Deutlicher Zuwachs seit der ersten Auszeichnung
Die Universität Innsbruck zählt bei der Erfüllung der Pflichtzahl gemäß Behinderteneinstellungsgesetz zu den führenden Universitäten Österreichs. Mit aktuell 109 Mitarbeitenden mit Behinderung, die nach dem Behinderteneinstellungsgesetz begünstigt sind, erfüllt die Universität die Einstellungspflicht zu 70 Prozent. Seit der ersten Bewerbung um das Gütesiegel im Jahr 2022 konnte die Zahl um 42 Prozent gesteigert werden.
Zu dieser positiven Entwicklung haben insbesondere folgende Initiativen beigetragen:
- Das Förderprogramm INN2science students erweiterte erfolgreich das bisherige Programm INN2science PhD. Dadurch entstand ein zusätzliches Angebot für Studierende.
- Workshops zur Sensibilisierung und Barrierefreiheit sowie Coachings für Inklusion bereicherten das interne Fortbildungsprogramm.
- Wissensnuggets zur Sensibilisierung – beispielsweise zu einfacher Sprache oder unterschiedlichen Behinderungsformen – wurden regelmäßig im Intranet veröffentlicht.
Nächste Schritte
- Start mit dem Förderprogramm INN2service zur weiteren Stärkung inklusiver Beschäftigungsmöglichkeiten in Handwerk, Technik und Verwaltung.
- Informationskampagne „Chronisch erkrankt? Inklusiv arbeiten“ zur Förderung des Bewusstseins für und der Sensibilisierung in Bezug auf inklusives Arbeiten
Die Auszeichnung ist Anerkennung und Ansporn zugleich. Die Universität Innsbruck setzt ihr Engagement als inklusive Arbeitgeberin fort und engagiert sich weiterhin dafür, ein Arbeitsumfeld zu gestalten, das alle mitdenkt.
