Ao.Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Maria A. Wolf
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Institut für Erziehungswissenschaft
Ágnes-Heller-Haus, Innrain 52a A-6020 Innsbruck
Zi. 09M010 (9. Stock)
0043-512-507/40051
maria.a.wolf@uibk.ac.at
Sprecherin Lehr- und Forschungsbereich Kritische Geschlechterforschung

Profil
Arbeitsschwerpunkte
- Erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung
- Familien, Elternschaft, Kindheit und Geschlecht
- Verhältnis familiärer und öffentlicher Erziehung, Bildung und Betreuung/Care
- Familien- und Elternnarrative in (Erziehungs)Wissenschaft und pädagogischen Handlungsfeldern
- Eugenisierung, Medikalisierung und Pädagogisierung von Elternschaft und Kindheit sowie der sozialen Frage
- Praxistheoretische Konzepte
- Qualitative Sozialforschung, Wissens- und Diskursforschung
Aktuelle Arbeiten
Wolf, Maria A. (2025, erscheint in Kürze): Class and Gender in Conflict. Engendering Social Reproduction through the Gendering of Parenthood in Education. In: Wolf, Maria A./Guerrini, Flavia/Schamschula, Monika/Scheibelhofer, Paul (Hg.): Wozu braucht Elternschaft ein Geschlecht? Interdisziplinäre feministische Perspektiven auf das Private als öffentliche Angelegenheit. Innsbruck: innsbruck university press (IUP) (= Interdisziplinäre Geschlechterforschung, 4).
Wolf, Maria A./Guerrini, Flavia/Schamschula, Monika/Scheibelhofer, Paul (2025, erscheint in Kürze). (Hg.): Wozu braucht Elternschaft ein Geschlecht? Interdisziplinäre feministische Perspektiven auf das Private als öffentliche Angelegenheit. Innsbruck: innsbruck university press (IUP) (= Interdisziplinäre Geschlechterforschung, 4). Open Access
Maria A. Wolf (2024): (De-)Institutionalisierung von Elternschaft im Feld der Bildung. In: Casale, Rita/Kessl, Fabian/Pfaff, Nicolle/Richter, Martina/Tervooren, Anja (Hg.) (De)Institutionalisierung von Bildung und Erziehung. Frankfurt am Main/New York: Campus. 209-229. Open Access
Maria A. Wolf (2022) De-Thematisierung von Mutterschaft. Symbolische Gewalt in der bildungsbezogenen Anrufung von Elternschaft. In: Sorgo, Gabriele (Hrsg.) Starke Ordnungen und das schwache Geschlecht. Herstellung weiblicher Unsichtbarkeit. Weinheim, Basel: BeltzJuventa. S. 37–71.
Maria A. Wolf: Schulbezogene elterliche Praktiken verstehen. Elternforschung aus praxeologischer Perspektive. in: Maria A. Wolf/Anneliese Bechter/ Claudia Schlesinger (Hg.) Heimnachteil – (De)Platzierungen von Eltern im schulischen Feld. Ein Beitrag zur Elternforschung. Wien: Mandelbaum Verlag 2019. S. 82-105.
- Maria A. Wolf: Praktizierte Taktiken der Resignation. Benachteiligungswahrnehmungen von migrantischen Eltern an den Volksschulen ihrer Kinder. in: Lehr- und Forschungsbereich Migration und Bildung, Hg.: Migration bewegt und bildet. Band 1. Innsbruck University Press 2019.
- Maria A. Wolf: Das „gesunde Arbeiterkind“ als ein Projekt der „Sozialen Medizin“. Zur wissenschaftliche Neuordnung der Kindheit infolge der Medikalisierung der „Sozialen Frage“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts. in: Virus. Beiträge zur Sozialgeschichte der Medizin 17 (2018), hrsg. von Michaela Ralser/Elisabeth Dietrich-Daum. Leipzig: Universitätsverlag Leipzig. S. 13–28.
Vita
| Berufliche Laufbahn | |
|---|---|
| 2024-2025 | Mitglied der Berufungskommission für eine o. Professur für "Allgemeine Erziehungswissenschaft" |
| 2017-2024 | Sprecherin Doktoratskolleg Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation: Räume - Relationen - Repräsentationen |
| 2020- lfd | Sprecherin Lehr- und Forschungsbereich Kritische Geschlechterforschung |
| 2018- lfd | Mitglied der Arbeitsgruppe Care: Relations, Rights and Policys am CGI |
| 2019-2022 | Mitglied Curriculumkommission, Fakultät für Bildungswissenschaften (ebenso 2014 - 2017) |
| 2019-2025 | Universitätsprofessorin am Institut für Erziehungswissenschaft |
| 2018–2020 | Vorsitzende der Berufungskommission für eine o. Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Ungleichheit und Soziale Bildung |
| 2017-2021 | Stellvertretende Leiterin Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Innsbruck |
| 2011-2017 | Leiterin Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Innsbruck |
| 2014-2017 | Mitglied des Fakultätsrates der Fakultät für Bildungswissenschaften |
| 2014-2015 | Mitglied der Berufungskommission für eine o. Professur für "Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Generationenverhältnisse und Bildungsforschung" |
| 2013-2014 | Vorsitzende der Berufungskommission für eine o. Professur für "Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Disability Studies" |
| 2012-2013 | Vorsitzende der Berufungskommission für eine o. Professur für "Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Migration und Bildung" |
| 2008-2011 | Stellvertretende Leiterin Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Innsbruck |
| 2009-2018 | Sprecherin des Forschungsnetzwerkes „Gender, Care and Justice“ |
| 2008-2021 | Stellvertretende Leiterin der Forschungsplattform Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck |
| 2007-2011 | Vorsitzende der Curriculumkommission der Fakultät für Bildungswissenschaften (WiSem 2007 – WiSem 2011) |
| 2008-2016 | seit 2008 Koordination des Lehrangebotes in den Wahlmodulen „Kindheit und Erziehung in heterogenen Lebenswelten“ im Masterstudium Erziehungs- und Bildungswissenschaft an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck |
| 2007-2014 | Mitglied in Habilitationskommissionen (2007, 2009, 2013, 2014, 2020) |
| 2006-2007 | Mitglied der Berufungskommission für eine o. Professur für "Interkulturelles Lernen und Sozialen Wandel" |
| 2006-2019 | A.o. Univ.-Prof. am Institut für Erziehungswissenschaft |
| 2005 | Venia legendi für Erziehungswissenschaft und Geschlechterforschung |
| 2005 | Habilitationsschrift: Eugenisierung der Mutterschaft. Wissenschaftsdiskurse zur Neuordnung der Reproduktion am Beispiel Österreich 1900-2000; erschien 2008 bei Böhlau unter dem Titel Eugenische Vernunft. Eingriffe in die reproduktive Kultur durch die Medizin 1900-2000. |
| 2001-2002 | Research Fellow an der School of Social Inquiry, Faculty of Arts, Deakin University, Melbourne (Australia) und am AWORC (Australian Women’s research center) |
| 2000-2003 | APART-Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) |
| 2000-2003 | Mitarbeit in der Berufungskommission für eine o. Professur für "Erziehungswissenschaft der Generationen" |
| 1999-2005 | Ass. Prof. am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck |
| 1998-2001 | Mitarbeit in der AG zur Konzeption und Koordination des Interfakultären Wahlfachstudienganges "Feministische Gesellschafts- und Kulturwissenschaften" Univ. Innsbruck |
| 1994-1999 | Mittelbauvertreterin im Fakultätskollegium der Geisteswissenschaftlichen Fakultät |
| 1994-1997 | Mittelbauvertreterin in der Institutskonferenz (IKO) am Institut für Erziehungswissenschaften |
| 1993 | Promotion |
| 1993 | Promotionsschrift: Nachmoderne Geschlechter-Beziehung. Struktur und Ereignis. (Gutachterin: Prof. Gerburg Treusch-Dieter); erschien 1995 bei Centaurus unter dem Titel ... quasi irrsinnig. Nachmoderne Geschlechterbeziehung |
| ab 1993 | Psychotherapeutin in freier Teilzeitpraxis/Praxisgemeinschaft |
| 1992-2000 | Mitarbeit und Mitglied der Studienberechtigungskommission der Universität Innsbruck |
| 1992-1999 | Universitätsassistentin am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck |
| 1992-1999 | Mittelbauvertreterin in der Studienkommission (STUKO) am Institut für Erziehungswissenschaften |
| 1991- lfd | Koordination des Lehrangebotes Geschlechterforschung im Diplomstudium der Studienrichtung Pädagogik, später im Studienzweig „Kritische Geschlechter- und Sozialforschung“ im Diplomstudium der Studienrichtung Pädagogik an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät, ab 2007 im Bachelorstudium und Masterstudium Erziehungswissenschaften an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck |
| 1990-2000 | Mitarbeit und Mitglied der Senatskommission "Remunerierte Lehraufträge für Lehrveranstaltungen mit frauenspezifischen Themenstellungen" |
| 1988-1992 | Vertragsassistentin am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck |
| 1988-1990 | Mitarbeiterin am Berufsförderungsinstitut (BFI) Innsbruck als Kursleiterin für „Berufsfindungsseminare für langzeitarbeitslose Jugendliche“, für „langzeitarbeitslose Erwachsene“ und in „Berufswiedereinstiegskursen für Frauen nach einer längeren Familienphase“ |
| 1987-1988 | Freie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig-Boltzmann Institut für Geburtenregelung und Schwangerenbetreuung (Wien) im Rahmen des Projekts "Frauen im Schwangerschaftskonflikt: Analyse der Beratungsangebote in Österreich." (Projektleitung: Univ. Doz. Dr. Beate Wimmer-Puchinger) |
