Zu Beginn schlüpften die Schüler:innen selbst in die Rolle von Neuronen eines neuronalen Netzes. In einem „unplugged“-Spiel klassifizierten sie Bilder und erfuhren so unmittelbar, wie Daten verarbeitet und Entscheidungen in KI-Systemen getroffen werden.
Im nächsten Schritt programmierten die Schüler:innen mithilfe blockbasierter Programmierung einen Roboter, der durch Bildklassifizierung gesteuert werden konnte. Dabei trainierten sie ein eigenes Bildklassifikationsmodell und erlebten direkt, wie sich der Roboter auf Basis des selbst erstellten Modells steuern ließ.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Large Language Models (LLMs). Durch spielerische Plugged- und Unplugged-Aktivitäten ahmten die Schüler:innen ein Sprachmodell nach und verstanden, wie LLMs mithilfe von Wahrscheinlichkeiten das nächste Token auswählen und Texte generieren.
Abschließend setzten sich die Gruppen mit Bias in KI-Systemen auseinander und diskutierten ethische sowie gesellschaftliche Fragestellungen rund um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Der Workshop verband technisches Grundlagenwissen mit kritischer Reflexion und bot den Schüler:innen einen lebendigen Einblick in aktuelle Entwicklungen der Informatik.
