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Herzlich willkommen im Botanischen Garten des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck!

Seit über 100 Jahren befindet sich der Botanische Garten nunmehr in Hötting und ist nicht nur unverzichtbar als Lehr- und Forschungsstätte des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck, sondern auch Bildungs- und Erholungsort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Über 7000 Pflanzenarten aus den verschiedensten Lebensräumen der Erde werden hier kultiviert.

In dem etwa 2 ha großen Areal können Sie im Alpinum Gebirgspflanzen bewundern, Ihr Wissen um Heil-, Gift und Gewürzpflanzen erweitern oder im Park spazieren gehen. In unserem Duft- und Tastgarten kann man Pflanzen mit allen Sinnen erfahren. In den Schauhäusern erfahren sie mehr über tropische Regenwälder und subtropische Trockengebiete.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 Werden Sie Mitglied beim Verein der Gesellschaft des Botanischen Gartens und unterstützen  Sie die vielfältige Arbeit des Gartens und ausgewählte Projekte!
Machen Sie einen virtuellen Rundgang durch die Gewächshauser!

Der Botanische Garten bleibt am 24. Dezember und am 1. Jänner geschlossen.

Weihnachten 2020

 Hinweise zu Covid-19

Unsere Schauhäuser müssen vorerst noch geschlossen bleiben, das Freigelände ist zu den allgemeinen Öffnungszeiten zugänglich.

Beachten Sie bitte folgende Regeln:

  • Abstand von mindestens 1,5 m zueinander und zu den Gärtnerinnen und Gärtnern muss eingehalten werden.
  • Keine Gruppen bilden.
  • Regelmäßiges Händewaschen und/oder desinfizieren

Weitere Hinweise finden Sie unter https://www.uibk.ac.at/newsroom/informationen-zum-coronavirus.html.de

Das Gartenteam bittet  dringend darum, dass die allgemeinen Verhaltensregeln eingehalten werden. Den Anweisungen des Gartenteams ist in jedem Fall Folge zu leisten.

Zusätzlich gilt natürlich nach wie vor unsere allgemeine Gartenordnung: bitte keine Hunde mitbringen, keine Fahrräder, Roller oder ähnliche Geräte benutzen, bitte nicht Ball spielen.

 


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Die Pflanze des Monats

 
 

Pflanze des Monats Dezember 2020

Efeu Hedera helix

Araliengewächse (Araliaceae)

Der lateinisch Name des Efeu leitet sich von „hedra“= etwas worauf man sitzt“ ab: sehr anschaulich wenn man die Pflanze betrachtet. Er „sitzt“ auf einer Unterlage, auf dem Boden, Mauern, Stämmen, kurz allem was sich gerade anbietet. Seinen Halt erlangt er mit kurzen bürstenartigen Haftwurzeln, Nährstoffe können diese keine aufnehmen, er ist also kein Schmarotzer. Mit ihrer Hilfe kann er aber bis in die Baumkronen hinauf klettern. Damit gehört er zu den wenigen in Mitteleuropa heimischen Kletterpflanzen und ist die einzige heimische immergrüne Art. Dicht bewachsene Stämme, Felsen und Mauern bieten zahlreichen Tieren Unterschlupf und Nistmöglichkeit.

Efeu kann mehrere hundert Jahre alt werden und dicke Stämme bilden. Im Laufe seines Lebens zeigt er auch sehr unterschiedliche Blattformen (Heterophyllie): Jugendblätter sind 3- 5lappig, Altersblätter sind rhombisch.

Anders als die meisten anderen Holzpflanzen blüht der Efeu im Herbst und ist damit noch ein willkommener Nektarspender für Insekten. Seine Früchte reifen erst im darauffolgenden Jahr.

Die ganze Pflanze ist für durch Saponine giftig. Richtig dosiert werde sie bei Erkrankungen der Bronchien eingesetzt.

Der Efeu wird seit dem 16. Jahrhundert gärtnerisch verwendet. Unzählige Sorten, auch mit buntem Blattwerk, sind im Laufe der Zeit entstanden.
Im Botanischen Garten ist der Efeu an mehreren Stellen anzutreffen. Die älteste Pflanze ist am Stamm einer Eiche im Park zu beobachten.


 

 

 

 

 

Hedera helix

Hedera helix Blüte

Hedera helix Haftwurzeln


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