| Ausbildung | |
|---|---|
| bis 1987 | Studium der Erziehungswissenschaft, Soziologie und Politikwissenschaft an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck |
| 1987 | Sponsion Erziehungswissenschaft: Weibliche Lebensplanung. Eine feministische Arbeit zur Problematik der Mittäterschaft von Frauen im Prozess ihrer Vergesellschaftung. (Gutachter: A. Univ. Prof. B. Rathmayr) |
| 1987-1993 | Doktoratsstudium Erziehungswissenschaft |
| 1987-1997 | Ausbildung in Integrativer Gestaltpsychotherapie an der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit in Hückeswagen / Deutschland |
| 1987-1993 | Ausbildung in Psychodrama beim Österreichischen Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik in Wien (ÖAGG) |
| 1993 | Psychotherapeutin mit der Zusatzbezeichnung "Integrative Gestalttherapie" |
| 1993 | Promotion Erziehungswissenschaft: Nachmoderne Geschlechter-Beziehung. Struktur und Ereignis. (Gutachterin: Prof. Gerburg Treusch-Dieter) |
| 1994-1996 | Fortbildung in Supervision und Beratung am Institut für Medizinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Innsbruck |
| 1998-2000 | Fortbildung (Differential-)Diagnostik und Therapie psychischer Erkrankungen |
| 2005-2006 | Fortbildung Psychodynamisch imaginative Traumatherapie (PIT) |
Forschung
aktuell laufende Forschung
Elternbilder von Professionellen im schulischen Feld. Transformation und Kontinuität bildungsbezogener Vorstellungen von Eltern und Elternschaft am Beispiel praxisorientierter pädagogischer Fachzeitschriften in Österreich
Re- und dekonstruiert werden bildungsbezogener Vorstellungen von Elternschaft von Professionellen im schulischen Feld. Dazu wird den Fragen nachgegangen, wie der Wissensgegenstand Eltern im schulischen Feld in einer praxisorientierten pädagogischen Fachzeitschrift im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts sichtbar wird und sich verändert, welche Sichtweisen und Werte vorherrschen, was thematisiert bzw. nicht erwähnt wird, wie ungleiche Lebenslagen von Eltern zur Sprache kommen, wie das Geschlecht der Eltern relevant gemacht wird, wozu konkrete elternbezogene Handlungsaufforderungen formuliert werden, ob und wie auf andere Elternbilder Bezug genommen wird, welche Grundüberzeugungen dabei zutage treten, welche Gesellschafts- und Geschlechterordnungen dabei (re)produziert werden. Der pädagogische Wissensgegenstand Eltern im schulischen Feld wird in den jeweiligen ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Entstehungsprozessen verortet. (2019-2022)
Herstellung von Unsichtbarkeit – Starke Theorien und das „schwache Geschlecht“
Untersucht wird, weshalb Maßnahmen, die Geschlechtergerechtigkeit herstellen sollen, Ungleichheit (re)produzieren, wie auch das Problem, dass „starke Theorien“ häufig weite Teile der realen Handlungen verdecken, indem sie die Aufmerksamkeit von nicht theoriekonformen Phänomenen abziehen. Gefragt wird, inwiefern ein bestimmter Umgang mit „starken Theorien“ auch als die Ursache von Luminositäten gelten kann. (2020-2022)
abgeschlossene Forschung
Ambivalenzen der Selbstsorge. Feministische Perspektiven. Kooperationsprojekt des Forschungsnetzwerkes Gender, Care & Justice der Interfakultären Forschungsplattform Geschlechterforschung, Universität Innsbruck.
Burnout, Zeitverluste, Beschleunigung, Erschöpfung .... In Medien, Politik und Wissenschaften werden Folgen der neoliberalen Transformationsprozesse am Arbeitsmarkt auf die Menschen kritisiert. Unbezahlte Sorgearbeit der Frauen für andere ist nach wie vor die heimliche Ressource im Generationen- und Geschlechtervertrag unserer Gesellschaft. Aber wer sorgt für die Frauen? Mehr noch, sorgen Frauen für sich selbst? Ambivalenzen der „Selbstsorge“ werden theoretisch diskutiert. Dabei wird auf Diskurse zur „Selbstsorge“ in der Alten und Neuen Frauenbewegung und in der Frauen- und Geschlechterforschung, auf die Begriffs- und Wissensgeschichte der „Selbstsorge“ in der Feministischen Theorie, sowie auf das poststrukturalistische Konzept der Gouvernementalität / Regierbarkeit Bezug genommen. (2016-2017)
ElternWissen – gemeinsam stark. Forschungsteil im Rahmen eines Entwicklungsprojektes in der Erwachsenenbildung in Zusammenhang mit dem ESF-Schwerpunkt 4 Lebensbegleitendes Lernen. ProjektpartnerInnen: Bildungs- und Beratungseinrichtung Frauen aus allen Ländern|Innsbruck, Zentrum für Migrantinnen in Tirol|Innsbruck (Zemit), Berufsförderungsinstitut Tirol, Innsbruck (BFI). Förderstellen: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (bm:ukk), European Social Fund (ESF).
Das Teilprojekt Forschung untersucht, wie Eltern die Volkschule ihrer Kinder erfahren, konkret wie sie welche schulischen Praktiken und Routinen wahrnehmen und interpretieren und welche schulbezogenen elterlichen Praktiken sie wie einsetzen. Auf Basis der Forschung erarbeitet das Teilprojekt Forschung
(1) konkrete Ansatzpunkte, um ein Curriculum zur Schulung von ElternbegleiterInnen zu generieren, welches dann von den anderen ProjektpartnerInnen konzipiert, organisiert und durchgeführt wird;
(2) werden Materialien für Argumentationstrainings im Bereich der Elternbildung ausgearbeitet (ElternWissen – gemeinsam stark. Erfahrungen von Eltern mit der Schule und der Schulbegleitung ihrer 5 bis 11-jährigen Kindern. Materialen für Reflexion und Austausch (2013) Hrsg. Wolf Maria A./Bechter, Anneliese/Schlesinger, Claudia/Thomas-Olalde, Oscar. ISBN 978-3-9503685-0-5; EbeveynBilgisi. Birlikte güçlü. 5 ile 11 yaş arasi coçuk sahibi anne babalarm çocuklarinin ilişkin edindikleri tecerübeler. Reflektsiyon ve fikir alişverişi materyalleri (2013) edit. Wolf Maria A./Bechter, Anneliese/Schlesinger, Claudia/Thomas-Olalde, Oscar. ISBN 978-3-9503685-0-5
ParentalKnowledge. Together we are strong. Experiences of parents with the schools of their 5 to 11-year-old children. Materials for reflection and exchange (2013) eds. Wolf Maria A./Bechter, Anneliese/Schlesinger, Claudia/Thomas-Olalde, Oscar. ISBN 978-3-9503685-0-5
3) werden die Forschungsergebnisse mittels Vorträgen und Fachpublikationen veröffentlicht.
Das Entwicklungsprojekt zielt insgesamt darauf, Eltern in nicht-privilegierten Lebenslagen niedrigschwellig dabei zu unterstützen, Bildungsbeteiligung und -erfolg ihrer Kinder zu stärken. Dazu werden Eltern dieser sozialen Gruppe selbst zu ElternbegleiterInnen geschult, welche Gesprächsangebote für interessierte Eltern im privaten Raum anbieten. (2011-15)
PerspektivenBildung Österreich. Das Selbstbild der 2. Generation. Wissenschaftliches Monitoring des Entwicklungsprojektes in der Erwachsenenbildung in Zusammenhang mit dem ESF-Schwerpunkt 4 Lebensbegleitendes Lernen. ProjektpartnerInnen: Zentrum für Soziale Innovation (ZSI), Hafeklekar Unternehmensberatung und -forschung, Zentrum für Migrantinnen in Tirol (Zemit), Berufsförderungsinstitut Tirol (BFI). Förderstelle: Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (bm:ukk) und European Social Fund (ESF).
Im Forschungsteil des Projektes werden Ergebnisse der Auswertung statistischer Daten (Mikrozensus) mit einer qualitativen Studie kombiniert, die zu einem wesentlichen Teil auf das Konzept der wissenschaftlichen Gruppenwerkstätte (Helmut Bremer) zurückgreift. Die qualitative Studie wird wiederum zum Ausgangspunkt einer quantitativen Studie. Die ineinander vermittelten Teilergebnisse werden ihrerseits wieder die Grundlage für Handlungsperspektiven von Erwachsenenbildungseinrichtungen erarbeiten. Dieses komplexe Studiendesign stellt hohe theoretische und methodische Herausforderungen. Dieser Herausforderung wird durch ein regelmäßiges wissenschaftliches Monitoring des Forschungsprozesses durch ein ExpertInnen-Team aus den Erziehungswissenschaften begegnet (Bremer Helmut, Rieger Christine, Wolf Maria, Yildiz Erol) – vor allem der qualitativen Studienteile, der Typenbildung zu Selbst- und Lernbildern, auch im Spiegel von Fremdbildern, um die Validität der Forschungsergebnisse zu verbessern. Zudem wird eine begleitende laufende Beratung vor allem in komplexen methodischen und theoretischen Fragen stattfinden, die sich an Schlüsselstellen dieses komplexen Projektes stellen. Zudem bedürfen die im Projekt durchgeführten Gruppenwerkstätten einer intensiven Vorbereitung. Die quantitative Studie, die auf der qualitativen aufbaut und die daraus gewonnenen Handlungsperspektiven für Erwachsenenbildungseinrichtungen bedürfen einer wechselseitigen Vermittlung, um zu einem kongruenten und widerspruchsfreien Ergebnis zu kommen. (2011-14)
Kulturen der Fremdbetreuung von Kindern. Kooperationsprojekt des Forschungsnetzwerkes Gender, Care & Justice der Interfakultären Forschungsplattform Geschlechterforschung, Universität Innsbruck.
