Wie ging der Zweite Weltkrieg in Nord- und Südtirol zu Ende?

Beitrag zur Digitalen Langen Nacht der Forschung
Laengenfeld

Wie ging der Zweite Weltkrieg in Nord- und Südtirol zu Ende?

Beitrag zur Digitalen Langen Nacht der Forschung

Im Mai 2020 jährte sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal. Das Institut für Zeitgeschichte reflektierte dieses Ereignis in den Mai- und Juniwochen in einer Foto- und Filmstrecke von historischen Materialien Online.

Video-Einleitung für die Digitale Lange Nacht der Forschung: Verena Hechenblaikner (Studentische Mitarbeiterin am Institut für Zeitgeschichte) befragt Eva Pfanzelter und Peter Pirker zu ihrem Projekt.

 

Zum Projekt:

Foto- und Filmaufnahmen zeigen das Kriegsende in Tirol und Südtirol, die Befreiung vom Nationalsozialismus und die Zeit der amerikanischen Militärregierungen im Mai und Juni 1945. Professionelle Kameramänner der US Army dokumentierten aus ihrer Sicht bedeutsame Ereignisse, aber auch Soldaten machten Schnappschüsse.Ein besonderer Fundus sind die visuellen Quellen des Signal Corps der US Army, die in den National Archives in College Park, Maryland aufbewahrt sind.Professionelle Kameramänner waren überall dort zur Stelle, wo aus der Sicht der Dokumentaristen bedeutende militärische, politische, soziale und kulturelle Ereignisse stattfanden. Was und wie fotografiert und gefilmt wurde und welche Erklärungen dazu geliefert wurden, erschließt uns nicht nur Außenperspektiven auf die Region, sondern auch Innenperspektiven auf die amerikanische Gesellschaft, denn fotografiert wurde vorwiegend für deren Öffentlichkeit.Neben dieser Produktion von offiziellen Images gab es eine private fotografische Praxis von unten. Soldaten der amerikanischen Truppen requirierten Fotoapparate und Filme und lichteten sich und ihre Kameraden in ihrer neuen Umgebung ab und sandten die Fotos an ihre Familien in den USA. In diesem Blog zeigen wir bis Ende Juni in lockerer Folge Fotos und bewegte Bilder und kommentieren sie kurz hinsichtlich ihrer Entstehung und Bedeutungen.


Kontaktpersonen:

assoz. Prof. Mag. Dr. Eva Pfanzelter

Mag. Dr. Peter Pirker

Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck


Bild: T/4 Louis Weintraub, 165 Signal Photographic Company, National Archives (111-SC-206006-S)

 

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