Mag. Dr. Eva Pfanzelter (MA)
assoz. Prof.

stellvertretende Institutsleiterin

Tel.: +43 512 507-44008
Fax: +43 512 507-44099
E-Mail: Eva.Pfanzelter@uibk.ac.at

Ab 1. Mai 2020: Virtuelle Sprechstunde dienstags 10-12 Uhr nach Vereinbarung via E-Mail auf Webconference


Diplomarbeits- und Masterarbeitsbetreuung: der vorhergehende Besuch einer LV (Pro-Seminar, BA-Seminar, Seminar) ist Voraussetzung.  

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Eva Pfanzelter on ResearchGate

            

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(© Anne Sausgruber 2020)

 

Websites 

NewsEye - A Digital Investigator for Historical Newspapers (H2020): https://www.newseye.eu/

Südtiroler Arbeitsmigration: http://zeitgeschichte-suedtirolmigration.uibk.ac.at

historia.scribere: http://historia.scribere.at/

Option & Erinnerung: http://www.optionunderinnerung.org/

Studium und wissenschaftlicher Werdegang
  • Universität Innsbruck, Studium der Geschichte und Fächerkombination (Englisch, Philosophie, EDV für Geisteswissenschaften), Mag. phil. 1995, Dr. phil. 2005
  • Eastern Illinois University, Charleston IL, USA, Master-Studium Geschichte, Master of Arts 1994
  • Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin am Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck 1996–1999
  • 1999–2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck
  • seit September 2010 Assistenzprofessorin am Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck 
  • seit Juli 2016 assoziierte Professorin am Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck

Schwerpunkte in Forschung und Lehre

Europäische und regionale Zeitgeschichte, Holocaust, Erinnerungskulturen und Geschichtspolitik, Migration, Digital Humanities


Funktionen
  • seit März 2018 stellvertretende Institutsleiterin
  • Stellvertretende Leiterin Forschungszentrum Digital Humanities der Universität Innsbruck
  • Beauftragte für Digitale Medien der Philosophisch-Historischen Fakultät
  • 2009–10 Mitglied der trinationalen Task-Force zur Neuausrichtung des MEDIDA-PRIX
  • 2007–08 Gutachterin bzw. Mitglied der internationalen Jury MEDIDA-PRIX, Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW)
  • Rezensentin für Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 
Preise
  • 2014 Lehreplus! Preis der Universität Innsbruck, gem. mit Gunda Barth-Scalmani und Irene Madreiter für http://historia.scribere.at/ logo_hs
  • 2012 Global Ambassador Award, Eastern Illinois University, Charleston, USA
  • 2010 Förderzusage aus der Nachwuchsförderung 2010 der Universität Innsbruck für das Projekt „Holocaust-Websites zwischen Mediendiskurs, Geschichtspolitik und Aktionismus“
  • 1997–99 Forschungsstipendium des Vereins zur Förderung der wissenschaftlichen Ausbildung und Tätigkeit von Südtirolern an der Landesuniversität Innsbruck, Bozen-Innsbruck, Italien-Österreich
Mitgliedschaften
  • The International Society for the Scholarship of Teaching and Learning in History
  • Gesellschaft für Medien in den Wissenschaften
  • Landesmuseum Ferdinandeum
  • Arbeitsgruppe Geschichte und Region/storia e regione
  • Michael-Gaismair-Gesellschaft
Publikationen (Auszug)
  • mit Sarah Oberbichler, Über steinerne Zeugen einer traumatischen Vergangenheit. Die Südtirolersiedlungen in Tirol am Beispiel Kufsteins, in: Günther Pallaver/Leopold Steurer/Martha Verdorfer, Martha (Hrsg.), Einmal Option und zurück. Die Folgen der Aus- und Rückwanderung für Südtirols Nachkriegsentwicklung, Bozen 2019, S. 313 - 331.

  • Von der elektronischen Datenverarbeitung 1958 zum Informatikstudium an der Universität Innsbruck 2002, in: Margret Friedrich/Dirk Rupnow (Hrsg.), Geschichte der Universität Innsbruck 1669-2019. Band II: Aspekte der Universitätsgeschichte. Innsbruck 2019, S. 601 - 645.

