Die Historische Sternwarte

Icon Sternwarte

Kurzüberblick zur Historischen Sternwarte (Oppolzer-Sternwarte)

 1904
Professor Egon von Oppolzer erbaut die Sternwarte aus privaten Mitteln in unmittelbarer Nähe seiner Villa im Innsbrucker Ortsteil Hötting

 1907
Oppolzer hat die Aufstellung und Justierung der Instrumente noch nicht vollendet, als er, gerade erst 38 Jahre alt, an Blutvergiftung verstirbt.

 1909
wird die Sternwarte der Familie Oppolzer vom Staat abgekauft und der Universität Innsbruck als Universitäts-Sternwarte angegliedert.

 Bis in die 1970er Jahre
wird  die Sternwarte für Forschung genutzt, danach nur noch für die Ausbildung der Studierenden.

 Heute
stellt die im Nordosten des Botanischen Gartens liegende gut erhaltene Historische Sternwarte zusammen mit ihren Originalinstrumenten ein bedeutendes, im Wesentlichen unverändertes Denkmal der österreichischen Wissenschaftsgeschichte dar.  Die Anlage wurde von der Universität Innsbruck mit Hilfe der Stadt Innsbruck sanft und besuchergerecht adaptiert und kann besichtigt werden.

 Astronomische Forschung und Ausbildung
wird nun am am Universitätsinstitut für Astro- und Teilchenphysik (Technikerstraße 25) betrieben. Himmelsaufnahmen für wissenschaftliche Zwecke werden von den Innsbrucker Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an internationalen Großteleskopen wie etwa der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile oder mit Satelliten gewonnen.

Sternwarte vom Süden (1956)

Ansicht der Sternwarte vom Süden, 1929