Bachelorstudium Lehramt Sekundarstufe (Allgemeinbildung) Lehramtsstudium Unterrichtsfach Berufsgrundbildung

Ab dem Wintersemester 2017/2018 darf eine Zulassung zu diesem Studium nicht mehr erfolgen.


KPH - Edith Stein . Universität Mozarteum . PH Tirol . PH Vorarlberg . LFU Innsbruck

Studienverantwortliche Einrichtung PH Tirol
Dauer / ECTS-AP 8 Semester / 240 ECTS- AP
(Kombination von zwei Unterrichtsfächern oder
einem Unterrichtsfach und einer Spezialisierung)
Akademischer Grad Bachelor of Education (BEd)
Niveau der Qualifikation Bachelor (1. Studienzyklus)
ISCED-F 0114 Ausbildung von Lehrkräften mit Fachspezialisierung
Studienart Vollzeit
Studienkennzahl  450
Curriculum  Informationen zum Curriculum (2015W)*
Voraussetzung Matura oder Äquivalent bestandene Zulassungsprüfung

 

*Informationen zum Curriclum (2015W)

Die Gesamtfassung des Curriculums spiegelt das aktuell gültige Curriculum wider, ist rechtlich unverbindlich und dient lediglich der Information. Die rechtlich verbindliche Form des Curriculums inkl. etwaiger Änderungen finden Sie in den entsprechenden Mitteilungsblättern.

Die Information, welche Curriculumsversion für Sie gilt, entnehmen Sie bitte Ihrem Studienblatt
  abrufbar unter: http://orawww.uibk.ac.at/public/lfuonline_meinestudien.studienblatt
  Spalte: Curriculum in der geltenden Fassung

Mitteilungsblätter »

Informationen zur Prüfungsordnung inkl. Bewertung und Benotung

Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnung ist integraler Bestandteil des Curriculums, detaillierte Informationen finden Sie unter dem Paragrafen Prüfungsordnung.

Beschreibung des angewandten Notensystems (inkl. Notenverteilungsskala) »

Bei der Notenverteilungsskala handelt es sich um die statistische Darstellung der Verteilung aller positiv absolvierten Prüfungen, die innerhalb eines Studiums bzw. eines Studienfaches (unter Heranziehung aller gemeldeten Studierenden eines Studiums bzw. eines Studienfaches) erfasst wurden. Die Notenverteilungsskala wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert. 

Österreichische
Notenskala
Definition
%-Satz
   
1 SEHR GUT:
Hervorragende Leistung
  TAB = %

2

GUT:
Generell gut, einige Fehler
 
3 BEFRIEDIGEND:
Ausgewogen, Zahl entscheidender Fehler
 
4 GENÜGEND:
Leistung entspricht den Minimalkriterien
 
5 NICHT GENÜGEND:
Erhebliche Verbesserungen erforderlich, Erfordernis weiterer Arbeit
     

Quelle: wird aktualisiert


Gesamtbeurteilung der Qualifikation
Nicht zutreffend
Erklärung: Eine Gesamtbeurteilung (mit Auszeichnung bestanden, bestanden, nicht bestanden) wird nur über eine studienabschließende Prüfung, die aus mehr als einem Fach besteht, vergeben (im Curriculum dieses Studiums ist diese nicht vorgesehen).

Studieneingangs- und Orientierungsphase

(1) Im Rahmen der Studieneingangs- und Orientierungsphase, die im ersten Semester stattfindet, ist folgende Lehrveranstaltungsprüfung aus Pflichtmodul 1 der Bildungswissenschaftlichen Grundlagen abzulegen:

  1. Schule als Bildungsinstitution und Rolle der Lehrperson, VO 2, 2 ECTS-AP

(2) Der positive Erfolg der Studieneingangs- und Orientierungsphase berechtigt zur Absolvierung der weiteren Lehrveranstaltungen und Prüfungen sowie zum Verfassen der Bachelorarbeit.

(3) Vor der vollständigen Absolvierung der Studieneingangs- und Orientierungsphase können Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 22 ECTS-AP absolviert werden. Im Curriculum festgelegte Anmeldungsvoraussetzungen sind einzuhalten.

Allgemeine Informationen

Empfohlener Studienverlauf

Der unten angeführte, exemplarische Studienverlauf gilt als Empfehlung für Vollzeitstudierende, die das Studium im Wintersemester beginnen. Die Aufstellung dient der Darstellung eines möglichen Studienablaufs und ist nicht verpflichtend. Etwaige Prüfungswiederholungen bzw. deren studienzeitverzögernde Wirkung sind nicht berücksichtigt.

