Akti­ons­tag: „Krach für die Wissenschaft“

Auftakt Annasäule

Rektorin Veronika Sexl (Uibk)

Einsteins Relativitätstheorie. Klingt abstrakt? Jedes Mal, wenn Sie ihr Navigationsgerät aufrufen, jedes Mal, wenn ein Satellit Ihr Handy ortet – das ist Einstein. Praktisch. Täglich. Unverzichtbar.

Das Plancksche Wirkungsquantum – die Grundlage von Transistoren, Bildschirmen, Mobiltelefonen. Jede Nachricht, die Sie heute verschickt haben, jeder Anruf: Quantenphysik. In Ihrer Hosentasche.

Ohne Wissenschaft – keine Elektrizität, keine beheizten Häuser, keine modernen Demokratien.

Und hier in Tirol, ganz konkret: Ohne Wissenschaft wären die Berge nicht Heimat, sondern Bedrohung. Lawinenverbauungen, Bergrettung, Hubschrauber, Ortungssysteme – das ist angewandte Wissenschaft, die Menschenleben rettet. Der Tourismus, der Reichtum dieser Region: er steht auf dem Fundament wissenschaftlicher Erkenntnis.

Wir hätten keine Bücher. Kein Wissen über unsere Vergangenheit – und damit auch keinen Kompass für die Zukunft.

Und gerade jetzt, in diesem Moment, arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den nächsten Errungenschaften. An Lösungen für Probleme, die wir noch nicht einmal kennen.

Österreich hat keine Rohstoffe. Kein Öl, kein Gas, keine Bodenschätze.

Aber wir haben etwas Besseres: unsere Studierenden.

Sie sind die Rohdiamanten der Zukunft – und ihre Ausbildung ist unsere Herzensangelegenheit. Dafür stehen wir heute hier. Dafür gehen wir auf die Straße.

Für die nächste Generation. Für eine lebenswerte Zukunft. Denn die großen Herausforderungen dieser Welt – Klimawandel, Gesundheit, Frieden – werden wir nur mit Wissenschaft meistern.

Wo wären wir ohne Wissenschaft? Fragen Sie sich das. Und dann bleiben Sie laut!!!

Rektor Gert Mayer (IMed)

Wenn wir heute hier durch die Stadt ziehen und laut werden, dann tun wir das aus einem einfachen Grund:

Medizinische Forschung liefert die Entscheidungsgrundlagen dafür, wie gesund unsere Gesellschaft morgen sein wird.

Viele medizinische Fortschritte erscheinen uns heute als selbstverständlich. Antibiotika. Impfungen. Moderne Krebsbehandlungen. Intensivmedizin. Doch all das existiert nur, weil Menschen jahrelang geforscht, Daten gesammelt und neue Ideen geprüft haben.

Forschung wirkt oft leise und im Hintergrund. Aber ihre Folgen sind laut und sichtbar: Menschen leben länger. Krankheiten verlieren ihren Schrecken. Lebensqualität steigt.

Gerade in der Medizin zeigt sich besonders deutlich, warum Wissenschaft für die Gesellschaft unverzichtbar ist. Sie betrifft uns alle. Jede Familie. Jede Generation.

Ich bin Nephrologe. Erkrankungen der Niere gehören zu den häufigsten chronischen Krankheiten weltweit, in Österreich ist schon jede und jeder Zehnte von einer Nierenerkrankung betroffen. Viele Menschen merken lange Zeit gar nicht, dass ihre Nieren bereits geschädigt sind. Wird eine Erkrankung zu spät erkannt, kann eine lebenslange Dialyse oder Transplantation notwendig sein.

Hier macht Forschung den Unterschied.

Dank neuer Erkenntnisse verstehen wir heute viel besser, warum Nieren krank werden. Wir entwickeln präzisere Diagnosemethoden und Therapien, die das Fortschreiten der Krankheit bremsen oder sogar verhindern können.

Das bedeutet ganz konkret: weniger schwere Krankheitsverläufe, mehr Lebenszeit und mehr Lebensqualität für viele Menschen.

