Herzlich willkommen im Botanischen Garten des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck!

Seit über 100 Jahren befindet sich der Botanische Garten nunmehr in Hötting und ist nicht nur unverzichtbar als Lehr- und Forschungsstätte des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck, sondern auch Bildungs- und Erholungsort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Über 7000 Pflanzenarten aus den verschiedensten Lebensräumen der Erde werden hier kultiviert.

In dem etwa 2 ha großen Areal können Sie im Alpinum Gebirgspflanzen bewundern, Ihr Wissen um Heil-, Gift und Gewürzpflanzen erweitern oder im Park spazieren gehen. In unserem Duft- und Tastgarten kann man Pflanzen mit allen Sinnen erfahren. In den Schauhäusern erfahren sie mehr über tropische Regenwälder und subtropische Trockengebiete.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Machen Sie einen virtuellen Rundgang durch die Gewächshauser!

 

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Die Pflanze des Monats

 

Pflanze des Monats Mai 2018

Wollemie Wollemia nobilis         Araukariengewächse (Araucariaceae)

Die einzige ihrer Art!

Die Wollemie ist ein sogenanntes „Lebendes Fossil“ – ihre nächsten Verwandten sind seit vielen Millionen Jahren ausgestorben. Entdeckt wurde sie erst 1994 (!), isoliert in einer Schlucht in Australien.
Zurzeit sind insgesamt nur etwa 100 wildwachsende Bäume bekannt, ihr genauer Standort wird geheim gehalten. Unbefugte Eindringlinge werden mit mehrjährigen Haftstrafen bedroht. Damit sollen die Pflanzen auch vor möglicherweise existenzbedrohenden Krankheitserregern geschützt werden.
Alle Bäume besitzen identisches Erbgut, so wie alle Nachkommen, die weltweit gezogen werden. Benannt wurden sie nach dem Nationalpark, in dem sie gefunden wurden und zu Ehren ihres Entdeckers David Noble.
Die Wollemie ist einhäusig getrenntgeschlechtlich. Das heißt, dass männliche und weibliche Zapfen an einem Baum wachsen. Die männlichen Zapfen werden bis 9 cm lang, die weiblichen sind kugelig. Ähnlich wie bei den Tannen fallen nach der Samenreife die Samenschuppen einzeln ab und die Spindel des Zapfens bleibt stehen. Von den Samen sind nur 10% keimfähig, die Pflanze vermehrt sich auch vegetativ durch herabfallende Äste.
In unserem Garten blüht derzeit eines der drei Exemplare.

Wollemia_1

Wollemia_2

Wollemia_3