Team

Sie finden hier unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in alphabetischer Reihenfolge mit Kurzbeschreibungen zur Person und Kontaktinformationen dargestellt.

Hier finden Sie unsere Emeriti und Mitarbeiter:innen im Ruhestand

Hier finden Sie unsere aktuellen  Externen Lehrenden (siehe Rubrik "Lehrbeauftr.")

Institutsleiter

assoz. Prof. Dr. Jodok Troy
TROY Jodok

Jodok Troy promovierte 2008 nach dem Studium der Geschichte, Katholischen Theologie und Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck. Seit 2020 ist er Assistenz-Professor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck. Zuvor leitete er mehrere Drittmittelprojekte. 2007 war er Visiting Research Fellow am Center for Security Studies der Georgetown University in Washington DC und Affiliated Scholar an der Swedish Defence University in Stockholm. Von 2016 bis 2018 war er Gastwissenschaftler am Europe Center der Stanford University.

Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der internationalen politischen Theorie mit einem Fokus auf Religion und Diplomatie.

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Stellvertretender Institutsleiter

Univ.-Prof. Mag. Dr. Marcelo Jenny
Portrait Marcelo Jenny

Von 2009 bis 2016 war er Post-Doc Researcher am Institut für Staatswissenschaft der Universität Wien und Mitarbeiter der Nationalen Wahlstudie (AUTNES) zur Nationalratswahl 2013. Er ist derzeit Mitglied im ACIER-Forschungskonsortiums der Universitäten Wien, Innsbruck und Salzburg zur Nationalratswahl 2017.

Die Forschungsschwerpunkte umfassen Wahlverhalten, Wahlkampf und Parteienwettbewerb, Parlamentarismus, Inhalts- und Sentimentanalyse politischer Kommunikation.

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Publikationen

Studienbeauftragter

assoz. Prof. Dr. David Munck Willumsen
Portrait David Willumsen

David Willumsen ist assoziierter Professor für Parlamentarismus und politische Parteien in vergleichender Perspektive. Zuvor war er Vertretungsprofessor für Vergleichende Politikwissenschaft an der Universität Konstanz und Post-Doktorand an der Universität Innsbruck und der LMU München. Er promovierte am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz, erwarb einen M.Sc. und einen B.Sc. an der London School of Economics und war Gastwissenschaftler an der ETH Zürich.

Seine Dissertation wurde unter dem Titel The Acceptance of Party Unity in Parliamentary Democracies (Oxford University Press) veröffentlicht, und er hat Forschungsartikel in Fachzeitschriften wie Electoral Studies, European Journal of Political Research, European Union Politics, Journal of European Public Policy, Parliamentary Affairs, Party Politics und West European Politics veröffentlicht.

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Erasmusbeauftragte

Ass.-Prof. Dr. Camilla Mariotto
Profilfoto Camilla Mariotto

Camilla Mariotto ist seit Dezember 2017 Universitätsassistentin (Postdoc) am Institut für Politikwissenschaft.

Sie hat Internationale und Europäische Politik an der Università degli Studi di Trento (School of International Studies) studiert. Sie erhielt Ihre PhD an der Università degli Studi di Milano für eine Thesis zum Thema „Bicameralism of the European Union: Decision-making in the Conciliation Committee”. Im Jahr 2011 verbrachte sie einen sechsmonatige Studien- und Forschungsaufenthalt an der University of Michigan (Ann Arbor, USA).

Im Jahr 2014 arbeitete sie als politische Analystin an der Start-up „Voices from the Blogs“, Milan. Ab März 2015 war sie PostDoctoral Research Fellow an der Hertie School of Governance (Berlin) und dann an der Università degli Studi di Milano für eine Forschung zum Thema „Fiscal Policy in the multilevel governance of the European Union: ideas, negotiations and implementation“. Ab September 2012 arbeitete sie also als wissenschaftliche Mitarbeiterin in den Kursen von „Political Science“ und „Governance of the European Union“ (Prof. Fabio Franchino) an der Università degli Studi di Milano.

Zu ihren Themenschwerpunkten zählen Europäische Politik, insbesondere in Bezug auf die Gesetzgebungspolitik (interinstitutionelle Beziehungen zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat der Europäischen Union) und die Umsetzung europäischer Gesetze und compliance der Mitgliedstaaten, quantitative Methoden und formale Modelle. In jüngerer Zeit interessiert sie sich für die europäische Steuerpolitik.

