Heinz Mathoi Streli
Karl Heinz
Persönliche Daten
* 14. November 1938, Wien
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
1958 Matura Realschule, Innsbruck
1958 – 1965 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule, Wien
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
1965 – 1973 Praxis bei Prof. Schneider-Esleben, Düsseldorf sowie bei Fred Achammer, Innsbruck
1973 Beginn als freischaffender Architekt, Innsbruck
1973 – 2008 Bürogemeinschaft Heinz Mathoi Streli mit Dieter Mathoi und Jörg Streli, Innsbruck
1973 – 1977 Assistent am Institut für Hochbau, Universität Innsbruck
1982 – 1985 Lehrauftrag Entwerfen am Institut für Raumgestaltung (Prof. Barth), Universität Innsbruck
1987 Lehrauftrag Schulbau am Institut für Gebäudelehre (Prof. Gerstel), Universität Innsbruck
1993 Lehrauftrag am Institut für Hochbau (Prof. Giencke), Universität Innsbruck
1994 Lehrauftrag am Institut für Raumgestaltung (Prof. Schulze), Universität Innsbruck
2008 selbstständiges Büro, Innsbruck
Dieter Mathoi
Persönliche Daten
* 26. September 1943, Innsbruck
† 18. August 2012, Kreta (Griechenland)
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
1963 – 1967 Architekturstudium an der Akademie der bildenden Künste, München
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
1972 – 1976 Assistent am Institut für Hochbau, Universität Innsbruck
1973 – 2008 Bürogemeinschaft Heinz Mathoi Streli mit Karl Heinz und Jörg Streli, Innsbruck
2008 Gründung des eigenen Büros, Innsbruck
Jörg Streli
Persönliche Daten
* 26. März 1940, Innsbruck
† 13. Februar 2019, Innsbruck
Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte
1958 – 1964 Architekturstudium an der Technischen Hochschule, Wien
Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit
1969 – 1979 Assistent am Institut für Hochbau, Universität Innsbruck
1973 – 2008 Bürogemeinschaft Heinz Mathoi Streli mit Dieter Mathoi und Jörg Streli, Innsbruck
1992 – 1997 Lehrauftrag an der Universität Innsbruck
Stellenwert
Karl Heinz, Dieter Mathoi und Jörg Streli trafen im Innsbrucker Büro Achammer aufeinander bevor sie ab 1973 eine Bürogemeinschaft gründeten. In der ganz spezifischen HMS-Formensprache verwirklichte das Team zahlreiche Wohnanlagen, Wohnhäuser, öffentliche Bauten und gewerblich genutzte Gebäude und prägte mit ihrer konstanten qualitativen Arbeit das Tiroler Baugeschehen. Entworfen wurde im Team, in einer Art internem Wettbewerb. Die beste Idee dann zusammen weiter ausgebaut und diskutiert. Früh wurde das Büroteam in der Tiroler Architekturszene neben das "kontroversielle Doppelgestirn Josef Lackner und Horst Parson" verortet (Otto Kapfinger / Friedrich Achleitner). Nicht nur in der Stadt, sondern vor allem in den ländlichen Bereichen galten sie als "Eisbrecher" mit der "Heimatstilgesinnung" (Krista Hauser / Andreas Kuehn). Die kontinuierliche Präsenz von HMS über 3 Jahrzehnte hinweg liefert einen entscheidenden Beitrag für die Vielfalt der gegenwärtigen Tiroler Architektur.
Werke (Auswahl)
1978 Hauptschule, Fulpmes
1978 Fremdenverkehrsfachschule, Zell am Ziller
1979 Landesberufsschule, Feldkirch
1979 Alpinzentrum Rudolfshütte, Pinzgau/Salzburg
1981 Kapelle Innerberg, Finkenberg
1984 Landesjugendheim Jagdberg, Schlins
1987 Seilbahn, Brixen im Thale
1987 Krankenpflegeschule, Feldkirch
1989 Volksschule, Innsbruck-Igls
1990 Gymnasium, Götzis
1995 Autohaus Vowa, Innsbruck
1996 Mehrzweckgebäude mit Rasthaus, Europabrücke Schönberg im Stubaital
1996 Wohnanlage Rumer Spitz, Neu-Rum
1999 Turnhalle, Fulpmes
2000 BTV Drive-in Filiale, Innsbruck
2001 Landesfeuerwehrschule, Telfs
2001 MPreis Zentrale, Völs
2003 Hotelfachschule Villa Blanca, Innsbruck
2005 MPreis Filiale, Bramberg/Salzburg
2008 Aufstockung Frauen- und Kopfklinik, Innsbruck
Sekundärquellen
- Schlorhaufer, Bettina (Hrsg): Heinz-Mathoi-Streli Architekten : Bauten und Projekte /Buildings and Projects ; Wien 2008
- Krähenbühl, Patrick; Schwed, Thomas: Fremdenverkehrsfachschule Zell am Ziller; Wien 1994
-
Gegenhuber, Constantin: RaumKunst trifft HeilKunst. : Krankenhausarchitektur in Österreich 2000-2020. A Healing Crossover; Dissertation, Technische Universität Wien 2021
Archivbestand
Umfangreiches Werkarchiv