Herzlich willkommen im Botanischen Garten des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck!

Seit über 100 Jahren befindet sich der Botanische Garten nunmehr in Hötting und ist nicht nur unverzichtbar als Lehr- und Forschungsstätte des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck, sondern auch Bildungs- und Erholungsort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Über 7000 Pflanzenarten aus den verschiedensten Lebensräumen der Erde werden hier kultiviert.

In dem etwa 2 ha großen Areal können Sie im Alpinum Gebirgspflanzen bewundern, Ihr Wissen um Heil-, Gift und Gewürzpflanzen erweitern oder im Park spazieren gehen. In unserem Duft- und Tastgarten kann man Pflanzen mit allen Sinnen erfahren. In den Schauhäusern erfahren sie mehr über tropische Regenwälder und subtropische Trockengebiete.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

Werden Sie Mitglied beim Verein der Gesellschaft des Botanischen Gartens und unterstützen  Sie die vielfältige Arbeit des Gartens und ausgewählte Projekte! 

Machen Sie einen virtuellen Rundgang durch die Gewächshauser!

Unser Heil- und Gewürzgarten befindet sich derzeit im Umbau. Wir bitten um Verständnis und freuen uns schon auf die neue Anlage!

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Die Pflanze des Monats

  

Pflanze des Monats Juni 2022

Berg-Laserkraut (Laserpitium siler) 

Apiaceae

Ein sehr stattlicher Doldenblütler, der in den Gebirgen von Mittel- bis Südosteuropa zuhause ist, blüht derzeit im Alpinum.
Die Grundblätter des Berg-Laserkrautes können bis zu einem Meter lang werden, sie sind 1-4fach gefiedert und blaugrün. Die einzelnen Teilfiedern sind schmal oval und ganzrandig.
Die auffälligen Doppeldolden können bis zu 50 Doldenstrahlen aufweisen.
Das Berg-Laserkraut bevorzugt leicht basische Böden und warme sonnige Standorte.
Die Früchte des Berg-Laserkrautes riechen kümmelartig (Bergkümmel) und schmecken bitter. Aus diesem Grund wurden sie früher zur Likörherstellung und auch als Gewürz genutzt.
Das Ansehen der Pflanze war zu Zeiten Karls des Großen sehr groß. In seiner Verordnung „Capitulare de villis“ mit den 89 wichtigsten Heilkräutern ist auch der Bergkümmel aufgelistet. Mit dieser Verordnung sollte auf allen Landgütern die Grundversorgung mit allen wichtigen Pflanzen sicher gestellt sein.

 

 

 

 

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