Otto Mayr

Persönliche Daten

* 30. Juli 1911, Innsbruck
† 15. Juni 1986, Innsbruck

GND

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Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte

1929 Matura Bundesrealgymnasium, Innsbruck
1933 Studium Abschluss Diplomingenieur an der Technischen Hochschule München

 

Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit

1944 – 1946 Durchführung der Stadtplanung Innsbrucks
1946 - 1952 Mitglied des Gemeinderates der Stadt Innsbruck und des Verwaltungsrates der Stadtwerke, sowie Obmann des Bauausschusses
1949 - 1955 Sektionsleiter der Ingenieurs- und Architektenkammer
1957 - 1963 Vorsitzender des technisch-künstlerischen Fachbeirates der Stadt Innsbruck
1962 Mitglied des Kulturbeirates der Tiroler Landesregierung
1963 Verleihung des Titels Baurat
1964 Goldene Medaille des deutschen Hotelierverbandes

 

Stellenwert

Otto Mayrs erste große Bauvorhaben waren in den Vorkriegsjahren neben vielen Villen und Wohnhausanlagen in München und Hof a.d. Saale verschiedene Ehrenmäler für die deutschen Gefallenen des ersten Weltkrieges. Diese entstanden in Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern in Frankreich und Italien im Auftrag des Volksbunds deutscher Kriegsgräberfürsorge. Nach 1945 folgten seiner städtebaulichen Wiederaufbauplanung Innsbrucks und Stettins bekannte Hotelbauten auch außerhalb Europas, allen voran das Wiener Imperial sowie die Parkhotels in Dornbirn und Krems.
Seine unglaubliche Vielseitigkeit zeigen auch die unterschiedlichen Kategorien, denen seine Bauten zugeordnet werden können; Krankenhäuser wie das Wiener AKH, Flughäfen, Schulen oder Bürogebäude wie zum Beispiel das Semperit-Verwaltungsgebäude in Wien.
In den 60er Jahren arbeitete er an zahlreichen Projekten und nahm an bedeutenden Wettbewerben teil, während er sich im folgenden Jahrzehnt mehr und mehr auf den privaten Wohnhausbau konzentrierte.
In zahlreichen Vorträgen und schriftlichen Arbeiten hat er seine Erfahrungen auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

Werke (Auswahl)

1935 Haus Mittler, München-Nymphenburg
1936 - 1937 Haus Beck, München-Harlaching
1936 - 1937 Haus Scheruhn, Hof a. d. Saale
1938 Gedenkstätte, Maastricht
1939 - 1942 Volksschule, Pfunds
1941 - 1945 Neugestaltung der Gauhauptstadt Innsbruck
1945 Wiederaufbauplanung, Innsbruck
1947 Gasthof zum Wilden Mann, Lans
1949 Handelskammer, Innsbruck
1949 Hochhauscafé, Innsbruck
1950 Wiederaufbau Hotel Europa und Hotel Tyrol, Innsbruck
1953 Parkhotel Dornbirn
1955 – 1957 Neugestaltung Hotel Imperial, Wien
1960 Flughafen, Innsbruck (Mitarbeit Adolf Hoch)
1961 Bank für Tirol und Vorarlberg, Lienz
1961 – 1968 Chirurgische Universitätsklinik, Innsbruck (zusammen mit Hubert Prachensky, Hans Rauth, Hermann Leitgeb)
1961 – 1965 Semperit AG Verwaltungsgebäude, Wien (Mitarbeit Georg Lippert)
1966 Semperit AG Filiale Innsbruck
1966 AKH Allgemeines Krankenhaus, Wien (zusammen mit Bauer, Lintl, Nobis, Köhler, Kässens, Mayr, Lippert, Marchart, Moebius)
1966 Parkhotel Krems
1972 - 1977 Fernheizwerk, Innsbruck (Mitarbeit Hermann Leitgeb, Hubert Prachensky, Hans Rauth)
1975 Rivierette Togolaise 2000, Togo

 

Primärliteratur

  • Berghöfe in Tirol (Der Baumeister, Architekturzeitschrift München 1933)
  • Mayr, Otto; Hierl, Fritz: Hotelbau - Handbuch für den Hotelbau, 1962, München

 

Sekundärliteratur

  • Hölz, Christoph; Tragbar, Klaus; Weiss, Veronika (Hrsg.): Architekturführer Innsbruck; Innsbruck 2017
  • Mladek, Florian: Der Innsbrucker Architekt Otto Mayr. Masterarbeit Universität Innsbruck 2026

 

Archivbestand

Umfangreiches Werkarchiv

 

 

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