Wissenschaftliche Begleitung des Rückbauprojektes “Raiqa-Areal”

 

Auftraggeber:

Raiffeisenbank Tirol Mitte

                

Durchführungszeitraum:

Erstes Halbjahr 2021 (Januar bis Juni 2021)

 

Projektbeschreibung:

Die Raiffeisen-Landesbank Tirol errichtet in Innsbruck Mitte das „Raiffeisen-Quartier“, in dem eine Bank, ein Hotel sowie Büro- und Geschäftsräume untergebracht werden sollen. Zur Realisierung dieses Vorhabens musste der bestehende Gebäudekomplex weichen.

Beim Um- und Neubau des Standortes ist zunächst die vollständige Entkernung des bestehenden Gebäudes bis auf die zugrundeliegenden Stahlbeton-Skelettstruktur zu bewältigen. Hierzu wird der ein planmäßiger Rückbau nach Standardabbruch-Methode (ÖN B 3151) durchgeführt, der eine vorherige Schadstofferkundung sowie den sich daran anschließenden Ausbau der kompletten Inneneinrichtung umfasst. In diesem Kontext untersucht das Fachgebiet Abfallbehandlung und Ressourcenmanagement am Institut für Infrastruktur der Universität Innsbruck die mit den entnommenen Materialien verbundenen Umweltauswirkungen.

Die erforderlichen Daten vom Ausbau werden von den beteiligten Unternehmen zur Verfügung gestellt. Die dokumentierten Reststoffe und Materialien werden hinsichtlich ihrer Menge, ihrer möglichen Wiederverwendbarkeit, Recyclingfähigkeit und gegebenenfalls ihrer Beseitigung untersucht. Die jeweiligen damit verbundenen Emissionen an klimawirksamen Gasen sowie ihr ökonomischer Wert werden, basierend auf nationalen und internationalen Fachpublikationen, ermittelt und bewertet.

 

Kontakt:

Universität Innsbruck
Dr. Sabine Robra
Technikerstrasse 13
6020 Innsbruck
sabine.robra@uibk.ac.at

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