Doch solche Fortschritte entstehen nicht von selbst. Sie entstehen an Universitäten, die Grundlagenforschung betreiben. Wir sind eine öffentliche Einrichtung, das bedeutet, für unsere Forscher:innen steht der Fortschritt in der Erkenntnis und der Benefit für die Bevölkerung im Vordergrund. Wir forschen für Menschen und wir geben dieses Wissen weiter – denn wir bilden die nächste Generation an Ärztinnen und Ärzten sowie Forscherinnen und Forscher auf.

Das heißt im Umkehrschluss: Wir als Universität brauchen eine Gesellschaft, die Wissenschaft ermöglicht und unterstützt. Wir brauchen eine Gesellschaft, die uns unsere Arbeit ermöglicht.

Der heutige Aktionstag erinnert daran: Wissenschaft ist kein Luxus. Sie ist eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft.

Wenn wir heute also Krach machen für die Wissenschaft, dann deshalb. Und weil klar ist:

Ohne Wissenschaft würde es in unserer Gesellschaft tatsächlich krachen.

Vielen Dank.

Station Wilhelm-Greil-Straße

Ursula Kiechl-Kohlendorfer (IMed)

Forschung und Patientenbetreuung müssen Hand in Hand gehen, damit neueste Erkenntnisse direkt in die Behandlung und Versorgung einfließen.

Wissenschaft ist der Motor für Innovationen, die bessere Prognosen bei Erkrankungen ermöglichen, unsere Lebensqualität steigern und ein modernes, krisenfestes Gesundheitssystem stärken.

Ein Beispiel aus meinem Fachgebiet: Als Neonatologin betreue ich Frühgeborene und kranke Neugeborene. Ihr Schicksal hängt unmittelbar von aktuellen Forschungsergebnissen ab. Dank neuer Erkenntnisse konnten wir die Erstversorgung von Frühgeborenen nach der Geburt, Atemtherapien und Ernährungsstrategien deutlich verbessern. Dadurch haben sich die Überlebenschancen erhöht und das Risiko von Folgeschäden gesenkt. So ist es heutzutage durch optimale intensive Betreuung möglich, dass Frühgeborene ab einer Reife von nur 22 Schwangerschaftswochen überlebensfähig sind.

Lassen Sie uns den Stellenwert der Wissenschaft in der Medizin deutlich machen und ihre enge Verknüpfung mit der klinischen Praxis weiter ausbauen – denn jeder Fortschritt kommt uns allen zugute.

Florian Schaffenrath (Uibk)

Sehr geehrte Damen und Herren!

Neugierig zu sein, gehört zu den Ureigenschaften des Menschen. Für Menschen, die neugierig sind, die Fragen haben, die vom Wunsch getrieben sind, Antworten auf ihre Fragen zu finden, gibt es seit Jahrhunderten einen Ort, wo sie zusammenkommen und sich austauschen können: die Universität.

Wie es der Name schon sagt, treffen dort alle zusammen, junge und alte, Menschen am Beginn ihrer Suche und solche, die schon Erfahrung haben. Gemeinsam arbeitet man daran, Antworten zu finden. Und weil es ganz egal ist, woher die Menschen kommen, die gemeinsam forschen wollen, fühlen sie sich seit jeher “der Republik der Wissenschaft”, der res publica litterarum, zugehörig.

Ein kleines Beispiel: An meinem Institut für Klassische Philologie arbeiten eine Ukrainerin und ein Russe gemeinsam in einem Büro einmütig zusammen, weil sie beide von einer tiefen Liebe und Leidenschaft zur lateinischen und griechischen Literatur erfüllt sind.

Sie sehen, die Universitäten sind ein Ort der geistigen Freiheit, die nötig ist, um in einer geschützten Umgebung Neues entwickeln und auszuprobieren zu können.

