Bachelorstudium Lehramt Sekundarstufe (Allgemeinbildung)
Lehramtsstudium Unterrichtsfach Mathematik
Curriculum (2026W)

KPH - Edith Stein . Universität Mozarteum . PH Tirol . PH Vorarlberg . LFU Innsbruck
Bachelor of Education (BEd)
Dauer/ECTS-AP
6 Semester/180 ECTS-AP
(Kombination von zwei Unterrichtsfächern)
Studienart
Vollzeit
Unterrichtssprache
Deutsch
Voraussetzung
Matura oder Äquivalent und Sprachnachweis
Studienverantwortliche Einrichtung
LFU Innsbruck
Fakulät für Mathematik, Informatik und Physik
Fakultät für LehrerInnenbildung
Niveau der Qualifikation
Bachelor (1. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 6, EQR/NQR: Stufe 6
ISCED-F
0114 Ausbildung von Lehrkräften mit Fachspezialisierung
Studienkennzahl
UC 198 469 xxx | UC 198 xxx 469
Informationen zum Curriculum (2026W)
Die Gesamtfassung des Curriculums spiegelt das aktuell gültige Curriculum wider, ist rechtlich unverbindlich und dient lediglich der Information. Die rechtlich verbindliche Form des Curriculums inkl. etwaiger Änderungen finden Sie in den entsprechenden Mitteilungsblättern.
Die Information, welche Curriculumsversion für Sie gilt, entnehmen Sie bitte Ihrem Studienblatt
abrufbar unter:https://lfuonline.uibk.ac.at/public/lfuonline_meinestudien.studienblatt
Spalte: Curriculum in der geltenden Fassung
Studieneingangs- und Orientierungsphase
(1) Die Studieneingangs- und Orientierungsphase findet im ersten Semester des Studiums statt, Sie umfasst folgende Lehrveranstaltungen:
- Bildung, Schule und Gesellschaft, VO 2, 2 ECTS-AP
- Grundlagen Mathematik Lehramt, VO 2, 3 ECTS-AP
(2) Vor der vollständigen Absolvierung der Studieneingangs- und Orientierungsphase können weitere Lehrveranstaltungen im Umfang von 22 ECTS-AP absolviert werden.
Empfohlener Studienverlauf (in Bearbeitung)
Der unten angeführte, exemplarische Studienverlauf gilt als Empfehlung für Vollzeitstudierende, die das Studium im Wintersemester beginnen. Die Aufstellung dient der Darstellung eines möglichen Studienablaufs und ist nicht verpflichtend. Etwaige Prüfungswiederholungen bzw. deren studienzeitverzögernde Wirkung sind nicht berücksichtigt.
Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester bzw. 180 ECTS-AP, wobei gemäß Universitätsgesetz die Arbeitsbelastung eines Studienjahres 1.500 (Echt-)Stunden zu betragen hat und dieser Arbeitsbelastung 60 Anrechnungspunkte zugeteilt werden (ein ECTS-Anrechnungspunkt entspricht einer Arbeitsbelastung der Studierenden von 25 Stunden).
Der Brückenkurs Mathematik richtet sich in erster Linie an StudienanfängerInnen in den Studienrichtungen Informatik, Physik und Technische Mathematik und Lehramt Informatik, Mathematik und Physik. Die Teilnahme wird StudienanfängerInnen nahegelegt. Der Brückenkurs Mathematik soll
- den oftmals steilen Einstieg in ein Informatik-, Mathematik- oder Physikstudium erleichtern,
- einen Einblick in den Ablauf eines Informatik-, Mathematik- oder Physikstudiums bieten,
- eine Auffrischung mathematischer Grundlagen ermöglichen,
- die eigenen Erwartungen im Bezug auf das gewählte Studium mit den Anforderungen abgleichen,
- Tipps zum Studienbeginn bereitsstellen,
- die Möglichkeit bieten, Studienkolleginnen und Studienkollegen kennenzulernen und bereits vorab Lerngruppen zu bilden.
