Hermann Finsterlin
Persönliche Daten
* 18. August 1887 in München
† 16. September 1973 in Stuttgart
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
1905 - 1908 privater Kunstunterricht u.a. bei Walter Thor und Hermann Groeber, München
1908 - 1914 Reisen an die Nordsee und nach Italien
1914/15 Studium (ohne Abschluss) der Naturwissenschaften, Medizin, Indologie an der Ludwig-Maximilians-Universität, München
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
ca. 1913 - 1918 freie künstlerische Arbeit und erste architektonische Visionen
1919 - 1920 Teilnahme am Briefkreis „Gläserne Kette“ (Bruno Taut); Mitglied im Arbeitsrat für Kunst
1919 - 1922 Veröffentlichung und Ausstellung architektonischer Utopien
1920er Jahre Freischaffender Künstler (Malerei, Grafik, Plastik); Entwürfe für Möbel/Spielobjekte
Stellenwert
Finsterlin war weniger praktizierender Architekt als visionärer Entwerfer und Künstler. Sein Stellenwert liegt in der radikalen Erweiterung des architektonischen Vorstellungsraums durch organische, plastische Formideen, die den Expressionismus nachhaltig geprägt und nachfolgende Generationen in Kunst und Architektur beeinflusst haben.
Werke (Auswahl)
Primärliteratur
Sekundärliteratur