Allgemeine Informationen zum VPN-Zugang

Inhalt:

  1. Was ist der VPN-Zugang
  2. Zielsetzung eines VPN
  3. Voraussetzungen
  4. Zeitliches Zugangslimit
  5. Technische Beschreibung

Was ist der VPN-Zugang

Der VPN-Zugang ermöglicht Ihnen einen Zugang zu Intranetapplikationen der Universität Innsbruck.

Sie müssen dazu mit Ihrem Computer über einen beliebigen Provider "im Internet" sein und können dann mit Hilfe der VPN-Software und einer Anmeldung bei der Uni einen Tunnel zu unserem Datennetz aufbauen.

Zielsetzung eines VPN

Virtual Private Network (VPN) ist eine Technologie, die es dazu berechtigten Rechnern aus dem ganzen Internet erlaubt, auf das private, lokale Netzwerk eines Unternehmens, einer Institution etc. zuzugreifen. Dabei wird der Rechner quasi in das Netzwerk integriert und erhält damit auch alle Rechte eines Rechners aus dem lokalen Netzwerk.

Angewandt auf das Datennetz der Uni Innsbruck bedeutet das, dass Sie mit Hilfe des VPN-Zugangs auch auf lediglich lokal verfügbare Ressourcen wie Lizenz-Server, lokale Intranet-Applikationen und Datenbank- und Zeitschriftenangebote der UB zugreifen können.

Nach Installation der entsprechenden Software können Sie auch über fremde Internet-Service-Provider (UPC, A1 Telekom, T-Mobile, ...) alle auf das Intranet der Uni Innsbruck beschränkten Dienste nutzen.

Bitte nutzen Sie die VPN-Verbindung nur solange Sie wirklich die geschützten Anwendungen der Universität verwenden, weil der VPN-Zugang den Datenverkehr Ihres Gerätes verschlüsselt und dadurch ein zusätzlicher Aufwand ensteht (langsameres Internet). Außerdem ist der VPN-Zugang an ein Zeitlimit gebunden (siehe zeitliches Zugangslimit).

Voraussetzungen

Für den VPN-Zugang benötigen Sie:

  • Einen funktionierenden Internetzugang eines beliebigen Providers
  • Eine Benutzerkennung an der Uni Innsbruck inklusive dem Dienst "Datennetzzugang" (hieß früher "Modemzugang zum INNET").
    Der Dienst wird für alle Studierenden und Angestellten der Universität automatisch bei der Einrichtung des Accounts aktiviert.
  • Die Installation passender Software auf Ihrem Rechner.

Zeitliches Zugangslimit

Die Zugangszeit ist zeitlich limitiert. Die maximale, kummulierte Verbindungsdauer pro Monat beträgt:

  • für Studierende 40 Stunden pro Monat
  • für Institutsangehörige 80 Stunden pro Monat

Falls Sie für Ihre akademische Arbeit mehr Zeit benötigen, können Sie dies gerne bei unserem Benutzerservice formlos aber doch schriftlich mit Begründung beantragen.

Nach Überschreiten Ihres Zeitlimits werden weitere VPN-Verbindungen von unserem Server bis zum nächsten Monatsersten abgelehnt.

Technische Beschreibung

Beim Aufbau einer VPN-Verbindung wird gleichsam ein Tunnel zwischen Ihrem PC und unserem Cisco VPN Konzentrator hergestellt. Als Endpunkte dienen die beim Verbindungsaufbau zu Ihrem Internetprovider vermutlich dynamisch vergebene IP-Adresse Ihres PCs und das "externe" Interface unseres VPN-Servers.

VPN funktioniert ganz ähnlich wie der Modemzugang. Lediglich die Komponenten Ihr Modem/öffentliches Telefonnetz/Terminalserver werden durch eine Netzwerkkarte in Ihrem PC, das Internet und den VPN-Server an der Universität ersetzt.

Nach einer erfolgreichen Validierung mit Ihrer Benutzerkennung und dem Modemzugangspasswort wird Ihr PC ins Datennetz der Uni integriert. Dazu bekommt er temporär eine zusätzliche, dynamische IP-Adresse der Uni-Innsbruck zugeteilt.

Um eine erhöhte Sicherheit zu erreichen und einen gleichzeitigen Einbruch über "die Hintertür" Ihres PCs zu vermeiden, wird von Ihrem Betriebssystem für die Dauer der VPN-Sitzung die direkte Kommunikation Ihres PCs auf den VPN-Tunnel eingeschränkt.

Bei Verwendung der Cisco-VPN-Software werden alle Datenpakete verschlüsselt zur Uni übertragen.