  • Performing the Holocaust on social networks: digitality, transcultural memory and new forms of narrating, in: Kultura Popularna 51 (2017), 1, S. 136-151 (DOI)

  • mit Dirk Rupnow, einheimisch-zweiheimisch-mehrheimisch. Geschichte(n) der neuen Migration in Südtirol. Bozen: Edition Raetia 2017 (Link zum Buch)

  • mit Walter Obwexer, 70 Jahre Pariser Vertrag: Handbuch, Wien: Verlag Österreich 2017 (Link zum Buch) [Die amerikanische Besatzungszeit in Südtirol, in: Obwexer/Pfanzelter (Hg.), 70 Jahre Pariser Vertrag (Text)]

  • At the Crossroads with Public History: Mediating the Holocaust on the Internet: Holocaust A JournalStudies. of Culture and History, 21/4, 2015, S. 250-271 (DOI)

  • Inszenierung - Vernetzung - Performanz: Holocaust Repräsentationen im Nezt, in: Iris Roebling Grau/Dirk Rupnow (Hrsg.), Holocaust-Fiktion. Kunst jenseits der Authentizität, München-Paderborn 2015, S. 63 - 83. ISBN 978-3-7705-5505-5 (Link zum Buch & Leseprobe)

  • Option und Gedächtnis. Erinnerungsorte an die Südtiroler Umsiedlung 1939, unter Mitarbeit von Elisa Heinrich und Sabiner Merler, Bozen 2014. ISBN 978-88-7283-507-4   
    Unterrichtsmaterialien begleitend zum Buch

    Rezensionen
    :
    Ein bemerkenswertes Buch, ein Dokument eines zentralen Ereignisses unserer Zeit, wofür es bis heute kein 'Denkmal' gibt!
    Dolomiten

    „Option und Gedächtnis“ ist jedoch nicht eine Rekonstruktion der Ereignisse, sondern fragt nach den Erinnerungsorten, die im kollektiven Gedächtnis geblieben sind. Und es ist der Versuch, Geschichte nicht mehr aus der Täter-Opfer-Perspektive zu betrachten.
    ff - Südtiroler Wochenmagazin

    Ein außerordentliches Buch, ein wichtiges zeitgeschichtliches Dokument. Chapeau!
    Amazon.de 13.1.2015

    ... kann man auch nur eine halbe Stunde lesen, ohne mitten im Geschehen aufhören zu müssen. Oft ist dies auch gut, so kann man über das Gelesene mehr nachdenken und die Zusammenhänge verstehen. Alles in allem kein Buch, das man an einem verregneten Samstag in einem durch liest, doch ein Buch, das den Horizont erweitert und einen selbst über den üblichen Tellerrand sehen lässt.
    Amazon.de 16.2.2016

  •  Hrsg., Option und Erinnerung, Geschichte und Region/storia e regione 2013 (Heft 2), Innsbruck-Wien-Bozen 2014. ISBN: 978-3-7065-5276-9    

  • gem. mit Ingrid Böhler/Thomas Spielbüchler/Rolf Steininger (Hrsg.), 7. Österreichischer Zeitgeschichtetag 2008. 1968 – Vorgeschichten – Folgen. Bestandsaufnahme der österreichischen Zeitgeschichte, Innsbruck – Wien – Bozen 2010. ISBN: 978-3-7065-4867-0   

  • Südtirol unterm Sternenbanner. Die amerikanische Besatzung Mai–Juni 1945. Mit Fotodokumentation und DVD, Bozen 2005. ISBN: 978-88-7283-251-6   
Projekte
  • ReMIGRA: Return Migration as an Interdisciplinary Research Area Using the Example of the South Tyrolean "Return Option", gefördert von der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol/Provincia Autonoma di Bolzano-Alto Adige, in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Bozen

  • NewsEye: A Digital Investigator for Historical Newspapers, H2020 CULT-COOP-09-2017 “European cultural heritage, access and analysis for a richer interpretation of the past” [starting in May 2018]

  • Arbeitsmigration in Südtirol seit dem Zweiten Autonomiestatut, gefördert von der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol/Provincia Autonoma di Bolzano-Alto Adige, mit Dirk Rupnow [2014–2017]
    Näheres | ulteriori informazioni
    http://zeitgeschichte-suedtirolmigration.uibk.ac.at

  • 75 Jahre Südtiroler Option: 1939 und die Folgen - Rezeption, Erinnerungs- und Erfahrungsgeschichte, museale Darstellung, gefördert von der Österreichischen Nationalbank [2013–2015] http://www.optionunderinnerung.org/

  • Holocaust-Websites zwischen Mediendiskurs, Geschichtspolitik und Aktionismus, Habilitationsprojekt, gefördert von der Universität Innsbruck [Manuskript in Begutachtung]

  • seit 2008 Herausgeberin gem. mit Gunda Barth-Scalmani (Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnolgie) und Irene Madreiter (Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik), online Zeitschrift historia.scribere, [http://historia.scribere.at]: Nr. 1 (2009), Nr. 2 (2010), Nr. 3 (2011), Nr. 4 (2012), Nr. 5 (2013), Nr. 6 (2014), Nr. 7 (2015), Nr. 8 (2016), Nr. 9 (2017), Nr. 10 (2018), Nr. 11 (2019), Nr. 12 (2020)

  • gem. mit Peter Haber, "historyblogosphere", das erste deutschsprachige Open Peer Review-Buchprojekt, München 2013, open access
    Rezension: http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-21319

 

 

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Projekte des Instituts für Zeitgeschichte
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