Brenner-Archiv digital

Das Forschungsinstitut Brenner-Archiv verfolgt mehrere digitale Linien. Das Digitalisat in einem Archiv muss in jedem Fall der Langzeitarchivierung dienen - also noch dann, wenn die Materialien zerfallen, die nächstbeste Möglichkeit der Beforschung bieten. Es kann, wenn von den Urheberrechten her möglich, publiziert und mit notwendigen Angaben versehen der internationalen Community zur Verfügung gestellt werden. Oder es kann direkt, auf die Nachfrage von forschenden Archivbenutzer*innen hin, schnell und unkompliziert nach den archivüblichen Abläufen versendet werden.

 

1 Digitalisierung als Langzeitarchivierung

Das Forschungsinstitut Brenner-Archiv hat eine eigene Digitalisierungsstrategie entwickelt, die den Erhaltungsauftrag entsprechend internationalen Standards der Langzeitarchivierung, die internationale Anbindung und die Servicierung der Benutzer*innen in einem workflow vereint. Dazu gehört auch die Berücksichtigung von Ton- und Filmträgern aller Art.
 

2 Präsentation mit Visual Library - in Bearbeitung

Das Forschungsinstitut Brenner-Archiv nimmt am Publikationssystem Visual Library der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol teil, wo es seine Archivalien präsentieren kann, die sich auf verschiedene Art und Weise kombinieren lassen sollen. Sie können schon jetzt hier zum vorgesehenen Platz gelangen, werden aber noch keine überzeugende Präsentation vorfinden, da die Präsentations- und Filterkriterien noch erwogen, installiert, erprobt werden. Die Materialität von Archivalien ist komplex und selten mit den Kategorien zu erfassen, die für Bücher entwickelt wurden. Anders als Archivalien können Bücher mit ihrem Inhaltsverzeichnis auch relativ gut inhaltlich erfasst werden.
 

3 Digitalisierungsprojekte

Schwer greifbare oder vergriffene Publikationen von und zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Brenner oder über den Brenner werden digitalsiert, dazu etwa Verlagsprospekte oder Informationsbroschüren. Das setzt eine Initiative fort, die bisher als eigene Rubrik auf dieser Homepage zu finden war. Die Digitalisate werden derzeit von der ULBT in das neue System übernommen. Die Zuverlässigkeit der Volltextsuche wird vom Forschungsinstitut Brenner-Archiv garantiert für Namen, Werktitel und Orte.

Werke von Tiroler Autorinnen und Autoren werden von der Universitäts- und Landesbibliothek digitalisiert und mit dem Lexikon Literatur in Tirol verknüpft, so dass man "nachblättern" kann, was in einem Artikel vorgestellt wird. Zum Beispiel bei Carl Dallago!

Der Nachlass von Heinrich von Trott zu Solz wurde mit Unterstützung des Förderkreises 1669 der Universität Innsbruck vollständig digitalisiert.

Auch ein Teilnachlass von Norbert C. Kaser wurde vollständig digitalisiert. Wer nicht das Original in Bruneck sehen will, kann von aller Welt aus zumindest einen Einblick bekommen.

4 Online-Publikationen

Das Literatur-Lexikon sowie die interaktive Literatur-Landkarte sind Teil der Plattform LiteraturTirol, auf der sie im Kalender zusätzlich über das aktuelle Literaturgeschehen, ebenfalls in Nord-, Süd- und Osttirol, erfahren.

Das Brenner-Archiv hat manche Publikationen als online-Publikation vorgelegt oder online zusätzliches Material zur entsprechenden Buchpublikation angeboten. Hier soll vor allem auf die Dokumentation der Zeitschrift Arunda hingewiesen werden.

Der Gesamtbriefwechsel von Ludwig Wittgenstein steht im Verlag InteLex zur Verfügung.

In Kürze soll die Ludwig von Ficker: Kommentierte online-Briefedition freigeschaltet werden.

 

 

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