(in Bearbeitung)
(in Bearbeitung)
Studienverlauf (inkl. Bildungswissenschaftliche Grundlagen)
Qualifikationsprofil und Kompetenzen
Das Lehramtsstudium Sekundarstufe (Allgemeinbildung) bildet zur Lehrerin / zum Lehrer der gewählten allgemeinbildenden Unterrichtsfächer / Spezialisierung an den Schulen der gesamten Sekundarstufe (Mittelschule, Polytechnische Schule, Allgemeinbildende Höhere Schulen, Mittlere und Höhere Berufsbildende Schulen) aus. Dieses Studium entspricht auch den Erfordernissen für den Unterricht an den Mittel- und Oberschulen in Südtirol*. Es besteht aus einem Bachelorstudium und einem daran anschließenden Masterstudium. Es umfasst eine allgemein bildungswissenschaftliche, eine pädagogisch-praktische Ausbildung und in den zwei gewählten Unterrichtsfächern eine fachliche und fachdidaktische Ausbildung.
Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Lehramt Mathematik haben im Unterrichtsfach Mathematik jene fachlichen, fachdidaktischen, pädagogischen und unterrichtspraktischen Qualifikationen und Kompetenzen erworben, die sie befähigen, Schülerinnen und Schüler im Unterrichtsfach Mathematik kompetent zu unterrichten, bei diesen das Interesse an Theorien, Problemen und Lösungswegen der Mathematik zu wecken und sie zu kritischem Denken zu ermutigen.
Die Absolventinnen und Absolventen
- sind in der Lage, jenen Teil der Mathematik, der in der Sekundarstufe unterrichtet wird, einfach und verständlich zu erklären und zu motivieren, Fachsprache und Notationen korrekt zu verwenden und Lösungswege sowie Ergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren.
- sind in der Lage, moderne mathematische Ergebnisse in übergeordnete Theorien einzuordnen und sie auf konkrete Problemstellungen geeignet anzuwenden, dabei logisch korrekt zu arbeiten und verschiedene Beweistechniken zu beherrschen, um die Mathematik als dynamische Wissenschaft zu erkennen.
- sind in der Lage, Lösungsstrategien der Mathematik anzuwenden und experimentell-heuristisch an Problemstellungen heranzugehen, Vermutungen zu formulieren und eigene Lösungsstrategien zu entwickeln.
- sind in der Lage, Problemstellungen aus verschiedenen Anwendungsbereichen mathematisch zu modellieren, mathematische Sachverhalte skizzenhaft und exakt darzustellen sowie mathematische Aufgaben und deren Lösungen zu interpretieren, technische Hilfsmittel geeignet einzusetzen und Algorithmen zu implementieren.
- sind in der Lage, mathematische Behauptungen und Argumentationen kritisch zu beurteilen.
- sind in der Lage, die Mathematikdidaktik in ihren wissenschaftlichen Kontext einzuordnen und mathematikdidaktische Theorien und Modelle zu bewerten.
- sind in der Lage, Gelegenheiten und Herausforderungen beim Lehren und Lernen mathematischer Inhalte und Denkhandlungen zu charakterisieren und entsprechende Lernangebote zu bewerten.
- sind in der Lage, Mathematikunterricht basierend auf fachlichen und fachdidaktischen Konzepten zu planen, passende Unterrichtsmethoden auszuwählen, dabei unterschiedliche Lernvoraussetzungen zu berücksichtigen und gezielte Methoden der Leistungsüberprüfung und (begleitenden) Leistungsbewertung einzusetzen.
- sind in der Lage, Mathematikunterricht zu reflektieren und geeignete Fördermaßnahmen für typische Vorstellungen und Fehler der Lernenden im gesamten Leistungsspektrum zu entwickeln.
- verfügen über ein elaboriertes Professionsverständnis als Lehrperson im Unterrichtsfach Mathematik
- sind in der Lage, mathematische Sachverhalte klar darzulegen.
- sind in der Lage, ihr Wissen und Verstehen in der Zukunft weiterzuentwickeln.
- sind in der Lage, Informationen, Ideen, Probleme und Lösungen der Mathematik an fachkundige sowie fachunkundige Personen weiterzugeben.
- sind in der Lage, ihre Medienkompetenz einzubringen, um sich Wissens- und Informationsquellen unter Bedingungen der Digitalisierung zu erschließen.
- sind in der Lage, mathematische Aussagen in wissenschaftlichen Zusammenhängen kritisch zu reflektieren.