Die Regelstudienzeit beträgt 8 Semester bzw. 240 ECTS-AP, wobei gemäß Universitätsgesetz die Arbeitsbelastung eines Studienjahres 1.500 (Echt-)Stunden zu betragen hat und dieser Arbeitsbelastung 60 Anrechnungspunkte zugeteilt werden (ein ECTS-Anrechnungspunkt entspricht einer Arbeitsbelastung der Studierenden von 25 Stunden).

Empfehlungen für das erste Semester »

2,0 ECTS-AP; 1,5 SSt: VO Umgang mit spezifischen Erziehungs- und Bildungsaufgaben der Polytechnischen Schule
1,0 ECTS-AP; 0,5 SSt: VO Grundlagen von Gender und Diversity BGB
   2,0 ECTS-AP; 1,5 SSt: VU Bildungs- und Ausbildungswege und fachdidaktische Umsetzung
   2,0 ECTS-AP; 1,5 SSt: VO Grundlagen Arbeits- und Berufswelt
   2,0 ECTS-AP; 1,0 SSt: EU Berufsorientierung als Entwicklungsprozess/Erkundungsschwerpunkt
   1,0 ECTS-AP; 0,5 SSt: UE Fachdidaktische Umsetzung der Lernprozessdokumentation

  Bildungswissenschaftliche Grundlagen
  2,0 ECTS-AP, 2 SSt: VO Schule als Bildungsinstitution & Rolle der Lehrperson
  2,0 ECTS-AP, 2 SSt: PS Schule als Bildungsinstitution und Rolle der Lehrperson

Für das erste Semester empfohlene Lehrveranstaltungen des anderen Unterrichtsfaches.

Empfehlungen für das zweite Semester »

2,0 ECTS-AP; 1,5 SSt: VO Grundlagen des Projektmanagements, Dokumentation und Evaluation
2,0 ECTS-AP; 1,5 SSt: EU Orientierung in der Berufswelt
  1,0 ECTS-AP; 0,5 SSt: UE Fachdidaktik im Orientierungsphasenunterricht
  1,5 ECTS-AP; 1,0 SSt: VU Betriebspraxis Organisation
  4,0 ECTS-AP:               Betriebspraxis im Berufsfeld
  2,0 ECTS-AP; 1,5 SSt: SE Fachdidaktische Nachbereitung der Betriebspraxis

  Bildungswissenschaftliche Grundlagen
  3,5 ECTS-AP, 2 SSt: PR Umgang mit professionsspezifischen Herausforderungen des Berufsfelds Schule - Initialpraktikum

  Für das zweite Semester empfohlene Lehrveranstaltungen des anderen Unterrichtsfaches

Studienverlauf (Vertiefung Management) (inkl. Bildungswissenschaftliche Grundlagen)

Studienverlauf (Vertiefung Technik) (inkl. Bildungswissenschaftliche Grundlagen)

Qualifikationsprofil und Kompetenzen

Das Lehramtsstudium Sekundarstufe (Allgemeinbildung) bildet zur Lehrerin / zum Lehrer der gewählten allgemeinbildenden Unterrichtsfächer / Spezialisierung an den Schulen der gesamten Sekundarstufe (Neue Mittelschule, Polytechnische Schule, Allgemeinbildende Höhere Schulen, Mittlere und Höhere Berufsbildende Schulen) aus. Dieses Studium entspricht auch den Erfordernissen für den Unterricht an den Mittel- und Oberschulen in Südtirol. Es besteht aus einem Bachelorstudium und einem daran anschließenden Masterstudium. Es umfasst eine allgemein bildungswissenschaftliche, eine pädagogisch-praktische Ausbildung und in den zwei gewählten Unterrichtsfächern bzw. dem gewählten Unterrichtsfach und der gewählten Spezialisierung eine fachliche und fachdidaktische Ausbildung.

Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Lehramt Berufsgrundbildung können das erworbene Wissen Schülerinnen und Schülern einer Polytechnischen Schule je nach Wahl des spezifischen Wahlbereiches „Technik“ oder „Management“ in den technischen Fachbereichen Metall, Elektrotechnik, Bau und Holz oder in den wirtschaftlich-sozial-kommunikativen Fachbereichen Dienstleistungen, Handel/Büro und Tourismus vermitteln. Ein Fachbereich der Polytechnischen Schule besteht aus einem Fächerbündel der jeweiligen fachtheoretischen und fachpraktischen Unterrichtsgegenstände. Die Absolventinnen und Absolventen entscheiden sich im Studienverlauf für den Bereich Berufsgrundbildung Management ODER den Bereich Berufsgrundbildung Technik. Idealerweise baut das Bachelorstudium Lehramt Berufsgrundbildung auf eine berufliche Vorbildung auf.

Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Lehramt sind durch die Ausbildung im Unterrichtsfach Berufsgrundbildung im Weiteren in der Lage,

  • jenen Teil der Berufsgrundbildung, der in der Sekundarstufe (Polytechnischen Schule) unterrichtet wird, einfach und verständlich theoretisch und praktisch zu erklären und Schülerinnen und Schüler gut zu motivieren.
  • Problemstellungen aus verschiedensten Anwendungsbereichen der spezifischen Fachbereiche zu modellieren.
  • geeignete technische Hilfsmittel einzusetzen.
  • zeitgemäße Lerntechnologien im Unterricht sinnvoll einzusetzen.
  • Unterrichtsmaterialien und thematische Zugänge zu bewerten und auszuwählen, sowie alters- und adressatengerechte Unterrichtsmaterialien zu erstellen.
  • der speziellen Verzahnung von Allgemeinbildung, Persönlichkeitsentwicklung, praxisnaher Berufsorientierung und Berufsgrundbildung entsprechend, flexibel, individuell und vor allem empathisch auf ihre Schülerinnen und Schüler, die sich in einer sehr herausfordernden Phase ihres Lebens befinden, einzugehen.
  • Lernprozesse zu beobachten, zu analysieren, zu interpretieren und geeignete Fördermaßnahmen zu entwickeln.
  • Unterrichtsmethoden basierend auf Erkenntnissen der fachdidaktischen Forschung auszuwählen, zu erproben und zu evaluieren.
  • handlungsorientierten Unterricht und ganzheitliche Lern- und Arbeitsweisen zu planen und zu gestalten und fördern so die Fähigkeit zum Weiterlernen und zur Gestaltung der eigenen Lernprozesse.
  • durch die Vermittlung praktischer und handlungsorientierter Arbeitsweisen eine möglichst verständliche Aufarbeitung von fachtheoretischen Themen zu ermöglichen.
  • die Inhalte der Fachbereiche den Interessen und Neigungen sowie dem Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler individuell zuzuordnen, so dass in allen Gegenständen des Fachbereiches ein individueller Lernfortschritt erzielt werden kann.

Weiters speziell bei Wahl Berufsgrundbildung „Management“:

  • die berufsgrundlegenden praktischen Fertigkeiten und die dazugehörigen theoretischen Grundlagen der Unterrichtsfächer vernetzt in den Fachbereichen Handel/Büro, Dienstleistungen und Tourismus anzuwenden und zu vermitteln.
  • Beispiele für den Unterricht möglichst praxisnah unter Berücksichtigung aktueller Daten und Technologien zu wählen und in einer der beruflichen Situation möglichst nahe liegenden Arbeitsweise zu bearbeiten.

Weiters speziell bei Wahl Berufsgrundbildung „Technik“:

  • die berufsgrundlegenden praktischen Fertigkeiten und die dazugehörigen theoretischen Grundlagen der Unterrichtsfächer vernetzt in den Fachbereichen Bau, Holz, Metall und Elektro anzuwenden und zu vermitteln. Die erlernten Fähigkeiten und Grundlagen entsprechen den Anforderungen des Lehrplanes der Polytechnischen Schule. Eine handwerkliche berufliche Vorbildung wird empfohlen.
  • die Inhalte aus dem jeweiligen technischen Fachbereich durch Vernetzung von Lernfeldern zueinander in Beziehung zu bringen. Dies betrifft insbesondere die Fächer Mathematik, Technisches Seminar, Technisches Zeichnen sowie Fachkunde und vor allem Werkstätte.
  • ihre Wahrnehmung bezüglich der Folgen naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und technischer Eingriffe auf Natur, Tier und Mensch zu sensibilisieren und zu schärfen und dies den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln.

Erwartete Lernergebnisse

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über fundierte Kenntnisse im Bereich der für Schulen der Sekundarstufe relevanten Teile der Berufsgrundbildung, aus Didaktik der Berufsgrundbildung und aus Schulpädagogik. Sie sind in der Lage, in diesen Bereichen und an deren Schnittstellen zur Schulpraxis wissenschaftlich korrekt zu formulieren und zu argumentieren, sowie Probleme innovativ zu lösen. Sie sind in der Lage, persönliche Entwicklungsprozesse zu fördern, Lernprozesse der Berufsgrundbildung zu begleiten und deren Lernergebnisse zu beurteilen.

Weiterführende Studien an der Universität Innsbruck

Masterstudium Lehramt Sekundarstufe (Allgemeinbildung) mit Unterrichtsfach Berufsgrundbildung

Formulare

Kontakt und Information

Prüfungsreferat:
Pädagogische Hochschule Tirol, Pastorstr. 7, 6020 Innsbruck
http://ph-tirol.ac.at/content/studienabteilung 

Institutsleiter:
Hochschulprof. Mag. Dr. Michael Kuttner

Bevollmächtigte:
Dipl.-Päd. Claudia Mair, BEd

Weiterführende Informationen:  
http://ph-tirol.ac.at/node/385

Informationen für Studierende mit Behinderung