Anika Häberlein, Larissa Schneiderbauer und Lukas Hausberger referierten zu ganzheitlich und digital gedachten Lebenszyklusbewertungen von Verkehrsinfrastrukturen. Im Fokus standen die zwei FFG-Forschungsprojekte „LZinfra“ und „EcoTwin“, welche beide vom Arbeitsbereich wissenschaftlich geleitet werden.
Lukas gab dabei Einblicke in das prototypische „LZinfra“-Bewertungssystem und erläuterte die 3-Ebenen-Betrachtung. Das kollaborative Forschungsprojekt „LZinfra“ entwickelt dabei ein auf EN 17472 basierendes prototypische Lebenszyklustool, das ökologische und ökonomische Auswirkungen von Straßen- und Schieneninfrastrukturen transparent, vergleichbar und österreich-spezifisch bewertet.
„EcoTwin“ geht noch einen Schritt weiter und baut auf der „LZinfra“-Lebenszyklusbewertung auf und verknüpft diese mit BIM-Modellen. Eine prototypische Entwicklung einer Datenintegrationsplattform zur automatisierten und zustandsbasierten Nachhaltigkeitsbewertung ist das Ziel. Anika referierte ausgehend einer durchgeführten Expert:innenbefragung über den aktuellen Status Quo im Bereich der Verknüpfung von Ökobilanzen und BIM-Modellen. Larissa präsentierte darauf aufbauend Verknüpfungsstrategien und erläuterte die geplante Datenintegrationsplattform sowie die User-orientierte Workflowentwicklung von „EcoTwin“.
Beide Projekte legen die Basis für zukunftsfähige, transparente, daten- und modellgestützte Nachhaltigkeitsbewertungen im Infrastrukturbau. Besonders steht die praxisnahe und kollaborative Forschung mit den Industriepartnern im Vordergrund und soll dadurch nachhaltige Chancen für die österreichische Branche bieten.
Wir bedanken uns bei der ÖBV für die gelungene Veranstaltung, allen „LZinfra“- und „EcoTwin“-Forschungsprojekt-Partnern für die tatkräftige Unterstützung in den Projekten und bei allen Kolleginnen, Kollegen und Freunden für die netten Gespräche und den wissenschaftlichen Austausch.
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