ACHTUNG: EINREICHFRIST IST ABGELAUFEN!

Preis für ‚Antike Rechtsgeschichte’

 

  1. Das Vizerektorat für Forschung der Universität Innsbruck schreibt auf der Basis einer für diesen Zweck gewidmeten Zuwendung (siehe Punkt 5) einen Preis fürAntike Rechtsgeschichte’ aus. – Der Preis wird in Zusammenarbeit zwischen Rechts­wissenschaftlicher, Philosophisch-Historischer und Katholisch-Theologischer Fakultät vergeben.

  2. Der Preis will die Rechtsgeschichte in einem interdisziplinären Umfeld fördern. – Erwünscht ist daher neben einer rechtsgeschichtlichen Fragestellung eine Orientierung aus Alter Geschichte, Altorientalistik, Ägyptologie, Rechtssoziologie, Rechts­philosophie, Rechtsethnologie, Rechtsanthropologie, Historische Rechtsver­gleichung, Archäologie, Religionswissenschaft, Soziobiologie, Vergleichende Verhaltensforschung uam. – Erwünscht sind Arbeiten auf sämtlichen Gebieten antiker und spätantiker Rechtsgeschichte, wobei vor allem an Arbeiten gedacht ist, die den Blick über einen einzelnen Rechtskreis hinaus wagen und interdisziplinäre Wege einschlagen. Arbeiten, die über das Römische Recht hinausgehen und eine komparative Orientierung aufweisen, werden bevorzugt.

  3. Eingereicht werden können wissenschaftliche Arbeiten wie Diplomarbeiten, Dissertationen, Habilitationen, Aufsatzkonvolute (in denen die einzelnen Aufsätze zusammen ein bestimmtes Gebiet behandeln und einen Erkenntnisgewinn erbringen) oder größere Aufsätze, Monographien oder sonstige wissenschaftliche Beiträge. – Bei der Beurteilung stellt die Originalität des Themas und die Qualität der Ausführung des Werkes, insbesondere die Sprache ein Beurteilungskriterium dar. Die Preisarbeit kann in den gängigen Wissenschaftssprachen abgefasst sein.

  4. Die erste Vergabe erfolgte 2011, die Zweite 2013 und die dritte Preisverleihung 2015.

  5. Der Preis wird alle zwei Jahre ausgeschrieben und von der Universität im Namen der Förderer (Stadt Innsbruck und Rechtsanwalt Dr. Viktor Thurnher/Dornbirn) verliehen.

  6. Das Preisgeld beträgt 3.000 Euro.

  7. Der Preis wird feierlich im Rahmen der nächsten Tagung ‚Lebend(ig)e Rechtsgeschichte’ (Mitte Dezember 2017) überreicht.

  8. Die Preisträgerin/Der Preisträger trägt die Ergebnisse der Preisarbeit im Rahmen der Tagung ‚Lebend(ig)e Rechtsgeschichte’ vor.

  9. Bewerbungen sind bis 31. August 2017 einzureichen und zu richten an das Vize­rektorat für Forschung der Universität Innsbruck (Universität Innsbruck, Christoph-Probst-Platz, Innrain 52, A-6020 Innsbruck, Tel.: +43 512 507 9024, Telefax: +43 512 507 2720, E-Mail: forschungsfoerderung@uibk.ac.at)

  10. Form der Bewerbung: Die Preisarbeit ist in einfacher Ausfertigung und digital ein­zureichen. Beigelegt werden sollen eine Stellungnahme der Bewerberin/ des Bewer­bers zur Preisarbeit (ein bis zwei Seiten) und ein kurzer Lebenslauf (eine Seite) sowie eine Liste der wichtigsten Veröffentlichungen.

  11. Die Auswahl der Preisträgerin/des Preisträgers erfolgt durch eine Jury, bestehend aus Univ.-Prof. Heinz Barta, Ass.-Prof. Mag. Mag. Dr. Martin Lang, Univ.-Prof. Simone Paganini und Univ. Prof. Robert Rollinger. Diese Jury kooptiert (im Ein­vernehmen mit dem Vizerektorat für Forschung) auf unbestimmte Zeit oder für einzelne Preisverleihungen weitere Mitglieder. – Die Jury entscheidet mehrheitlich. – Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Univ.-Prof. Dr. Sabine Schindler

Vizerektorin für Forschung