Ekkehard Hörmann

Persönliche Daten

* 17. September 1933, Innsbruck
† 04. Oktober 2014, Innsbruck

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Ausbildung, Studienreisen, internationale Aufenthalte

1951 Matura Realgymnasium Angerzellgasse, Innsbruck
1951 – 1958 Architekturstudium an der Technischen Hochschule, Graz


Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit

1958 – 1962 Mitarbeit im Büro von Willi Stigler, Innsbruck
Ab 1962 selbstständiges Büro
1971 – 1993 Lehrtätigkeit am Institut für Entwerfen und Raumgestaltung, Universität Innsbruck

 

Stellenwert

Ekkehard Hörmann war mit einer Architektur des lebendigen Zusammenspiels von Neu und Alt in Tirol vielen seiner Zeitgenossen voraus und setzte damit neue Maßstäbe. Hörmann hat sich mit jedem Bauauftrag intensiv beschäftigt, mit der Ausrichtung des Gebäudes, den bioklimatischen Bedingungen, dem Kontext. Es ging ihm schließlich nicht nur um das Realisieren einer Baumaßnahme, sondern um den Dialog des Gebäudes mit der Natur, der umliegenden historischen Bausubstanz, das Zusammenwirken mit dem Umfeld. Er entwickelte Formen, die sich aus den handwerklich und Material bedingten Form- und Raumlösungen tradierten Bauens schlüssig ergeben. Hörmann hat durch seine Leistungen und kritischen Stellungnahmen das architektonische Umfeld mit verändert und dazu beigetragen, dass es heute mehr Beispiele einer gelungenen Architektur gibt.

 

Werke (Auswahl)

1963 – 1965 Haus Neuner, Pfaffenhofen
1967 – 1968 Umbau und Aufstockung Haus Hönlinger, Innsbruck
1967 – 1972 Wohnanlage „Bergkristall“, Innsbruck-Igls
1968 – 1970 Anbau Haus Rainer, Innsbruck
1968 – 1971 Zollamt Brennerautobahn (gemeinsam mit Horst Parson), Gries am Brenner
1971 – 1972 Café Panorama, Fulpmes
1971 – 1976 Betagtenheim, Imst
1974 – 1977 Friedhofskapelle, Telfes im Stubaital
1976 – 1987 Burgruine Berneck Ausbau für Wohnzwecke, Kauns
1975 – 1977 Aufstockung Bundeshandelsakademie und Handelsschule, Innsbruck
1977 – 1981 Kraftwerksgebäude TIWAG, Silz
1988 – 1989 Filialkirche St. Wolfgang, Urgen/Fließ
2001 Totenkapelle Kaltenbrunn, Kaunertal
2006 Urnenfriedhof Hötting, Innsbruck Hötting

 

Primärliteratur

  • Hörmann, Ekkehard; Hörmann, Magdalena: Burg Berneck : bei Kauns in Tirol. Bozen 1986

 

Sekundärliteratur

  • Auer, Werner; Gamper, Kurt (Hrsg.): Tirol, schöpferisches Land : Technik, Wissenschaft, Wirtschaft, Malerei, Bildhauerei, Architektur, Musik, Literatur seit 1918 ; Innsbruck 1984
  • Achleitner, Friedrich: Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert : ein Führer in drei Bänden, Band 1 Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg; Salzburg/Wien 1980
  • Weber-Wille, Valentin: Architektur von Wasserkraftwerken in Österreich. Dissertation Wien 2013
  • Hölz, Christoph; Tragbar, Klaus; Weiss, Veronika (Hrsg.): Architekturführer Innsbruck; Innsbruck 2017
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