* Für Südtiroler Studierende gibt es, wenn sie in Süditrol unterrichten wollen, spezielle Erfordernisse. Auskünfte erteilt das Büro für Südtirolagenden
Erwartete Lernergebnisse
Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über fundierte Kenntnisse im Bereich der für Schulen der Sekundarstufe relevanten Teile der Mathematik, aus Didaktik der Mathematik und aus Schulpädagogik. Sie sind in der Lage, in diesen Bereichen und an deren Schnittstellen zur Schulpraxis wissenschaftlich korrekt zu formulieren und zu argumentieren, sowie Probleme innovativ zu lösen. Sie sind in der Lage, persönliche Entwicklungsprozesse zu fördern, Lernprozesse aus Mathematik zu begleiten und deren Lernergebnisse zu beurteilen.
Zukunftsperspektiven: Berufsfelder und Karrieremöglichkeiten
Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Lehramt Sekundarstufe (Allgemeinbildung) sind zum entsprechenden Masterstudium zugelassen und können zur Absolvierung der Induktionsphase provisorisch in den Schuldienst in den gewählten allgemeinbildenden Unterrichtsfächern der Sekundarstufe aufgenommen werden.
Erweiterung des Studiums
Im Rahmen dieses Studiums kann das Erweiterungsstudium Informatik im Umfang von 60 ECTS-AP absolviert werden. Die Zulassung zur Erweiterung setzt die Zulassung zu einem oder den bereits erfolgten Abschluss eines ausgewählten Studiums voraus. Weitere Informationen sind abrufbar unter:
Informationen zur Prüfungsordnung inkl. Bewertung und Benotung
Prüfungsordnung
Die Prüfungsordnung ist integraler Bestandteil des Curriculums, detaillierte Informationen finden Sie unter dem Paragrafen Prüfungsordnung.
Bei der Notenverteilungsskala handelt es sich um die statistische Darstellung der Verteilung aller positiv absolvierten Prüfungen, die innerhalb eines Studiums bzw. eines Studienfaches (unter Heranziehung aller gemeldeten Studierenden eines Studiums bzw. eines Studienfaches) erfasst wurden. Die Notenverteilungsskala wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.
| Österreichische Notenskala | Definition | %-Satz | ||
| 1 | SEHR GUT | = 100% | ||
| 2 | GUT | |||
| 3 | BEFRIEDIGEND | |||
| 4 | GENÜGEND | |||
| 5 | NICHT GENÜGEND |
wird aktualisiert
Gesamtbeurteilung der Qualifikation
Nicht zutreffend
Erklärung: Eine Gesamtbeurteilung (mit Auszeichnung bestanden, bestanden, nicht bestanden) wird nur über eine studienabschließende Prüfung, die aus mehr als einem Fach besteht, vergeben (im Curriculum dieses Studiums ist diese nicht vorgesehen).
Formulare
- Nachweis über die Bachelorarbeit gemäß Curriculum
- Prüfungsprotokoll
Hinweis: Nach positiver Absolvierung der letzten Prüfung des Bachelorstudiums sind das ausgefüllte "Prüfungsprotokoll" sowie der "Nachweis über die Bachelorarbeit gemäß Curriculum" im Prüfungsreferat einzureichen. - Protokoll "Bildungswissenschaftliche Grundlagen"
- Ansuchen um Anerkennung von Prüfungen UND Beiblatt
- Ansuchen um Anerkennung von Prüfungen UND Beiblatt (Bildungswissenschaftliche Grundlagen)
(Lehrveranstaltungsprüfungen der bildungswissenschaftlichen Grundlagen) - Deckblatt Bachelorarbeit
- Antrag um Zulassung zur dritten und vierten Wiederholung einer Lehrveranstaltungsprüfung
Kontakt und Information
Prüfungsreferat
Standort Innrain 52d
Bevollmächtigter für die pädagogische und schulpraktische Ausbildung bzw. Bildungswissenschaftlichen Grundlagen (ab 01.04.2025)
Andreas Schreier, BA MA PhD
Bevollmächtigte für die fachliche und fachdidaktische Ausbildung (ab 01.03.2024)
Univ.-Prof. Dipl.-Math. Dr. Tim Netzer
Studiendekan (ab 01.03.2024)
Univ.-Prof. Dr. Markus Ammann
Informationen für Südtiroler Studierende*
Büro für Südtirolagenden
* Für Südtiroler Studierende gibt es, wenn sie in Süditrol unterrichten wollen, spezielle Erfordernisse.
Informationen für Studierende mit Behinderung
Behindertenbeauftragte der Universität Innsbruck
Informationen zum Studium
- Allgemeine Informationen von der Fakultät für LehrerInnenbildung
- Verwaltungsablauf - Studienabschluss