Herzlich willkommen im Botanischen Garten des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck!

Seit über 100 Jahren befindet sich der Botanische Garten nunmehr in Hötting und ist nicht nur unverzichtbar als Lehr- und Forschungsstätte des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck, sondern auch Bildungs- und Erholungsort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Über 7000 Pflanzenarten aus den verschiedensten Lebensräumen der Erde werden hier kultiviert.

In dem etwa 2 ha großen Areal können Sie im Alpinum Gebirgspflanzen bewundern, Ihr Wissen um Heil-, Gift und Gewürzpflanzen erweitern oder im Park spazieren gehen. In unserem Duft- und Tastgarten kann man Pflanzen mit allen Sinnen erfahren. In den Schauhäusern erfahren sie mehr über tropische Regenwälder und subtropische Trockengebiete.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 Werden Sie Mitglied beim Verein der Gesellschaft des Botanischen Gartens und unterstützen  Sie die vielfältige Arbeit des Gartens und ausgewählte Projekte!
Machen Sie einen virtuellen Rundgang durch die Gewächshauser!

  Hinweise zu Covid-19

Für einen Besuch unserer Schauhäuser benötigen sie einen negativen Test, einen Impfnachweis oder einen Nachweis für einen Genesung (3G). In den Schauhäusern besteht FFP2-Maskenpflicht.

 Beachten Sie bitte folgende Regeln:

  • Abstand von mindestens 2 m zueinander und zu den Gärtnerinnen und Gärtnern muss eingehalten werden.
  • Keine Gruppen bilden.
  • Regelmäßiges Händewaschen und/oder desinfizieren

Weitere Hinweise finden Sie unter https://www.uibk.ac.at/newsroom/informationen-zum-coronavirus.html.de

Das Gartenteam bittet  dringend darum, dass die allgemeinen Verhaltensregeln eingehalten werden. Den Anweisungen des Gartenteams ist in jedem Fall Folge zu leisten.

Zusätzlich gilt natürlich nach wie vor unsere allgemeine Gartenordnung: bitte keine Hunde mitbringen, keine Fahrräder, Roller oder ähnliche Geräte benutzen, bitte nicht Ball spielen.

 

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Die Pflanze des Monats

 
 

Pflanze des Monats Februar 2021

Schneerose Helleborus niger

Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)

Nach einem langen Winter ist die Freude groß, wenn die ersten Blüten zu finden sind. Eine der ersten ist die Schneerose (Helleborus niger) – sie ist auch als Christrose bekannt. An ihren natürlichen Wuchsorten in Tirol blüht sie allerdings nicht zur Weihnachtszeit, sondern eher erst ab Februar. In Tirol liegt die Hauptverbreitung in den Edellaubwäldern im Unterland der Kalkalpen.
Obwohl ihre Blätter im Winter grün bleiben, werden Schneerosen nur selten gefressen – die Blätter sind nicht nur bitter, sie sind auch giftig. Auch im Wurzelstock sind digitalisähnliche Giftstoffe enthalten. Dies hat unsere Vorfahren aber nicht davon abgehalten, das daraus gewonnen Pulver dem Schnupftabak beizufügen, weshalb sie auch „Schwarze Nieswurz“ genannt wurde.
In den Blüten findet man rund um die zahlreichen Staubblätter krugförmige Nektarblätter, der darin angebotene Nektar wird sehr gerne von Hummeln und Bienen genommen.
Bereits seit Jahrhunderten werden zahlreiche Sorten in Gärten kultiviert, sie brauchen für ein langes Leben einen humosen kalkhaltigen und halbschattigen Standort.

 

 

 

 

 

 

 






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