Herzlich willkommen im Botanischen Garten des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck!

Seit über 100 Jahren befindet sich der Botanische Garten nunmehr in Hötting und ist nicht nur unverzichtbar als Lehr- und Forschungsstätte des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck, sondern auch Bildungs- und Erholungsort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Über 7000 Pflanzenarten aus den verschiedensten Lebensräumen der Erde werden hier kultiviert.

In dem etwa 2 ha großen Areal können Sie im Alpinum Gebirgspflanzen bewundern, Ihr Wissen um Heil-, Gift und Gewürzpflanzen erweitern oder im Park spazieren gehen. In unserem Duft- und Tastgarten kann man Pflanzen mit allen Sinnen erfahren. In den Schauhäusern erfahren sie mehr über tropische Regenwälder und subtropische Trockengebiete.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Die Pflanze des Monats

 

Pflanze des Monats Juli 2018

Buchweizen – Fagopyrum esculentum

Knöterichgewächse (Polygonaceae)

 

Der Buchweizen ist trotz seines deutschen Namens kein Getreide. Er gehört zu den sogenannten Pseudocerealien, weil seine stärkehaltigen Samen wie Getreidekörner zu Mehl vermahlen werden. Die kleinen rotbraunen dreikantigen Nüsse erinnern an Bucheckern.
Der Buchweizen wurde im 2. Jh v. Chr. in China domestiziert und kam mit den Mongolen im 14. Jh nach Mitteleuropa. Daher wird er in manchen Gegenden auch Heidensterz genannt.
Die weißen bis rosafarbenen Blüten führen sehr viel Nektar und werden daher auch gerne von Bienen besucht. An seinen Standort erhebt der Buchweizen keine großen Ansprüche, er gedeiht auch auf sandigen, armen Böden.
In Südtirol kennt man den Buchweizen als „Schwarzplenten“: Weitum bekannt ist die „Schwarzplentene Torte“

Eine Alternative zum Kaiserschmarren, der Schwarzplenten-Riebl wird auch auf Südtiroler Almhütten serviert:
Zutaten: 1/4 l lauwarme Milch, 1 Prise Salz, 150g Schwarzplentenmehl (Buchweizenmehl), 1 EL Weizenmehl, 1 Eier, 1-2 EL Butter oder Öl, nach Geschmack Äpfel
Zubereitung: Mehlsorten gut vermischen, salzen, Milch mit Mehl verrühren, Eier unterheben
Butter oder Öl erhitzen, Teig ca. 2cm hoch eingießen, nach dem Anbacken wenden und gut durchbraten
Zerreißen, mit Zucker bestreuen und nach Belieben mit Äpfeln mischen oder mit Preiselbeer- oder Zwetschgenkompott servieren


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fagopyrum esculentum Pflanze

Fagopyrum esculentum Blüte