Die Fremdbetreuung von Kindern wird unter historischen, ökonomischen, politischen, sozialstrukturellen, institutionellen, rechtlichen, psychologischen und pädagogischen Gesichtspunkten untersucht, geschlechterkritisch reflektiert und zur Diskussion gestellt, z.B. durch Analysen politischer Diskurse und Auseinandersetzungen im Bereich der Fremdbetreuung von Kindern; durch Studien zur Frage, wie die unterschiedlichen Differenz- und Ungleichheitsverhältnisse (Klassen-, Generationen-, Geschlechter-, [Dis-]Ability-, Migrationsdifferenzen) Care-Kulturen strukturieren und Professionen wie Politiken konzeptionell herausfordern; durch Analysen, inwiefern Care-Kulturen, so auch die der Fremdbetreuung von Kindern, aus Aneignungs- und Bewältigungsformen sozialer Lagen hervorgehen, inwiefern und wie diese sozialen Lagen und kulturellen Erfahrungsräume verschiedene soziale Zugehörigkeiten bedingen (Klasse, Migration, Geschlecht), sodass soziale Ungleichheiten sich auf kultureller Ebene manifestieren; durch Untersuchungen, wie Fremdbetreuung von Kindern sich sozialstrukturell und interkulturell im Kontext von Migrationsgesellschaften herausgebildet haben, welche sozialen Funktionen ihnen zu kommen und wie kulturelle Faktoren mit sozialstrukturellen und institutionellen Bedingungen zusammenwirken; durch Studien zu Ursachen und Folgen so wie Wandel und Kontinuität von Gewalt in unterschiedlichen institutionellen Fremdbetreuungsverhältnissen; durch Untersuchungen der Legitimationsfiguren und Selbstdeutungen von Menschen in ihren Betreuungsfunktionen und -positionen als z.B. Mütter, Väter, Eltern, als ErzieherInnen, als KindergärtnerInnen, Nannies, Au_Pairs. Care wird als Frage der Anerkennung und Gerechtigkeit, der Geschlechterdemokratie und sozialen Inklusion, der Entscheidungsfreiheit und Vielfalt von Lebensentwürfen, der Konstruktion von Autonomie und Bindung, der sozialstaatlichen Rahmung und zivilgesellschaftlichen Kohärenz thematisiert. (2009-2013)
Betreuung und Pflege in Österreich – eine geschlechterkritische Perspektive. Kooperationsprojekt des Forschungsnetzwerkes Gender, Care & Justice der Interfakultären Forschungsplattform Geschlechterforschung, Universität Innsbruck.
Gefragt wird nach den Ursachen und Folgen der Ungleichverteilung von unbezahlter wie bezahlter Sorgearbeiten zwischen Frauen und Männern so wie der Konservierung dieser Arbeitsteilung (privater Patriarchalismus) durch die Arbeitsteilung zwischen Sozialstaat und Frauen (öffentlicher Patriarchalismus), der Institutionalisierung der tradierten Geschlechterdifferenz in Care-Institutionen, der nachhaltigen Vergeschlechtlichung von Erziehung & Bildung und von Care-Kulturen im Öffentlichen wie Privaten, der historischen Kontinuitäten von Politiken und Care-Kulturen sowie der notwendigen Konzeptualisierung einer Care-Ökonomie, welche Care als gesellschaftlich notwendige Arbeit berechnet. (2008-10).
Konglomerationen. Alltagspraktiken subjektiver Absicherung. Kooperationsprojekt von elf habilitierte WissenschaftlerInnen verschiedener Universitäten in Österreich und Deutschland. Themengebiet meines Projektteiles:Elterliche Erziehungspraxis im Spannungsfeld von Sozialem Erbe, Entgrenzung von Bildung und der Rückkehr sozialer Unsicherheit.
In einem Gefüge von elf untereinander kommunizierenden Teilprojekten, die mit je verschiedenen Inhalten und Verfahren der Vielfalt moderner Lebensformen entsprechen, wird nach Fähigkeiten gegenwärtiger Menschen gesucht, die es ihnen ermöglichen, inkonsistente und widersprüchliche gesellschaftliche Angebote und Anforderungen mit Alltagspraktiken subjektiver Absicherung zu beantworten und sie so zu einer individuell alltagstauglichen Lebenssicherheit zusammenzuführen. Zu ihrer subjektiven Absicherung verwenden Alltagsmenschen, so die zentrale Hypothese des Projekts, alle brauchbaren Fragmente kultureller Semantiken. Sie greifen sowohl auf sozial konstruktive als auch auf sozial destruktive Elemente zurück und bilden im Umgang mit ihnen konglomerierende Praktiken aus. Moderne Individuen sichern ihre alltägliche Existenz sozusagen „mit allen Mitteln“ ab, nicht bloß durch Akte der Identifikation, sondern ebenso durch Akte der „Alienation“, der Distanzierung. Nicht bloß durch Anlehnung und Ähnlichkeit sondern ebenso durch Ablehnung und Alterität. In „identitätsarmen“ Gesellschaften scheinen die Menschen destruktive Identifikationen zur Herstellung einer pragmatischen Lebenssicherheit zu benötigen, sich nicht bloß durch Mitmenschlichkeit, sondern auch durch Gegenmenschlichkeit zu stabilisieren. Die in so gut wie allen westlichen Gesellschaften neben prosozialen Verhaltensweisen bereits habituell gewordenen antisozialen Tendenzen zur Vorurteilsbildung, zu Feindbildern und abwertender bis verachtender Abgrenzung, zu alltäglicher und politischer Verfolgung, zu Alltagsrassismus und -sexismus, zu Fremden-, Frauen- Kinder-, Behindertenfeindlichkeit oder zur sozialen Diffamierung (etwa von Arbeitslosen oder SozialhilfeemfängerInnen) werden so als integrale Bestandteile „normaler“ Alltagsidentitäten statt als „abweichendes Verhalten“ konzipierbar und analytisch wie politisch bearbeitbar. (2007-2010; Einstellung des Projektes aufgrund mangelnder Projektförderung).
Doctoral Programme „Gender, Care and Justice. The Politics of Human Needs“. Interdisziplinäres Kooperationsprojekt (gem. mit sieben habilitierten KollegInnen der Forschungsplattform Geschlechterforschung, Universität Innsbruck).
The research area of the doctoral programme GENDER, CARE AND JUSTICE concerns specific aspects and problems of human life that have to be solved in all societies. The construction of gender relations as well as the organisation of care is determined by historical traditions, cultural discourses, economic resources and processes, profit-oriented enterprises and non-profit organisations, political decisions, social institutions and by legal frameworks. Until now the production of knowledge about care and gender has proceeded predominately along different disciplinary tracks, each with its own particular perspectives. The doctoral programme will offer the possibility to link these different aspects and study the often hidden assumptions of the scientific disciplines. This doctoral programme will integrate the research in a broader and interdisciplinary context and thus allow a deeper understanding of the problem and introduce better conditions for looking towards new problem solutions. (2005-2006) Projektantrag eingereicht beim Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF). Keine Förderzusage.
Lebendigkeit und Erziehung. Zum Verhältnis von Pädagogik und Eugenik. Förderstelle: Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), APART (Austrian Programme for Advanced Research and Technology).
Pädagogik und Eugenik werden als zwei in einem Traditionszusammenhang stehende Disziplinierungsversuche des menschlich Lebendigen in der Geschichte der Moderne analysiert. Den Erziehungs- wie den Biotechniken ist die Idee der "Verbesserung des Menschen" inhärent und beide setzen eine Entmystifizierung des menschlich Lebendigen als dem auch Vorgegebenen und Unverfügbaren voraus, die von einem hohen medizinischen Manipulations- und pädagogischen Kontrollaufwand abhängig ist. Im Zentrum für solche Verbesserungskonzepte steht die Mutterschaft als Dreh- und Angelpunkt der Entstehung von Leben und dessen "Aufzucht". Das Forschungsprojekt hat daher sowohl zu einer Geschichte der Mutterschaft in ihrer Beziehung zu pädagogischer und medizinischer Sozialisation, als auch zur Geschichte der Kindheit beigetragen. (2000-2003).
Eugenisierung der Mutterschaft. Wissenschaftsdiskurse zur Neuordnung der Reproduktion am Beispiel Österreich 1900-2000.
In meiner Habilitationsschrift „Eugenisierung der Mutterschaft. Wissenschaftsdiskurse zur Neuordnung der Reproduktion am Beispiel Österreich 1900-2000“ habe ich Ursachen und Folgen von eugenischen Eingriffen in die reproduktive Kultur unserer Gesellschaft durch die Medizin des 20. Jahrhunderts untersucht. Wissenschaftliche Eingriffe, welche an der Wende zum 21. Jahrhundert biotechnische Selektionen am Lebensbeginn gesellschaftsfähig und zur Aufgabe von Familienbildung gemacht haben. In der Arbeit verfolge ich eine für die Geschlechterforschung paradigmatische Fragestellung, die am Beispielfall „Eugenik“ historisch-systematisch bearbeitet wird: Die Frage nach dem kulturellen und gesellschaftlichen Umgang mit der generativen Natur des Menschen und nach den historisch geschaffenen Beziehungen und Praktiken, die zur Hervorbringung und Herstellung einer Generationenfolge notwendig sind. Da Frauen und ihre generative Potenz die Bedingung der Möglichkeit sind, dass das an die leibliche Form gebundene menschliche Leben sich entwickeln und zur Welt gebracht werden kann, stehen Frauen, ihre generative Potenz und ihre Sexualität im Zentrum des kulturellen Umgangs mit der existentiellen und gesellschaftlichen Aufgabe, für Nachkommende zu sorgen. Geschlechter-Ordnungen einer jeweiligen Gesellschaft und Kultur resultieren damit immer auch aus der sozio-kulturellen Gestaltung der Aufgabe menschlicher Gemeinschaften und Gesellschaften, den Tod auszugleichen und für Nachkommende zu sorgen. Sie sind immer auch eine implizit und explizit historisch jeweils gegebene gesellschaftliche Antwort auf die existenzielle Herausforderung von Leben und Tod.
