Herzlich willkommen im Botanischen Garten des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck!

Seit über 100 Jahren befindet sich der Botanische Garten nunmehr in Hötting und ist nicht nur unverzichtbar als Lehr- und Forschungsstätte des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck, sondern auch Bildungs- und Erholungsort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Über 7000 Pflanzenarten aus den verschiedensten Lebensräumen der Erde werden hier kultiviert.

In dem etwa 2 ha großen Areal können Sie im Alpinum Gebirgspflanzen bewundern, Ihr Wissen um Heil-, Gift und Gewürzpflanzen erweitern oder im Park spazieren gehen. In unserem Duft- und Tastgarten kann man Pflanzen mit allen Sinnen erfahren. In den Schauhäusern erfahren sie mehr über tropische Regenwälder und subtropische Trockengebiete.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Sonderausstellung 2017

 

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Die Pflanze des Monats

Pflanze des Monats Juli 2017

Riesen-Bärenklau – Heracleum mantegazzianum    Doldenblütler (Apiaceae)

Wirklich beachtliche Ausmaße erreicht der Riesen-Bärenklau, er kann 2 bis 5 m hoch werden. Sein hohler Stängel ist vor allem im unteren Bereich durch purpurfarbenen Flecken zu erkennen. Die riesigen Blätter werden über 1 m lang und 3 bis 5-teilig. Die schirmförmigen Blütenstände erreichen einen Durchmesser von bis zu 80 cm. Die Pflanze besitzt eine mächtige Pfahlwurzel.

Der Riesen-Bärenklau ist kurzlebig, der im ersten Jahr eine sterile Rosette bildet und im darauffolgenden Jahr blüht, fruchtet und daraufhin abstirbt. Er kann aber auch länger leben, falls eine Blüte nicht zustande kommt, oder die Pflanze vor dem Ende der Blüte abgeschnitten wird. Die Vermehrung erfolgt über ausschließlich über Samen, deren Keimvermögen etwa 8-10 Jahre erhalten bleibt.

Heracleum mantegazzianum stammt aus dem Kaukasus. Es wächst hier an Waldrändern und an Bächen in Gebieten über 2.300 m Meereshöhe mit Niederschlägen zwischen 1000 und 2000 mm. Er wurde in Europa als Zierpflanze wahrscheinlich über Großbritannien eingeführt. Durch Ausbringung in die Natur u.a. durch Imker wurde die Ausbreitung gefördert.

Vorkommen des Riesen-Bärenklau werden in Tirol seit ca. 10 Jahren gemeldet und von Miterbeiterinnen der Tiroler Bergwacht fachgerecht entfernt. Die Art wurde aktuell auf die EU-Liste invasiver gebietsfremder Arten gesetzt.

In unserem Garten sind derzeit blühende Exemplare im Bereich des Parks zu findenl.

Warnung! Das Berühren der Pflanze kann zu gefährlichen Hautreaktionen führen! Der Pflanzensaft enthält Furanocumarine.


 

 

 

 

 Riesen-Bärenklau Pflanze

Riesen-Bärenklau Früchte