Einlangen hier) an das Vizerektorat für Forschung der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Innrain 52, 6020 Innsbruck, zu richten.

 

Univ.-Prof. Dr. Sabine SCHINDLER

Vizerektorin für Forschung