Mit der Herstellung einer Generationenfolge ist das Geschlechterverhältnis untrennbar verbunden. Eine die Erkenntnis leitende Frage war deshalb immer auch, welche Idealbilder von Familie, Elternschaft, Mutterschaft und Vaterschaft sowie Kindheit die eugenischen Eingriffe in die reproduktive Kultur unserer Gesellschaft durch die Medizin des 20. Jahrhunderts mit hervor gebracht bzw. mit unterstützt haben und wie diese vergeschlechtlicht werden. Dazu werden diese wissenschaftlichen Konzepte zugleich einer geschlechterreflektierenden Analyse unterzogen und transparent gemacht, welche Konzepte von Geschlecht, von Männlichkeit und Weiblichkeit, in die Entwicklung von Biotechniken der Zeugung und Selektion selbst eingearbeitet werden.
Damit ist ein Gegenstand der Studie und die mit ihm verbundenen Eugenisierungsprozesse im Hinblick auf Vererbung, Zeugung, Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt das des Geschlechts, das von der Tatsache der „Natalität“ oder davon, „dass Menschen bis heute alle durch Geburt in die Welt kommen“ (Hannah Arendt), nicht getrennt werden kann. Indem die Tatsache der Natalität in ein zentrales Verhältnis zum Geschlecht, zu den Geschlechterverhältnissen und zur Aufgabe von Erziehung gesetzt wird, klingt eine zentrale Spur der Arbeit an: das mit dem Geschlechterverhältnis verbundene Generationenverhältnis und die Fragen von Erziehung und Vergesellschaftung vor dem Hintergrund der Verletzlichkeit und Endlichkeit menschlicher Existenz. Dazu vermag die Studie zu zeigen, wie und wozu Elternschaft naturwissenschaftlich rationalisiert und modernisiert wird, mit welchen Anforderungen an eine gelingende Erziehung und Bildung Eltern dadurch in den letzten Jahrzehnten zunehmend konfrontiert werden, welche Pflichten im Namen des Kindeswohls daraus für Mütter hervorgehen und inwieweit biotechnische Selektion am Lebensbeginn heute eine allgemeine Einflussgröße von Kindheit darstellt.
Hinsichtlich der Frage, welche Faktoren im 20. Jahrhundert für die Transformation der „reproduktiven Kultur“, von Familie, Elternschaft und Kindheit in der westlichen Gesellschaft und Kultur ausschlaggebend waren, wird neben ökonomischen und politischen v.a. wissenschaftlichen Faktoren eine hervorragende Bedeutung als Bestimmungsgrund des Wandels zugewiesen – allen voran der Naturwissenschaft. “Modernity’s natural science has been modernity’s most effective social science” (Lawrence Hazelrigg). Die diskursanalytische Studie vermag so auch einen Beitrag zu leisten zur Wissens- und Wissenschaftsgeschichte der Eugenik aus Perspektive der Geschlechterforschung.
Die Untersuchung orientiert sich an einer historisch-soziologischen Wissenschaftsforschung, die wissenschaftssoziologische und wissenssoziologische Aspekte unter einem sozial- und geschlechterkritisch Standpunkt verbindet. Wissenschaft wird damit als eine gesellschaftliche Tatsache untersucht, indem die tatsächliche Geschichte der Wissenschaft in ihrem Verhältnis zur Reproduktion der Gattung und damit zu den generativen und regenerativen Aspekten von Gesellschaftsbildung, in ihren Wissensbeständen erforscht wird. Methodologisch sind neben dem Bezug auf Konzepte der gesellschaftstheoretischen Geschlechterforschung und einer kritischen Wissenschaftsforschung die Konzepte einer „Historischen Soziologie“, wie sie seit Ende der 70er Jahre vor allem im angloamerikanischen und französischen Raum diskutiert werden, maßgeblich. (2003-2005)
Publikation „Eugenische Vernunft. Eingriffe in die reproduktive Kultur durch die Medizin 1900-2000, Böhlau Verlag Wien (2008), 818 Seiten – gefördert vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF). (2005-2007)
Nachmoderne Geschlechterbeziehung
In meiner Dissertation „Quasi irrsinnig. Nachmoderne Geschlechterbeziehung“, die in der Reihe „Schnittpunkt Zivilisationsprozess“ des Centaurus Verlages publiziert wurde (1995) befasse ich mich im Kontext der Individualisierungsdebatte in den Sozialwissenschaften, in der u. a. argumentiert wird, dass soziale Beziehungen einer zunehmenden Enttraditionalisierung unterliegen und in die Herausforderung einer radikalisierten Gestaltung des eigenen Selbst münden, mit der Krise der Geschlechter-Beziehung. Von Interesse ist, ob und wie der Abbau der Geschlechterordnung der bürgerlichen Moderne in den Paarbeziehungen der Gegenwart aus Sicht von Frauen wirkmächtig wird. Was passiert, wenn "Weiblichkeit" und "Männlichkeit" keine projektive Entlastung mehr ermöglichen, wenn zentrale Positionen, die den "Anderen" in der Geschlechter-Beziehung organisieren, erodieren. Methodisch wurde die Untersuchung anhand eines Gruppendiskussionsverfahrens umgesetzt. Zusammengefasst zeigt sich, dass das in der Moderne wirksam gewordene Geschlechterwissen der Identitätsdiskurse den "Geschlechterrollen" von Frauen und Männern noch immer ihren Text vorschreibt, während es im individuellen Sprechen von Frauen und Männern heute zum Nachhall eines Diskurses geworden ist, deren Imperative nicht mehr bindend sind. Das "Sprachgeröll" wird zwar noch mitgeschleppt, obwohl dessen Symbolisierungen auf die Beziehungsereignisse der Gegenwart kaum mehr anzuwenden sind. Gleichwohl bestehen die Symbolisierungen der modernen Geschlechter-Ordnung selbst dann noch, wenn ihnen auf der Ebene des Realen fast nichts mehr entspricht. Darin tritt die Fragilität eines geschlechtlich identifizierten Subjekts offen zutage, da es sich nicht mehr auf eine stabilisierende Geschlechter-Ordnung als kultureller Überich-Gemeinschaft stützen kann.
Weibliche Lebensplanung. Mittäterschaft von Frauen im Prozess ihrer Vergesellschaftung
In meiner Diplomarbeit "Weibliche Lebensplanung. Eine feministische Arbeit zur Mittäterschaft von Frauen im Prozess ihrer Vergesellschaftung" (1987) befasse ich mich mit der Frage der Lebensplanung von Frauen und ihrer damit in Zusammenhang stehenden Identitätsarbeit. Die Arbeit steht im Kontext der feministischen Opfer-Täter-Debatte und der Mittäterschaftsdebatte, welche die selbsttätigen, den weiblichen Status in der Geschlechterordnung und den Geschlechterverhältnissen bestätigenden Dimensionen weiblicher Vergesellschaftung diskutieren und theoretisieren. Methodisch wurde die Untersuchung qualitativ-empirisch umgesetzt, konkret anhand der „Kollektiven Erinnerungsarbeit“ (Frigga Haug), mit der die jeweils konkreten individuellen Aneignungen manifester und latenter gesellschaftlich formierter Selbst-, Fremd- und Wunschbilder der Probandinnen in ihren widersprüchlichen Fassungen herausgearbeitet werden.
Publikationen

- WOLF MARIA A.: Eugenische Vernunft. Eingriffe in die reproduktive Kultur durch die Medizin 1900-2000. Wien: Böhlau 2008. 818 Seiten. Online verfügbar unter genderopen – Repositorium für Geschlechterforschung

- WOLF Maria A.: Geschlecht – Gen – Generation. Zur gesellschaftlichen Organisation menschlicher Herkunft. Hamburg: Merus, 2007. 152 Seiten.

- WOLF Maria A.: "...quasi irrsinnig. Nachmoderne Geschlechter-Beziehung". Reihe Schnittpunkt Zivilisationsprozess. Band 19. Centaurus Verlag. Pfaffenweiler 1995. 212 Seiten.
Sammelbände/(Mit)Herausgeberschaften

- WOLF Maria A., Bechter, Anneliese / Schlesinger , Claudia, Hg. (2019) Heimnachteil. (De)Platzierungen von Eltern im schulischen Feld. Ein Beitrag zur Elternforschung. Wien, Berlin: Mandelbaum. 264 Seiten.

- WOLF Maria A. et al., Hg., (2013) Child Care: Kulturen, Konzepte und Politiken der Fremdbetreuung von Kindern. Juventa Verlag. 280 Seiten.

- Appelt Erna / Heidegger, Maria / Preglau, Max / WOLF Maria A., Hg. (2010) Who Cares? Pflege und Betreuung in Österreich – Eine geschlechterkritische Perspektive. Band 6 der Reihe „Demokratie im 21. Jahrhundert“. Innsbruck: Studienverlag. 208 Seiten.

- WOLF Maria A. / Peskoller, Helga / Rathmayr, Bernhard, Hg. (2009) Konglomerationen - Herstellung von Sicherheiten in Alltagspraxen. Theorien und Forschungsskizzen. Bielefeld: Transcript. 222 Seiten.

- Peskoller, Helga / Ralser, Michaela / WOLF Maria A., Hg. (2007) Texturen von Freiheit. Beiträge für Bernhard Rathmayr. Innsbruck: University Press. 405 Seiten.