Aufgrund seiner Größe und seiner Lage schießt Österreich keine eigene Rakete in den Weltraum, um den Mond zu erforschen. Österreich baut keine eigene Meeresforschungsstation in den Tiefen des Ozeans, und Österreich errichtet auch keinen eigenen Teilchenbeschleuniger. In all diesen Feldern sind wir auf internationale Kooperation angewiesen – und wir tun dies auch.

Aber es gibt Forschungsfelder, in denen Österreich nicht nur beteiligter Partner, sondern geistige Speerspitze ist. Das ist gar nicht so selten der Fall in den Fächern, in denen es weniger auf ein teures Equipment, sondern vielmehr auf die Gedanken und Ideen von Individuen ankommt, nämlich in den Buchwissenschaften.

Und gerade hier sind es zentrale Fragen, die den Großteil der Menschen umtreiben: Wie soll ich leben? In welchem Verhältnis stehe ich zu Gott? Wie sollen wir das Leben zwischen den Menschen organisieren und regeln? Können wir etwas aus der Geschichte lernen? ... Ich könnte diesen Katalog fortsetzen, aber ich denke, es gibt keinen, der nicht versteht, dass Philosophie, Theologie, Rechts- und Sozialwissenschaften, Geschichte ganz wichtige und zentrale Fragen der Menschheit ansprechen und auf ein enormes, ja ein universelles Interesse stoßen. 

Wir machen heute bei diesem Stadtrundgang Krach, weil wir, wie es in der Einladung heißt, den “gesellschaftlichen Mehrwert” der Wissenschaft betonen wollen. Das ist richtig, aber die kühle, technische Formulierung bringt kaum zum Ausdruck, was passieren würde, wenn es die Universitäten und ihre Gemeinschaft von Studierenden und Forschenden in dieser Form nicht mehr geben würde:

Wenn keiner mehr mit Hugo Grotius fragt, welches Recht unter den Völkern herrschen soll, wenn keiner mehr mit Immanuel Kant fragt, woran ich meine Entscheidungen im Leben orientieren soll, wenn keiner mehr mit Max Weber fragt, wie die Welt entzaubert werden kann,

dann wird es dunkel, dann herrscht das Recht des Stärkeren, und wir schicken eine ganze Generation von jungen Leuten mit ihren Fragen in die Hände von Rattenfängern, die diese Leerstelle ausnutzen würden, um mit der geistigen Armut der Menschen Profit zu machen. Tun wir das nicht!

Ich danke Ihnen!

Station Bozner Platz

Max Haslinger (ÖH IMed)

Forschen. Lehren. Heilen.

Keine drei Worte beschreiben uns als MedUni Innsbruck besser.

Dabei ist es kein Zufall, dass wir das Wort „Forschen“ immer an erster Stelle nennen. Denn medizinische Forschung ist die Grundlage für gute Lehre und erst recht für moderne Medizin.

Deshalb sind wir heute hier. Wir gehen gemeinsam durch die Stadt, um zu zeigen, wie wichtig Wissenschaft und Forschung ist.

Nicht nur für uns als Universitäten, sondern erst recht für jede einzelne Person.

Wenn man über medizinische Forschung nachdenkt, fallen einem schnell wichtige Errungenschaften ein: Impfungen, Intensivmedizin oder neue Krebstherapien. Nicht nur für die Klinik ist die Forschung entscheidend, auch für uns als Medizinstudierende ist sie essenziell.

Ohne forschungs-geleitete Lehre würden wir heute immer noch standardisiert Aderlässe durchführen und Rauchen als gesund bezeichnen.

Also Medizin wie vor 100 Jahren betreiben.

Heute hat der Aderlass kaum mehr Relevanz und Rauchen ist einer der größten Risikofaktoren für Herzkreislauf- und Krebserkrankungen.

Das Gefährliche dabei ist, ohne Forschung würden wir dieses Wissen immer noch lernen und versuchen es tagtäglich an Patient:innen anzuwenden. Das ist nicht nur falsch, sondern auch fahrlässig!

Forschung verändert aber nicht nur was wir lernen, sondern auch wie wir lernen.

