Herzlich willkommen im Botanischen Garten des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck!

Seit über 100 Jahren befindet sich der Botanische Garten nunmehr in Hötting und ist nicht nur unverzichtbar als Lehr- und Forschungsstätte des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck, sondern auch Bildungs- und Erholungsort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Über 7000 Pflanzenarten aus den verschiedensten Lebensräumen der Erde werden hier kultiviert.

In dem etwa 2 ha großen Areal können Sie im Alpinum Gebirgspflanzen bewundern, Ihr Wissen um Heil-, Gift und Gewürzpflanzen erweitern oder im Park spazieren gehen. In unserem Duft- und Tastgarten kann man Pflanzen mit allen Sinnen erfahren. In den Schauhäusern erfahren sie mehr über tropische Regenwälder und subtropische Trockengebiete.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

Aktuelle Covid-19 Maßnahmen

Die Gebäude des Botanischen Gartens sind zu den Öffnungszeiten nur mit gültigem 2-G-Nachweis zugänglich. Bitte beachten Sie in den Gebäuden folgende Maßnahmen:

  • 2-G-Nachweis (inkl. Identitätsnachweis) beim Betreten der Gebäude
  • FFP-2-Masken
  • Einhaltung des Mindestabstandes von 1m
  • Händehygiene beachten
  • Bleiben Sie bei Anzeichen einer Covid-19-Erkrankung zuhause und melden Sie sich umgehend bei den Behörden sowie corona@uibk.ac.at.
Der 2-G-Nachweis wird vom Sicherheitspersonal stichprobenartig kontrolliert. Den Anweisungen des Sicherheitspersonals ist Folge zu leisten!
Werden Sie Mitglied beim Verein der Gesellschaft des Botanischen Gartens und unterstützen  Sie die vielfältige Arbeit des Gartens und ausgewählte Projekte! 

Machen Sie einen virtuellen Rundgang durch die Gewächshauser!

Unser Heil- und Gewürzgarten befindet sich derzeit im Umbau. Wir bitten um Verständnis und freuen uns schon auf die neue Anlage!

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Die Pflanze des Monats

  

Pflanze des Monats Jänner 2022

Ausläuferbildende Neoregelie Neoregelia sarmentosa

Bromeliengewächse (Bromeliaceae)

Unter diesem etwas sperrigen Namen verbirgt sich eine bunte Schönheit aus den tropischen Regenwäldern Brasiliens. Die Gattung der Neoregelien sind epiphytische Pflanzen, also Pflanzen, die auf anderen Pflanzen aufsitzen. Diese Wuchsform ist in den tropischen Regenwäldern sehr verbreitet. Die Pflanzen wachsen auf den Bäumen und entfliehen so dem dunklen Unterwuchs.

Die derben, immergrünen Blätter bilden eine trichterförmige Blattrosette, in der Wasser gesammelt wird. Da die baumbewohnende Pflanzen ihre Wurzeln ausschließlich zum Festhalten nutzen,  haben sie so wie die meisten ihrer Verwandten in der Familie, eine spezielle Methode entwickelt, Wasser und Nährsalze aufzunehmen. An der Basis ihrer Blätter besitzen sie zu diesem Zweck Saugschuppen: so können sie ohne Kontakt zum Boden wachsen.

Die wassergefüllten Zisternen sind Kleinstbiotope, die Lebensraum vieler spezieller Tier- und Pflanzenarten sind. Neben Algen und Moosen können dort auch Farne, Orchideen oder auch Wasserpflanzen wachsen.

Die Blüten der Neoregelie zeigen die typische Dreizähligkeit einer einkeimblättrigen Familie. Bestäubt werden sie so wie viele andere in den Tropen auch von Vögeln, Fledertieren oder Schmetterlingen. Die Familie der Bromeliengewächse, auch Ananasgewächse genannt, ist ausschließlich in der neuen Welt, also dem amerikanischen Kontinent, südlich des 44. Breitengrades zu finden.



 

 

 

 

 

 

 

 







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