- WOLF Maria A., Hg. (2000) Optimierung und Zerstörung. Intertheoretische Analysen zum menschlich Lebendigen. Sozial- und Kulturwissenschaftliche Studientexte Band 3. Innsbruck (Studia Universitätsverlag). 271 Seiten.

- WOLF Maria A. u. a., Hg. (1998) Körper-Schmerzen. Intertheoretische Zugänge. Sozial- und Kulturwissenschaftliche Studientexte Band 1. Studia Universitätsverlag Innsbruck. 229 Seiten.
Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden
Maria A. Wolf (2024): (De-)Institutionalisierung von Elternschaft im Feld der Bildung. In: Casale, Rita/Kessl, Fabian/Pfaff, Nicolle/Richter, Martina/Tervooren, Anja (Hg.) (De)Institutionalisierung von Bildung und Erziehung. Frankfurt am Main/New York: Campus. 209-229. Open Access
Maria A. Wolf (2022) De-Thematisierung von Mutterschaft. Symbolische Gewalt in der bildungsbezogenen Anrufung von Elternschaft. In: Sorgo, Gabriele (Hrsg.) Starke Ordnungen und das schwache Geschlecht. Herstellung weiblicher Unsichtbarkeit. Weinheim, Basel: BeltzJuventa. S. 37–71.
Maria A. Wolf: Praktizierte Taktiken der Resignation. Benachteiligungswahrnehmungen von migrantischen Eltern an den Volksschulen ihrer Kinder. in: Lehr- und Forschungsbereich Migration und Bildung, Hg.: "Migration bewegt und bildet". Band 1. Innsbruck University Press 2019.
Maria A. Wolf: Das „gesunde Arbeiterkind“ als ein Projekt der „Sozialen Medizin“. Zur wissenschaftliche Neuordnung der Kindheit infolge der Medikalisierung der „Sozialen Frage“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts. in: Virus. Beiträge zur Sozialgeschichte der Medizin 17 (2018), hrsg. von Michaela Ralser/Elisabeth Dietrich-Daum. Leipzig: Universitätsverlag Leipzig. S. 13–28.
Maria A. Wolf: Soziale Vererbung von Bildungsgewinn. (De)Platzierungen von Eltern im schulischen Feld durch öffentliche Schulen. in: Maria A. Wolf/Anneliese Bechter/Claudia Schlesinger, Hg. Heimnachteil – (De)Platzierungen von Eltern im schulischen Feld. Ein Beitrag zur Elternforschung. Wien: Mandelbaum Verlag 2019. S. 22-35.
Maria A. Wolf: HoffnungsträgerInnen und Schuldige. (De)Platzierungen von Eltern im schulischen Feld durch Bildungs- und Familienpolitik. in: Maria A. Wolf/Anneliese Bechter/Claudia Schlesinger, Hg. Heimnachteil – (De)Platzierungen von Eltern im schulischen Feld. Ein Beitrag zur Elternforschung. Wien: Mandelbaum Verlag 2019. S. 36-53.
Maria A. Wolf: Privilegierte und Abgedrängte. (De)Platzierungen von Eltern im schulischen Feld durch Elternmitwirkungsinitiativen an Schulen. Ergebnisse nationaler und international-vergleichender Studien. in: Maria A. Wolf/Anneliese Bechter/ Claudia Schlesinger (Hg.) Heimnachteil – (De)Platzierungen von Eltern im schulischen Feld. Ein Beitrag zur Elternforschung. Wien: Mandelbaum Verlag 2019. S. 54-80.
Maria A. Wolf: Schulbezogene elterliche Praktiken verstehen. Elternforschung aus praxeologischer Perspektive. in: Maria A. Wolf/Anneliese Bechter/ Claudia Schlesinger (Hg.) Heimnachteil – (De)Platzierungen von Eltern im schulischen Feld. Ein Beitrag zur Elternforschung. Wien: Mandelbaum Verlag 2019. S. 82-105.
Maria A. Wolf/Anneliese Bechter: „Ich war nicht bereit, nur wegen dieser Schule meinen Arbeitsplatz aufzugeben und als Sozialhilfeempfängerin dann zu leben“ Fallskizze Iris Gruber. in: Maria A. Wolf/Anneliese Bechter/ Claudia Schlesinger (Hg.) Heimnachteil – (De)Platzierungen von Eltern im schulischen Feld. Ein Beitrag zur Elternforschung. Wien: Mandelbaum Verlag 2019. S. 174-190.
Maria A. Wolf: Demütigende Nähe. Eine andere Sicht auf vielfältige Taktiken der Distanznahme von sozial benachteiligten Eltern gegenüber den Schulen ihrer Kinder. in: Maria A. Wolf/Anneliese Bechter/ Claudia Schlesinger (Hg.) Heimnachteil – (De)Platzierungen von Eltern im schulischen Feld. Ein Beitrag zur Elternforschung. Wien: Mandelbaum Verlag 2019. S. 231-261.
Maria A. Wolf: Kinder als organisches Kapital des Staates. Aspekte einer Eugenisierung von Kindheit 1900-1938. in: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (ÖZG) 25/2014/ Band 1+2, S. 117-127.
Maria A. Wolf: Ordnungen des Fremden – Ordnungen des Eigenen. Die elementaren Strukturen der Verwandtschaft – revisited. In: Wolf, Maria A. / Dietrich-Daum Elisabeth / Fleischer Eva / Heidegger, Maria (Hrsg.): Child Care: Kulturen, Konzepte und Politiken der Fremdbetreuung von Kindern. Weinheim und Basel: BeltzJuventa 2013, S. 9 - 22.
Maria A. Wolf: Wie und wozu wird Männlichkeit oder Weiblichkeit eine Wirklichkeit? Die Arbeitsbeziehung in der Psychotherapie aus Perspektive der Geschlechterforschung. In: Integrative Therapie. Zeitschrift für vergleichende Psychotherapie und –methodenintegration. Volume 38, No. 1, Mai 2012. S. 21 – 36. Edition Donau-Universität Krems, Krammer-Verlag, Wien: ISSN 0342-6831.
Maria A. Wolf: “Kampfspiel” – “ernster Kampf” – “Arterhaltungskampf”. Der männliche „Reproduktionswert“ und die Konzeption einer „sozialistischen Väterlichkeit“ im Diskurs der NS-Medizin. In: Baader, Meike Sophia / Bilstein, Johannes / Tholen, Toni (Hrsg.): Erziehung, Bildung und Geschlecht. Männlichkeiten im Fokus der Gender-Studies. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften 2012. S. 75 - 103.
Maria A. Wolf: Educare in Familien. In: Appelt, Erna et al (Hrsg.) : Who Cares? Betreuung und Pflege in Österreich: eine geschlechterkritische Perspektive / Erna Appelt ; Maria Heidegger ; Max Preglau ; Maria A. Wolf (Hrsg.). - Innsbruck ; Wien (u.a.): Studien-Verlag 2010. S. 55 -69.
Maria A. Wolf: Ratlose Eltern? Erziehungspraxis im Spannungsfeld von Sozialem Erbe, Entgrenzung von Bildung und der Rückkehr sozialer Unsicherheit. in: dies. et al (Hg.): Konglomerationen - Herstellung von Sicherheiten in Alltagspraxen. Theorien und Forschungsskizzen. Bielefeld: Transcript 2009. S. 123 - 139
Maria A. Wolf: Schule als Familienproblem? in: Resinger, Paul und Schratz, Michael (Hg.): Schulen im Umbruch. 2. Innsbrucker Bildungstage. Innsbruck: Innsbruck University Press 2008. S. 79-101
Maria A. Wolf: Die Illusion der Entscheidungsfreiheit. Von „entscheidenden Experten“ zu „entschiedenen Patientinnen“. In: Peskoller, Helga /Ralser, Michaela /Wolf, Maria (Hrsg.): Texturen von Freiheit. Beiträge für Bernhard Rathmayr. Innsbruck: Innsbruck University Press 2007. 39-53.
Maria A. Wolf: The Medicalization of Reproduction. In: Mesner, Maria / Wolfgruber Gudrun (Eds.): The Policies of Reproduction at the Turn of the 21st Century. The Cases of Finland, Portugal, Romania, Russia, Austria and the US. Bruno Kreisky International Studies, Vol. 6. Innsbruck, Wien, Bozen: StudienVerlag 2006. 219-238
Maria A. Wolf: Reproduktion und Männlichkeit. Männerkonkurrenz im eugenischen Diskurs der Medizin am Beispiel Österreich 1900-1938. AIM GENDER 2006 http://www.ruendal.de/aim/tagung06/pdfs/wolf.pdf
Maria A. Wolf: Medikalisierung der Reproduktion. In: Wolfgruber G. et al (Hg.): Kinder haben – Kinder kriegen. Analysen im Spannungsfeld zwischen staatlichen Politiken und privaten Lebensentwürfen“. Innsbruck: Studienverlag 2005. 253-277
Maria A. Wolf: Körper ohne Frauen. Biotechnische Reproduktion der Mutter als Material und Ressource. In: Bidwell-Steiner M. et al (Hrsg.): Gender and Generation. 2. Band. Reihe „Gendered Subjects“. Innsbruck: Studienverlag 2005. 206-224.