Im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz ergeben sich laufend neue Möglichkeiten: Beispielsweise können wir Studierende im Dialog mit Academic AI das Einschätzen von Labor- oder Bildbefunden selbstständig trainieren. So können wir bereits früh im Studium gelerntes Wissen anwenden und direkt aus unseren eigenen Fehlern lernen. Und das bevor wir regelmäßigen Kontakt zu Patient:innen haben und lange bevor wir Verantwortung übernehmen.

Für uns als Studierende wird dabei deutlich: Nur so können wir die Lehre ins 21. Jahrhundert holen und Vorlesungen, die im Kern seit 100 Jahren unverändert sind, modernisieren.

Genau das ist wichtig, um unsere Ausbildung weiter zu verbessern.

Denn das entscheidet, wie gut die Ärztinnen und Ärzte von Morgen werden und somit auch wie Patient:innen in Zukunft behandelt werden.

Es zeigt sich also: Forschung ist nicht nur die Grundlage der Medizin von heute.

Sondern die Voraussetzung für die Medizin von Morgen.

Deshalb ist es entscheidend, dass wir alle die wissenschaftliche Forschung und die Universitäten in Österreich aktiv unterstützen – ganz egal ob für die Lehre oder die Krankenversorgung.

Denn ich möchte nicht in einem Österreich leben, in dem veraltete Medizin gelehrt, gelebt und praktiziert wird.

Und ich hoffe Sie auch nicht.

Denn fehlende Forschung kostet uns nicht nur Fortschritt – sie kostet echte Leben!

Und das sollte uns allen bewusst sein!

(ÖH Uibk)

Gabi: Duu, warum sind wir heute eigentlich hier? Einsparungen betreffen doch eh primär die Forschung und Lehrenden oder nicht?

Anna: Ich wünschte, aber eigentlich trifft es uns Studis und vor allem auch die zukünftigen Studis noch viel mehr.

Gabi: hä, was meinst du genau? Meinst du die überfüllten Hörsäle, zu wenig Lern- und Bibplätze?

Anna: Ja, genau. Jedes Jahr möchten wieder Menschen beginnen zu studieren. Was ja eigentlich ein gutes Zeichen ist und zeigt, wie wichtig Bildung ist, aber es zeigt auch, dass gute Bedingungen im Studium nicht selbstverständlich sind und jede Person das Recht auf einen Studienplatz haben sollte.

Gabi: Hmmm stimmt, aber das wäre doch total unfair, wenn nicht mehr jede Person Zugang zu einer Bildung hat, oder? Gerade Studierende, deren Eltern nicht studiert haben, haben dann ja noch mehr Hürden.

Anna: Ja, eben! genau deswegen ist es wichtig, dass wir heute hier sind. Wir müssen für diejenigen hier sein, die ansonsten später unter den eingesparten Rahmenbedingungen leiden würden. Und ja, auch die Qualität der Lehre leidet unter den Einsparungen.

Gabi: Irgendwie kommt mir das jetzt extrem komisch vor, dass man genau bei der Wissenschaft und Bildung kürzen will-das betrifft doch dann alle, wenn dadurch die Lehre an Qualität verliert, die Forschung weniger innovativ sein kann und dadurch die Zukunft weniger von den Unis mitgestaltet werden kann!

Anna: das sehe ich auch so und deshalb werden wir Studierende es nicht zulassen und nicht stumm daneben stehen, wenn man den freien Hochschulzugang still und heimlich wegsparen versucht.

Gabi: Genau deswegen machen wir heute Krach - Krach für die Wissenschaft aber vor allem für einen freien Hochschulzugang!

Endstation Landhaus Platz

Francesca Ferlaino (Uibk)

We are here today to avvocate and support something that concerns everyone.
Not only students. Not only professors.
Everyone.

Because when we talk about education, we are talking about the future of a society.

In my children’s schoolbooks, I read something very simple:
when education is lacking, poverty increases, inequality grows, and the risk of less free societies rises—
with potential consequences for our democracy.

