Shaghayegh Bandpey, BA MA

Zur Person

Shaghayegh Bandpey

Seit 10/2022 │ Kollegiatin des Doktoratskollegs „Dynamiken von Ungleichheit und Differenz im Zeitalter der Globalisierung“, Universität Innsbruck

Seit 07/2022 │ Doktorandin, Philosophische-Historische Fakultät, Universität Innsbruck. Projekt-Titel: „Der Müll: Kritik einer ökonomischen Ontologie”. Betreuern: Andreas Oberprantacher, Hans-Martin Schönherr-Mann

2018│ MA Kunstphilosophie, Kunstuniversität Teheran, Iran, Masterarbeit: „Die Konzeption des Autors bei Michel Foucault“

2014 │ BA Handwerk studies, Shiraz-Universität, Iran, Bachelorarbeit, Theoretisches Thema: „Die innere Dynamik des Mandalas unter Rückgriff auf Nizamis Epos „Sieben Schönheiten” basierend auf den Theorien von C. G. Jung“. Praktisches Thema: „Versuch einer Artikulation der inneren Struktur des Nizamis Epos „Sieben Schönheiten” in Gestalt von Mandala nach C. G. Jung ″

Promotionsprojekt

Der Müll: Kritik einer ökonomischen Ontologie

Schöpferische Zerstörung ist eine der philosophischen Grundprinzipien der gegenwärtigen sozialen und diskursiven bzw. nicht-diskursiven Veränderungen. Ein Konzept, das die vertikale Achse der Disparitäten, d. h. Kapital, Kredit, Arbeitsmarkt mit dem Horizontalen, wie Sprache, Nationalität, Religion, Geschlecht usw. miteinander verbindet. Das Dissertationsprojekt sucht nach den Momenten und Narrativen der schöpferischen Zerstörungen, indem es den Müllbegriff als unvermeidbare menschliche Doppelgänger hinterfragt. Müll als eine spezielle doppelgesichtige Entität, der nach wie vor sowohl als Problem als auch als Lösung auftaucht. Müll als etwas, von dem man befreien will, was aber auch keineswegs wertlos ist. Das Projekt versucht dabei, zwischen der Analyse des Mülls als ein politisch-kunstwissenschaftliches Konzept und der Waren- und Kapitalanalyse zu unterscheiden, indem es mit der zwei Geschichtsvorstellungen, nämlich kontinuierlich und diskontinuierlicher Geschichte in Verbindung bringt und dementsprechend versucht den Müll nicht nur als Ware, sondern als ein bestimmter vernünftiger Moment der Ware zu problematisieren. Was ist mit dem „Ende der Idee der Kontinuität“ gemeint? Welche Analysemöglichkeiten bietet uns die Hypothese „einer Gesellschaft ohne Müll”? Dies sind einige der Fragen, die bei diesem Dissertationsprojekt und weiter auch im Rahmen einer interdisziplinären Forschung erforscht werden sollen.

Forschungsinteressen

  • Sozialontologie
  • Politische Philosophie
  • Tradition der Kritischen Theorie
  • Politische Ökonomie
  • Geschichtsphilosophie
  • Ästhetik

Kontakt

Doktoratskolleg „Dynamiken von Ungleichheit und Differenz im Zeitalter der Globalisierung“
Forschungsschwerpunkt „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“

Raum: GEIWI-Turm, 11. Stock, Raum 4DG25
Mail: Shaghayegh.Bandpey[at]student.uibk.ac.at

Nach oben scrollen