Maria A. Wolf: Wissen und Leben. Zu einem gesellschaftstheoretischen Begriff des menschlich Lebendigen für eine feministische Kritik der "Menschenverbesserungstechniken". in: Geschlecht und Wissen. Beiträge zur 10. Schweizerischen Historikerinnentagung in Fribourg 2000. Zürich: Chronos 2004. S. 347-359
Maria A. Wolf - Erziehungswissenschafterin. in: Lichtenberger-Fenz, Brigitte / Ingrisch, Doris: Lust am Denken. Lust am Leben Wissenschaft(lerinnen) im Selbstportrait. Wien: Vier-viertel-verlag 2000. S. 281-307
Maria A. Wolf: Vom "Mensch ohne Welt" zur "Welt ohne Mensch". Zu einer kritische Theorie des Lebendigen am Beispiel Günther Anders. in: dies. (Hrsg.): Optimierung und Zerstörung. Intertheoretische Analysen zum menschlich Lebendigen. Sozial- und Kulturwissenschaftliche Studientexte Band 3. Innsbruck (Studia Universitätsverlag) 2000. S. 71 - 90
Maria A. Wolf: Mutterschaft und Moderne. Die Vergesellschaftung der Bindekräfte des Lebendigen. in: Klettenhammer Sieglinde/Pöder Elfriede (Hg.): Das Geschlecht das sich (un-)eins ist. Frauenforschung und Geschlechtergeschichte in den Kulturwissenschaften. Innsbruck (Studien Verlag), 2000, S. 109 - 130
Maria A. Wolf: Zeitenmischung in der Geschlechterbeziehung. Das Psychodrama als ein Forschungsmittel interpretativer Sozialforschung. in: Kannonier-Finster Waltraud/Meinrad Ziegler (Hg.): Exemplarische Erkenntnisse. Zehn Beiträge zur interpretativen Erforschung sozialer Wirklichkeit. Innsbruck (Studien Verlag) 1998, S. 113 - 139
Maria A. Wolf: Liebe als Erlösung. Wiederaufbau der Geschlechtergrenzen und Restauration des bürgerlich-modernen Frauenbildes in den Geschlechterbeziehungen der 50er Jahre. in: aufmüpfig-angepasst. Frauenleben in Österreich. St. Pölten (NÖ Pressehaus) 1998, S. 117 - 134
Maria A. Wolf: Der Geburtsschmerz. Von der Schmerzbefreiung zur Befreiung vom Frauenkörper. in: Wolf Maria A. u.a. (Hg.): Körper-Schmerzen. Intertheoretische Zugänge. Sozial- und Kulturwissenschaftliche Studientexte Band 1. Innsbruck (Studia Universitätsverlag), 1998, S. 105 - 135
Maria A. Wolf: Frauen sind anders. Geschlechter-Trennung als Raum eines endlosen Versprechens. in: Ernst Ursula Marianne u. a. (Hg.): Rationalität, Gefühl und Liebe im Geschlechterverhältnis. Pfaffenweiler (Centaurus 1995), S. 73 - 96
Maria A. Wolf: Feministische Erziehungswissenschaft. in: Hierdeis Helmwart / Hug Theo (Hg.): Taschenbuch der Pädagogik. 4 Bände, Baltmannsweiler (Schneider Verlag Hohengehren) 1996, Band 2, S. 332 - 350
Maria A. Wolf: Feministische Analytik und Gesellschaftstheorie. Institutionalisierung feministischer Lehre und Forschung am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck. in: Birkhan Ingvild (Hg.): Feministische Kontexte. Institutionen Projekte Debatten und der neue Frauenförderungsplan. Zeitschrift für Hochschuldidaktik. 19. Jahrgang, Heft 2/1995. Wien (Österreichischer Studienverlag), S. 101 - 112
Maria A. Wolf: Asoziales Soma. Verfemung, Verwerfung, Verbrechen. in: Ästhetik & Kommunikation e.V. (Hg.): Körper - Antikörper. Ästhetik & Kommunikation. Heft 87, Jahrgang 23, Berlin 1994, S. 28 - 32
Maria A. Wolf: Feministische Analytik und Gesellschaftstheorie. Institutionalisierung feministischer Forschung und Lehre am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck. in: Seiser Gertraud/Knollmayer Eva (Hg.): Von den Bemühungen der Frauen in der Wissenschaft Fuß zu fassen. Materialien zur Förderung von Frauen und Wissenschaft/Band3. BMWF, Wien 1994, S. 255 - 267
Maria A. Wolf: Psychose now? Entgrenzungsdynamiken in der nachmodernen Geschlechter-Beziehung. in: Bertoluzza Eva u.a. (Hg.): Pathos Psychose Pathologie. Der weibliche Wahnsinn zwischen Ästhetisierung und Verleugnung. Wien (Wiener Frauenverlag) 1994, S. 31 - 69
Maria A. Wolf: Liebes-Träume und Lebensräume. Psychodramen an der Geschlechter-Grenze. in: Gehrke Claudia (Hg.): Schauplatz Liebe. Tübingen (konKursbuch), 1993, S. 151 - 177
Maria A. Wolf u.a.: "Ja,....aber...". Feministischer Studienplan: Ein Ergebnis widersprüchlicher Diskussionen innerhalb der Geschichte von Frauenbewegung, Feministischer Forschung und Lehre am Institut für Erziehungswissenschaften. in: HUG Theo (Hg.): Die soziale Wirklichkeit der Theorie. Beiträge zur Theorievermittlung und -aneignung in der Pädagogik. München (Profil) 1990, S.85 - 108
Sonstige Zeitschriftenartikel
Maria A. Wolf (2015): Gender & Diversity. Herausforderungen einer geschlechterreflektierten Bildung. in: AEP Informationen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft. Heft 3/2015. Thema: Frauenbildung in Widersprüchen. S. 37-39 https://aep.at/2015-nr-3-frauenbildung-in-widerspruechen-2/
Maria A. Wolf (2012): Gender & Diversity. Herausforderungen geschlechterbewusster Bildung. in: BIWI04. Das Magazin der Fakultät für Bildungswissenschaften an der Universität Innsbruck. Innsbruck: Agentur Taurus. 18-20.
Maria A. Wolf (2007): Einsatz – Widersatz – Gegensatz. Gerburg Treusch-Dieter am Institut für Erziehungswissenschaft. in: AEP Informationen. Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft. Heft 1/2007. Thema: Frauen gemeinsam sind stark. Aber was stärkt Frauen? Gerburg Treusch-Dieter 1939-2006. S. 18-24
Maria A. Wolf.: Wer sorgt für die Kinder. Care- und Educare-Arbeit als Teil gesellschaftlich notwendiger Arbeit. in: Interesse. Soziale Information Nr. 3, Linz 2007/2
Maria A. Wolf.: (gem. m. Gerburg Treusch-Dieter): Institutionalisierung feministischer Wissensbildung am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck. in: Informationen. Herausgegeben von der Interuniversitären Koordinationsstelle für Frauenforschung Wien. Wien 1994
Maria A. Wolf.: Bühnenaufbau als Schattenarbeit. in: PASSAGEN 1992/1
Rezensionen
Feministische Ethikkonzepte gegen Gentechnologien. Rezension zum Buch von Heidi Hofmann "Die feministischen Diskurse über Reproduktionstechnologien.Positionen und Kontroversen in der BRD und den USA" Frankfurt a/M:Campus 1999. in: Querelles Net. Rezensionszeitschrift für Frauen und Geschlechterforschung Nr.4/Juni 2001: Technik und Naturwissenschaft. http://www.querelles-net.de/2001-4/text10.htm
Weiblichkeit ist keine Krankheit. Die Medikalisierung körperlicher Umbruchphasen im Leben von Frauen. Weinheim/München:Juventa 2000. Rezension zum Buch von Kolip Petra (Hg.) in: Psychologische Revue. Rezensionszeitschrift für Psychologie und Sozialwissenschaften. 0/2001. Frankfurt: Fachhochschulverlag. Bestellung: bestellung@fhverlag.de
Herausgabe von Reihen und Zeitschriften
Konglomerationen – Studien zu Alltagspraktiken subjektiver Absicherung (seit 2009)
Sozial- und Kulturwissenschaftliche Studientexte (Innsbruck: Studia) gem. mit Rathmayr, Ralser; bisher 11 Bände;
Lehrmaterialien Erwachsenenbildung
Wolf Maria A./Bechter, Anneliese/Schlesinger, Claudia/Thomas-Olalde, Oscar (2013): ElternWissen - gemeinsam stark. Erfahrungen von Eltern mit der Schule und der Schulbegleitung ihrer 5 bis 11-jährigen Kindern. Materialen für Reflexion und Austausch. ISBN 978-3-9503685-0-5
Vorträge
„De- und Re-Institutionalisierung von Elternschaft im schulischen Feld". Internationaler Workshop „(De)Institutionalisierung des Pädagogischen“. Freitag 08. 04. 2022. Institut für Erziehungswissenschaft
Strategische (Un-)Sichtbarmachung von Eltern(schaft). Symbolische Gewalt im schulischen Feld.Forschungstagung Geschlechterforschung zu „Starke Ordnungen und das ´schwache Geschlecht´. Herstellung weiblicher Unsichtbarkeit“. Montag, 17.01.2022. Tagung ONLINE Universität Innsbruck, Austria
De- und Re-Familialisierung von Bildung. Eltern(schaft) als Wissensgegenstand in praxisorientierten pädagogischen Fachzeitschriften. 7. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF), Geschlecht und Geschlechterverhältnisse in Transformation: Räume -Relationen - Repräsentationen (Panel zu Familiäre Sorgearbeit jenseits neoliberaler „Aufmerksamkeitsräume“. De-Thematisierung von Geschlecht als De-Thematisierung von Sorge) Universität Innsbruck, 7.-9. November 2019
Inseparability of Classism and Sexism in Education. Structures, positionings and experiences, Thursday 27th June 2019, Gender and Education Association International Conference 2019 „About face: Identities, In/Visibilities, Inequalities and Intersections in Education“,held at the University of Portsmouth, Porthsmouth (UK) from 25th to 27th June 2019
Working-Class Single Mothers and Primary Schools, Saturday 8th September 2018, 9th ESFR Conference [European research on families and family relations] „Families through the lens of diversity", held at the University of Porto, Porto, from 5th to 8th September 2018.
