Herzlich willkommen im Botanischen Garten des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck!

Seit über 100 Jahren befindet sich der Botanische Garten nunmehr in Hötting und ist nicht nur unverzichtbar als Lehr- und Forschungsstätte des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck, sondern auch Bildungs- und Erholungsort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Über 7000 Pflanzenarten aus den verschiedensten Lebensräumen der Erde werden hier kultiviert.

In dem etwa 2 ha großen Areal können Sie im Alpinum Gebirgspflanzen bewundern, Ihr Wissen um Heil-, Gift und Gewürzpflanzen erweitern oder im Park spazieren gehen. In unserem Duft- und Tastgarten kann man Pflanzen mit allen Sinnen erfahren. In den Schauhäusern erfahren sie mehr über tropische Regenwälder und subtropische Trockengebiete.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 Werden Sie Mitglied beim Verein der Gesellschaft des Botanischen Gartens und unterstützen  Sie die vielfältige Arbeit des Gartens und ausgewählte Projekte!
Machen Sie einen virtuellen Rundgang durch die Gewächshauser!

 Hinweise zu Covid-19

Unsere Schauhäuser müssen vorerst noch geschlossen bleiben, das Freigelände ist zu den allgemeinen Öffnungszeiten zugänglich.

Beachten Sie bitte folgende Regeln:

  • Abstand von mindestens 1,5 m zueinander und zu den Gärtnerinnen und Gärtnern muss eingehalten werden.
  • Keine Gruppen bilden.
  • Regelmäßiges Händewaschen und/oder desinfizieren

Weitere Hinweise finden Sie unter https://www.uibk.ac.at/newsroom/informationen-zum-coronavirus.html.de

Das Gartenteam bittet  dringend darum, dass die allgemeinen Verhaltensregeln eingehalten werden. Den Anweisungen des Gartenteams ist in jedem Fall Folge zu leisten.

Zusätzlich gilt natürlich nach wie vor unsere allgemeine Gartenordnung: bitte keine Hunde mitbringen, keine Fahrräder, Roller oder ähnliche Geräte benutzen, bitte nicht Ball spielen.

 


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Die Pflanze des Monats

 
 

Pflanze des Monats August 2020

Blauer Eisenhut Aconitum napellus

Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)

Die sehr typischen Blüten des Bauen Eisenhutes mit dem obersten Blütenblatt, das zu einem Helm umgeformt ist, sind perfekt an Hummeln angepasst.
Seine Hauptverbreitung hat er in den höheren Lagen der europäischen Gebirge. Dort bevorzugt er lehmige, feuchte und nährstoffreiche Böden.
Der Blaue Eisenhut gilt als die giftigste Pflanze Europas. Bereits über die unverletzte Haut kann das enthaltenen Aconitin seine Wirkung entfalten, was sich durch Taubheit bis hin zur Lähmung äußert. Bei Einnahme führen bereits kleine Mengen zu sehr unangenehmen Vergiftungserscheinungen und zum Tod.
Bereits in der Antike war der Blaue Eisenhut ein weit verbreitetes Mordgift, das besonders in der Oberschicht zum Einsatz kam. So schrieb Juvenal, ein römischer Satiriker: „Aconita trinkt man nicht aus irdenen Krügen. Denn nur der fürchte sie, wer einen edelsteinbesetzten Becher zum Munde führt.“
Im Mittelalter wurden Extrakte gemeinsam mit anderen giftigen Pflanzen in den sogenannten Hexensalben verarbeitet, die auf die Haut aufgebracht wurden. Daraus entstand auch der Mythos der Werwölfe: Durch die Lähmung der Nervenenden unter der Haut kann das Gefühl entstehen, als wüchse ein Fell.
Im Botanischen Garten steht der Blaue Eisenhut an mehreren Stellen: im Alpinum (Zentralalpen) und im Heil- und Giftpflanzenrevier. Im Alpengarten Patscherkofel ist die Pflanze in den Hochstauden zu finden.


 

 

 

 

 

 



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