It is a simple idea, one you can find in schoolbooks.
Simple, but real. Concrete.

Education provides tools.
It creates opportunities.
It gives freedom.

And this is true not only for primary and secondary education, but also for universities.

Today, perhaps more than at any other time in history, universities are essential.
Because we live in a complex, fast-moving world, full of geopolitical challenges and massive technological change.

And if we truly want to face these challenges, we need prepared people—highly qualified people.

Educating these people is not a luxury.
It is a necessity.

But there is something we must always remember:
results do not come immediately.
Not after a month, not after a year.

Education is an investment.
An investment in people, in society, in the future.

And universities are at the heart of this investment.

Universities have two major roles.
The first is to teach: to pass on knowledge and skills to new generations.
The second is to conduct research.

Research is what makes progress possible.
It is what opens the way to new technologies, new treatments, new solutions.

In times of economic crisis, the first temptation is often to cut precisely here—
in education and in research.

But in times of crisis, it is precisely education and research that allow us to recover faster.

By failing to strongly support universities, we are not saving money.
We are giving up recovery and a strong, stable civil society.
We are slowing down the future.
We are extinguishing what allows us to move forward.

So let me be clear:
universities play a fundamental role in shaping the future of people and of our countries.

Higher education prepares, empowers, and equips new generations with independence and expertise.
Research is the engine of innovation and competitiveness.
It is what builds our tomorrow.

Cutting universities means cutting our future.

And that is something we simply cannot afford.

Lukas Huber (IMed)

Liebe Innsbruckerinnen und Innsbrucker, Kolleginnen und Kollegen!
Mein Name ist Lukas Huber. Ich stehe hier als Direktor des Instituts für Zellbiologie der Medizinischen Universität Innsbruck und Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften. Wir machen heute Krach, weil die Wissenschaft eine Stimme braucht, die man bis in die Budgetverhandlungen hört. In unserer täglichen Arbeit am Biozentrum blicken wir tiefer als das bloße Auge reicht – wir blicken in die molekularen Ursachen des Lebens, um Krankheiten dort zu bekämpfen, wo sie entstehen.

Ein besonderes Herzensanliegen unserer Forschung in Innsbruck sind die seltenen Erkrankungen. Oft sind es Kinder, die an Gendefekten leiden, für die es weltweit kaum Therapien gibt. Wir lassen diese Patientinnen und Patienten nicht allein! In unseren Laboren entschlüsseln wir die Mechanismen hinter diesen Krankheiten, um Hoffnung zu geben, wo bisher nur Ratlosigkeit herrschte.
In enger Verzahnung mit dem Comprehensive Cancer Center Innsbruck (CCCI) bringen wir diese Erkenntnisse direkt in die Krebsmedizin. Wir erforschen, wie Zellen außer Kontrolle geraten, und entwickeln Strategien, um sie wieder zu stoppen. Das ist Präzisionsmedizin auf Weltniveau – direkt hier in der Maria-Theresien-Straße!

Diese Arbeit leisten wir nicht im stillen Kämmerlein. Innsbruck führt zahlreiche international geförderte EU-Projekte an. Wir sind ein Knotenpunkt im globalen Wissensnetzwerk. Um diese PS auch auf die Straße zu bringen, haben wir Strukturen wie das Austrian Drug Screening Institute (ADSI) geschaffen – ein Kraftzentrum, um neue Wirkstoffe aus der Natur effizient zu testen. Aber: Spitzenforschung ist kein Hobby. Sie braucht exzellente Forschungsorganisation und eine stabile Finanzierung durch das kommende Doppelbudget!

Wenn wir heute an der Wissenschaft sparen, sparen wir an der Überlebenschance von Menschen mit seltenen Diagnosen. Wir sparen an der Zukunft unserer Kinder.
Es ist fünf vor zwölf! Investieren wir in die Köpfe und die Labore unserer Universität. Denn wir wissen: Krach für die Wissenschaft ist heute nötig – damit es morgen in unserem Gesundheitssystem nicht kracht. Vielen Dank!

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