DGFE-Kongress 2018, Diskussionsleiterin AG II-08 am Mittwoch 21. März 2018 „Bildungsbiografische Bewegungen in ländlichen (Schul-)Räume n – Herausforderungen und Perspektiven für die (Historische) Bildungsforschung" Universität Duisburg-Essen. Essen 18.03.2018 - 21.03.2018.
Parental Voices that Matter? Experiences of parents with the Elementary School of their Children, Thursday 5th of July 2017 at the 11nd Biennial Conference of the ERNAPE (European Research Network About Parents and Education) „Intensification, constraint and opportunity: changing roles for parents, schools and communities. Addressing equity and diversity issues“, held at University of Roehampton, London from 5th to 7th July 2017.
Medikalisierung der Sozialen Frage und wissenschaftliche Neuordnung der Kindheit, Key Note bei der Internationalen Konferenz „Medikalisierte Kindheiten. Die neue Sorge um das Kind vom ausgehenden 19. bis ins späte 20. Jahrhundert“ vom 29.6. - 01.07. 2017 an der Universität Innsbruck
Kinderwunsch und seine Folgen am 14. April 2016 bei der Interdisziplinären Ringvorlesung „Körperverhältnisse: Geschichte und Theorie des Körpers: Interventionen: Reproduktion als technisches, soziales und kulturelles Experiment“ an der MUI Innsbruck.
Schulerfahrungen von Eltern. Vergeschlechtlichung und Ethnisierung elterlicher Praxis am 12. Dezember 2014 bei der Tagung "Geschlechterverhältnisse der Migrationsgesellschaften" vom 11. bis 13. Dezember 2014 an der Universität Innsbruck.
Schule macht Ungleichheit. Erfahrungen von Eltern mit der Schule ihrer 5 - 11jährigen Kinder am 23. September 2014 bei der Veranstaltung „Spannungsfeld Schule und Familie“. BFI Tirol. Innsbruck.
Kindheiten und eugenische Vernunft im 20. Jahrhundert - Perspektivierungen V am 08. Dezember 2012 bei der Tagung „Gewalt an Kindern. Verspätete Modernisierung: Zur Fürsorge- und Heimerziehung nach 1945. Erziehungswissenschaftliche, sozial- und zeitgeschichtliche Beiträge zum strategischen Zusammenwirken von Pädagogik, Medizin, Psychiatrie, Politik und Justiz in den Fürsorgeerziehungsregimen des 20. Jahrhunderts“ am 07. und 08. Dezember 2012 am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Innsbruck.
Kommentar zum Vortrag von Erich Lehner zu „Männliche Care-Arbeit" bei der Tagung "Erwerbsleben neu denken" vom 29. – 30. Juni 2013 im Künstlerhaus Büchsenhausen / Innsbruck. Jahrestagung des Vereins „Netzwerk Geschlechterforschung“.
Kinderwunsch und seine Folgen. Thesen zur gleichnamigen Podiumsdiskussion am 5. Juni 2012 im Haus der Begegnung, Innsbruck.
Was Eltern wünschen und Kinder brauchen. Zum Verhältnis familiärer Erziehung & Bildung und öffentlicher Kinderbetreuung. Vortrag am Mo, 10. Oktober 2011 beim Workshop Work Care Synergies, Alles unter einem Hut! Das Spannungsfeld Erwerb, Hausarbeit, Familie an der Universität Innsbruck.
Die Arbeitsbeziehung in Beratung und Psychotherapie aus Perspektive der Geschlechterforschung. Vortrag am Fr, 3. Juni 2011 bei den 8. Kremser Tagen zum Thema „Die Arbeitsbeziehung in Beratung, Supervision und Psychotherapie“. Donau-Universität Krems. 3. – 4. Juni 2011.
Modernisierung von Elternschaft und Kindheit. Vortrag am 14.12. 2010 an der Universität Wien. Ringvorlesung: Eugenik und Geschlecht. Leitung: Univ.-Prof. Dr. Carola Sachse, Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien.
Ordnungen des Fremden – Ordnungen des Eigenen. Die elementaren Strukturen der Verwandtschaft – revisited. Vortrag am 28. 10. 2010 im Rahmen der Internationalen Forschungskonferenz „Cultures of Care: Fremdbetreuung von Kindern“. 2. Forschungskonferenz des Forschungsnetzwerkes „Gender, Care and Justice“ vom Do, 28. bis Fr, 29. Oktober 2010, Universität Innsbruck.
Konzeption und Leitung (gem. mit Appelt, Heidegger, Preglau) der Forschungskonferenz „Cultures of Care: Fremdbetreuung von Kindern“. 2. Forschungskonferenz des Forschungsnetzwerkes „Gender, Care and Justice“ vom Do, 28. bis Fr, 29. Oktober 2010, Universität Innsbruck.
Geschlechter-Wissen und psychotherapeutische Professionalität. Perspektiven für die Integrative Therapie. Vortrag am 13. März 2010 bei den Weiterbildungstagen der Österreichischen Gesellschaft für Integrative Therapie (ÖGIT) in Wien.
„Wehrkampf“, „Sportkampf“ und „Fortpflanzungskampf“. Die Konzeption einer „sozialistischen Väterlichkeit“ im Diskurs der NS-Medizin. Vortrag am 1. Oktober 2009 bei der Jahrestagung der Kommission Pädagogische Anthropologie der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft vom 1. – 3. Oktober 2009 an der Universität Hildesheim.
Dramatisierung und Entdramatisierung von Geschlecht im Diskurs um Chancengleichheit von Bildung und im schulischen Alltag. Kommentar zum Vortrag von Dr. Jürgen Budde „Jungen als Bildungsverlierer?“ am 16. 06. 2009 an der Universität Innsbruck. Veranstalter: Forschungsplattform „Geschlechterforschung: Identitäten – Diskurse – Transformationen“.
Care und Educare in Familien. Vortrag bei der Forschungskonferenz „Who Cares. Pflege und Betreuung in Österreich – eine geschlechterkritische Perspektive“ am Donnerstag, 14. Mai 2009 an der Universität Innsbruck.
Stellenwert von Macht und Herrschaft in Konzepten feministischer Intersektionalitätsforschung. Kommentar zum Vortrag von PD. Dr. Andrea Bührmann „Intersectionality/Intersektionalität – ein neues Forschungsfeld? Herausforderungen und Risiken“ am 24. 10. 2008 an der Universität Innsbruck. Veranstalter: Forschungsplattform „Geschlechterforschung: Identitäten – Diskurse – Transformationen“
Verunsicherung von familiärer Erziehung und Bildung. Methodologische und Methodische Fragen der Erforschung von Alltagspraktiken subjektiver Absicherung in Familien am 5. April 2008 bei der 2. Forschungskonferenz des Forschungsprojektes Konglomerationen – Alltagspraktiken subjektiver Absicherung am Fr, 4. + Sa, 5 April 2008 an der Universität Innsbruck. Schwerpunktthema der Konferenz: Absicherungs-/Verunsicherungskonzepte und Methodologische und Methodische Konzepte zur Erforschung von Alltagspraktiken.“
Schule als Familienproblem? Vortrag am 16. November 2007 bei den 2. Innsbrucker Bildungstagen vom 15.-16. November 2007 an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Thema der Tagung: Schule im Umbruch.
Ratlose Eltern? Erziehungspraxis im Spannungsfeld von sozialem Erbe, Entgrenzung von Bildung und der Rückkehr sozialer Unsicherheit. Vortrag am 24. März 2007 bei der Forschungskonferenz „Konglomerationen. Alltagspraktiken subjektiver Absicherung“ vom 23.-24. März 2007 an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.
Elternschaft. Aufgaben und Leistungen von Eltern im Kontext einer eugenisierten reproduktiven Kultur. Vortrag am 27. 01. 2007 bei der Tagung des Arbeitskreises Historische Familienforschung (AHFF) in der Sektion Historische Bildungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGFE) vom 26.-28.01.2007 an der Justus-Liebig-universität Gießen. Tagung zum Thema "Familie und institutionelle Erziehung".
Eugenik – Geschlecht – Generation: Modernisierung der Reproduktion. Vortrag am 21. März 2006 beim 20. Kongress „bildung • macht • gesellschaft“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft vom 20.-22. März 2006 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Symposium der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung.
Reproduktion und Männlichkeit. Männerkonkurrenz im eugenischen Diskurs der Medizin am Beispiel Österreich 1900-1938. Vortrag am 4. Februar 2006 bei der Tagung des Arbeitskreises für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung in den Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften AIM GENDER in Stuttgart-Hohenheim vom 2. bis 4. Februar 2006. Vierte Tagung zum Thema "Geschlechterkonkurrenzen: Männer – Männer, Männer – Frauen, Frauen – Frauen".
Life as a sexualy transmitted deadly disease. How Biomedicine created a fear of life. Vortrag am 12.04.2005 bei der European Science Foundation (ESF) Research Conference in Doorn (The Netherlands) on Biomedicine within the Limits of Human Existence. Biomedical Technology and Practice Reconsidered. 8.-13. April 2005.
Eugenisierung der Mutterschaft. Medizinische Eingriffe in die Kultur der generativen Reproduktion am Beispiel Österreich 1900-2000. Vortrag am 28. 04. 2005 bei der Tagung „Geschichte(n) von Gesundheit und Krankheit“ vom 27.-29. April 2005 am Institut für Geschichte der Medizin der medizinischen Universität Wien.
Körper ohne Frauen. Biotechnische Reproduktion der Mutter als Material und Ressource. Vortrag am 29. 11. 2004 im Rahmen der 3. Ringvorlesung „Gender, Generation & Reproduktionstechnologien“ im WS 2004/2005, im Rahmen des Studienschwerpunkte Gender Studies an der Universität Wien.
