Mag. phil. Stefan Handle
Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter
Bauhistoriker und Historiker
About:
Bauhistoriker. Studium der Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck, Mag. phil. 2009. Dissertation zum Thema „Kontinuität und Wandel. Zur Funktions-, Bedeutungs- und Baugeschichte des ältesten Imster Rathauses vom ausgehenden Mittelalter bis zur Gegenwart“. Seit 2025 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Archiv für Bau.Kunst.Geschichte der Universität Innsbruck im Forschungsprojekt zur Architektur der NS-Zeit in Tirol, gefördert durch das Land Tirol. 2020 Gründung des Büros für Baugeschichte und Kulturlandschaft Stefan Handle. Von 2012 bis 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Archäologien der Universität Innsbruck, Fachbereich Mittelalter- und Neuzeitarchäologie.
Forschungsschwerpunkte:
Planen und Bauen im Nationalsozialismus, historische Haus- und Bauforschung, bauliche Stadt- und Dorfentwicklung, Brand und Wiederaufbau, vergleichende Stadtgeschichte.
Förderungen, Preise und Stipendien:
06/2015 Anerkennungspreis der Jury des Preises des „LFU Innsbruck Best Student Paper Award 2015“
03/2015 Preis "Studiengeld für Stadtgeschichte 2014" des Österreichischen Städtebundes und der Stiftung "Pro Civitate Austriae"
12/2013 Förderzusage der Stadt Imst für das Projekt „Der Brand von Imst im Mai 1822 – Chronologie, Folgen, Rezeption“
12/2011 Druckkostenzuschuss für NachwuchswissenschaftlerInnen der Universität Innsbruck (Drucklegung Diplomarbeit)
07/2006 Förderungsstipendium der Universität Innsbruck
Publikationen (Auszug):
Der Große Brand. Imst 1822, hrsg. v. der Stadtgemeinde Imst, Museum im Ballhaus, Imst 2022. (Begleitheft zur großen Sonderausstellung, 33 S.)
Der Brand des Marktes Imst im Jahr 1822. Neue Sichtweisen auf ein historisches Großschadensereignis und dessen bauliche Folgen, in: Tiroler Heimatblätter 95 (2020), Heft 2, S. 50–58.
Kultur und der Umgang damit. Einige Gedankensplitter, in: KUNSTSTRASSE IMST 2017, hrsg. v. der Stadtgemeinde Imst, Imst 2017, S. 20–27.
Die Kaunertaler Ögghöfe – ein besonderes Stück Tiroler Siedlungsgeschichte, in: Tiroler Heimatblätter 92 (2017), Heft 1, S. 26–29.
Zwischen Resignation und Hoffnung. Zum Umgang mit historischer Bausubstanz in Imst, in: Denkma[i]l (2015), Heft 19, S. 48–49.
Aspekte der Ortsgeschichte von Wattens, in: 50 Jahre Heimatkunde- und Museumsverein Wattens-Volders, hrsg. v. Heimatkunde- und Museumsverein Wattens-Volders = Heimatkundliche Blätter 14 (2015), S. 95–99.
Das Gut auf der Wisen in Kolsass. Eine frühneuzeitliche Hofwüstung in Tirol, in: Das Schweigerfeld erzählt. Neues zur Siedlungsgeschichte von Kolsass in Tirol. Napoleonische Brandschatzung, spätbarocke Hofwüstung oder römische Villa?, hrsg. v. Harald Stadler (Nearchos Sonderheft 22 = Heimatkundliche Blätter des Heimatkunde- und Museumsvereins Wattens-Volders 13), Brixen 2015, S. 23–27.
… aus einem roten Löwen, der aufrecht von links nach rechts schreitet … – Zum Wappen- und Siegelgebrauch des Marktes bzw. der Stadt Imst [unter besonderer Berücksichtigung der NS-Zeit], in: Tiroler Heimat 78 (2014), S. 83–108.
Imster Kirchenführer, Imst 2006. (127 S.)