Der mütterliche Körper als das „verwerfliche Außen“. Allianzen zwischen den „Neuen Biotechniken der Zeugung“ und den „postfeministischen Diskurstechniken der Erzeugung“. Workshop “Gender statt Feminismus?” am 25. 09. 2004 an der Universität Klagenfurt. Koordinationsstelle für Frauen- und Geschlechterstudien und -forschung.
Mutterschaft als eugenische Institution. Vortrag bei der 6. Arbeitstagung für Historische Frauen- und Geschlechterforschung in der Pädagogik. 11. - 12. Juni 2004, Wittenberg, Deutschland.
Life as a sexually transmitted deadly disease. Eugenic engineering of the "generational order" in the 20th Century. Tagung "Die Geschichte der Gesundheit und des Körpers. Neue sozialhistorische, kultur- und wissenschaftsgeschichtliche Perspektiven zu einer Geschichte des Lebendigen und des Toten" der Sektion "Health/Gesundheit" der "Fifth European Social Science History Conference". Humboldt University Berlin. 24. - 27. March 2004.
Medicalisation of Reproduction. Eugenic Medicine as patriarchal modernization of motherhood, gender- and generation relationships. European Feminist Research Conference. “Gender an Power in the New Europe”. 19.-24. August 2003, Centre for Gender Studies, Lund University, Sweden.
Infants as project of optimisation. Causes and consequences of the eugenisation´ of the mother-child-relationship in the 20th century. International conference of IFRWH (International Federation for research in women´s history). “Women, Family, Private Life and Sexuality”. 11.-14. August 2003, Queen´s University Belfast, North Ireland.
Organisches Kapital und biologische Qualität. Eugenisierung der Geschlechterordnung im 20. Jahrhundert. Vortrag bei der Ringvorlesung „Exponierte Frauen im Nationalsozialismus und ihre mediale Repräsentation heute“ (Veranstalterinnen: Helgard Kramer, Christina Herkommer, Gerburg Treusch-Dieter) am Institut für Soziologie der FU Berlin am Mittwoch, 18. Juni 2003.
Weibliche Gelassenheit. Versuch einer weiblichen Lebenskunst. Frühjahrstagung des „Komitees für Chancengleichheit der Sanitätsbetriebe Brixen, Meran und Bruneck“ (Italien/Südtirol) zum Thema „Perspektivenwechsel: Neu über gutes Leben nachdenken. 27. Mai 2003 in Meran.
Medicalisation of Reproduction. International Conference “The Gender of Politics: The Example of Reproduction Policies in Austria, Finland, Portugal, Romania, Russia, and the US”. Bruno Kreisky Forum for International Dialogue. Wien. 13.-15. März 2003.
From Care to Responsibility. Medicalisation of the Mother-Child-Relationship in the 20th Century. Accepted paper for Session 7: Medicalisation I. RC1507. XV World Congress of Sociology. Brisbaine (Australia) July 7-13,2002.
Körper ohne Frauen. Genderkonzepte und Postfeminismus als Einfallstore der Biotechnologie. Internationale und Interdisziplinäre Konferenz zum Thema "Screening Gender. Körper und Geschlecht im Kontext von Kulturwissenschaften, Bio-Technologien und Kunst/Literatur". Arbeitsstelle für feministische Literaturwissenschaft. 27. - 30. Juni 2002. Universität Hamburg.
Verletzende Medizin. Leibhaftiger Schmerz und abspaltende Vernunft. Internationale Tagung " PhantomSchmerz. Debatten um den (im-)perfekten Menschen im 20. Jahrhundert". Abgeordnetenhaus Berlin. 30. Mai - 01. Juni 2002.
Die Zukunft der Frauen.Symposium "Geist gegen Gene" vom 29. Juni - 1. Juli 2001 an der Freien Universität Berlin.
Die ´Verbesserung´ des Menschen. Zum Verhältnis von Pädagogik und Eugenik. Forschungsprojektpräsentation bei der Jahrestagung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 24.-26. Mai 2001
Wissen und Leben. Auf der Suche nach einem Begriff des menschlich Lebendigen für eine feministische Kritik der ´Menschenverbesserungstechniken´. Vortrag bei der 10. Schweizer Historikerinnentagung am 18.02.2000 in Fribourg/CH. Tagungsthema: Geschlecht und Wissen.
Menschen nach Maß? Feministische Kritik der Biotechnik. Vortrag und Leitung eines Arbeitskreises bei der 2. Österreichischen Frauensynode „frauen gestalten welt“ vom 27. - 30. Juli 2000 in Alpach/A.
Vom „Mensch ohne Welt“ zur „Welt ohne Mensch“. Zur kritischen Theorie des Lebendigen am Beispiel Günther Anders. Vortrag bei der Ringvorlesung „Die Gegenwart der Zukunft des menschlich Lebendigen. Intertheoretische & feministische Zugänge“ am 1. Juli 2000 an der Universität Innsbruck.
Feministische Forschung und Lehre in Gefahr? Hearing am 5. April 2000 an der Universität Wien. Am Podium für den Bericht zur Lage feministischer Forschung und Lehre an der Universität Innsbruck.
Konzeption und Realisation der Integration feministischer Studien in den Studienplan Pädagogik am Institut für Erziehungswissenschaften: eine Bilanz. Bericht in der Sektion Frauenforschung der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie am 02.12. 1999
Mutterschaft und Moderne. Zum Wandel der frühen Mutter-Kind-Beziehung im 20. Jahrhundert. Ringvorlesung „Das Geschlecht, das sich (un)eins ist? Frauenforschung und Geschlechtergeschichte in den Kulturwissenschaften. WS 98/99
Der Geburtsschmerz. Von der Schmerzbefreiung zur Befreiung vom Frauenkörper. Sozial- und Kulturwissenschaftliche Ringvorlesung „Körper-Schmerzen“ im WS 97/98
Subversive Visionen. Reise ins Hinterland. Utopien für eine tragfähige Frauenkultur. Gemeinsam mit Dr. Michaela Ralser bei der 2. Tagung des Netzwerkes österr. Frauen- und Mädchenberatungsstellen zum Thema „Futura Furiosa. Frauenberatung und Arbeitsmarktpolitik. Perspektiven und Utopien.“ 3. 10. 1997 in Wien.
Tagungen
Konferenz zu Elternschaft und Machttabu in Wissenschaft, Institutionen und Privatem. 23.-24. Mai 2024. Kaiser-Leopold-Saal, Karl-Rahner-Platz 1, Universität Innsbruck
Wissenschaftliche Tagung „Ambivalenzen der Selbstsorge. Feministische Perspektiven“. (gem. m. Dietrich-Daum, Heidegger, Jarosch, Preglau) 24. Februar 2017.
Tagung ElternWissen. Spannungsfeld Schule und Familie, Innsbruck, Österreich (gem. m. ProjektpartnerInen des Entwicklungsprojektes ElternWissen – gemeinsam stark ), 23.09.2014, BFI Tirol Innsbruck, Festsaal
Tagung „Zwischen Zwang und Selbstbestimmung“, Innsbruck, Österreich (gem. m. ProjektpartnerInnen des Entwicklungsprojektes „ PerspektivenBildung Österreich. Das Selbstbild der 2. Generation“)13.05.2014, BFI Tirol Innsbruck, Festsaal
Vortragsreihe „Differenzverhältnisse: Gesellschaftliche Bedingungen von Bildung und Erziehung", Universität Innsbruck (01-07/2012)
Forschungskonferenz „Cultures of Care: Fremdbetreuung von Kindern“ (gem. m. Dietrich-Daum, Fleischer, Heidegger). 28.10.2010 – 29.10.2010 Universität Innsbruck.
Forschungskonferenz 3: Konglomerationen. Alltagspraktiken subjektiver Absicherung, Innsbruck, Österreich (gem. m. Rathmayr, Peskoller), 25.06.2010.
Internationale Forschungskonferenz „Who Cares. Pflege und Betreuung in Österreich – eine geschlechterkritische Perspektive“ (gem. mit Appelt, Heidegger, Preglau), 14. Mai – 15. Mai 2009, Universität Innsbruck
3. Innsbrucker Bildungstage „bildung – macht – unterschiede“ (gem. mit Arens, Lederer, Mecheril, Melter, Peskoller, Raab, Ralser, Spannring), 12. – 13. November 2009, Universität Innsbruck.
Forschungskonferenz 2: Konglomerationen. Alltagspraktiken subjektiver Absicherung, Innsbruck, Österreich (gem. m. Rathmayr, Peskoller), 04.04.2008 - 05.04.2008.
Forschungskonferenz 1: Konglomerationen. Alltagspraktiken subjektiver Absicherung, Innsbruck, Österreich (gem. m. Rathmayr, Peskoller), 23.03.2007 – 24.03.2007.
Wissenschaftliche Tagung und Ringvorlesung „Die Gegenwart der Zukunft des menschlich Lebendigen. Intertheoretische & feministische Zugänge“, 01.07. – 02.07. 2000, Universität Innsbruck
Mitgliedschaften
Mitgliedschaften und Funktionen in wissenschaftlichen Vereinigungen
The European Association for Gender Research, Education and Documentation (atgender)
Gender & Education Association (GEA)
Fachgesellschaft Geschlechterstudien (D-A-CH)
Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)
Sektion Allgemeine Erziehungswissenschaft der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)
European Researchnetwork About Parents in Education (ERNAPE)
European Society Family Relations (ESFR)
Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP)
Österreichische Gesellschaft für Integrative Therapie (ÖGIT)
Tätigkeit als Gutachterin
Zeitschrift psychotherapie forum des ÖBVP, 01.04.2019 lfd.