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Curriculum Vitae

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von A-Z

Katja Astner, BA MA
Profilfoto Katja Astner

Katja Astner ist Pre-Doc Researcher am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck und DOC-Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). In ihrem PhD-Projekt StAND (state advocacy for nuclear disarmament) untersucht sie, warum und unter welchen Bedingungen sich Staaten für nukleare Abrüstung einsetzen.

Sie studierte Politikwissenschaft im Bachelor sowie Europäische und Internationale Politik im Master an der Universität Innsbruck. Im Rahmen ihres Studiums absolvierte sie Erasmus-Aufenthalte in der Türkei und in Kanada. Im Zuge ihres PhD-Projekts verbrachte sie einen Forschungsaufenthalt am Nuclear Knowledges Program der Sciences Po in Paris, gefördert durch das französische Außenministerium in Zusammenarbeit mit dem Institut français d’Autriche.

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Ass.-Prof. Dr. Sarah C. Dingler, BA MA
Portrait Sarah Dingler

Sarah C. Dingler ist Assistenz-Professorin (tenure-track) im Bereich empirische Geschlechterforschung. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geschwister-Scholl-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sarah C. Dingler promovierte an der Universität Salzburg. Ihre Forschung beschäftigt sich mit den Effekten von politischen Institutionen und Prozessen insbesondere auf die Repräsentation von Frauen sowie mit der Rolle von Frauen als politische Akteurinnen in Parlamenten und Regierungen. Ihre Forschung ist in internationalen Fachzeitschriften wie z.B. Journal of European Public Policy, Electoral Studies und Journal of Elections, Public Opinions and Parties erschienen.

Sarah C. Dingler ist außerdem zusammen mit Corinna Kroeber Editorin des wissenschaftlichen Blogs Counting Counts. Der Blog befasst sich mit Fragen der Wahlsystem- und Repräsentationsforschung und veröffentlicht kurze Forschungsbeiträge und Literature Reviews zu diesen Themen.

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Ass.-Prof. Dominik Duell, PhD
Profilfoto Dominik Duell

Dominik Duell ist Assistenzprofessor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit politischem Verhalten und politischer Repräsentation in repräsentativen Demokratien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie soziale Identitäten und gesellschaftliche Heterogenität politische Entscheidungen, Wahlverhalten und die Rechenschaftspflicht politischer Entscheidungsträger*innen beeinflussen.

Methodisch verbindet er politökonomische und verhaltenswissenschaftliche Theorien mit empirischer Forschung. Er setzt insbesondere Labor- und Umfrageexperimente ein, um kausale Mechanismen politischen Verhaltens zu untersuchen, und ergänzt diese durch die statistische Analyse von Beobachtungs- und Umfragedaten. Dabei interessiert ihn auch, wie sich theoretische Annahmen über individuelles Verhalten empirisch überprüfen lassen und welche Erkenntnisse sich daraus für das Verständnis politischer Prozesse gewinnen lassen.

Seine Arbeiten sind in wissenschaftlichen Fachzeitschriften erschienen, darunter American Journal of Political Science, Comparative Political Studies, The Journal of Politics, Political Science Research and Methods und Political Behavior.

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assoz. Prof. Mag. Dr. Franz Eder
Portrait Franz Eder

Dekan der Fakultät für Soziale und Politische Wissenschaften

Studierte Politikwissenschaft an den Universitäten Wien und Innsbruck. Promovierte 2008 an der Universität Innsbruck und ist Assoziierter Professor für Internationale Politik am Institut für Politikwissenschaft.

2004 Forschungsaufenthalt am Deutschen Orient Institut in Hamburg, 2005 Forschungsaufenthalt an der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.

Die Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Internationale Politik, mit besonderer Berücksichtigung der Außenpolitikanalyse, der Außen- und Sicherheitspolitik der EU und der USA, sowie der Terrorismusforschung.

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Hager Elsayed
Graue Silhouette eines Menschen

Sekretariatskraft (Lehrling)

Parteienverkehr
Mo-Do 10:00-12:00 Uhr
Di 13:30-15:00 Uhr

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Yasemin Görüs
Portrait Yasemin Görüs

Institutsreferentin & Lehrlingsausbildnerin

Parteienverkehr
Mo, Di, Do 10:00-12:00 Uhr
Di 13:30-15:00 Uhr

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Dr. Fabian Habersack, BA MA
Portrait Fabian Habersack

Fabian Habersack ist seit Mai 2021 Post-Doktorand am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck. Er promovierte an der Universität Salzburg mit der Dissertation A Nativist Zeitgeist? Explaining Party Adaptation to the Success of the Populist Radical Right. Zuvor studierte Fabian Habersack an der Universität Salzburg und Sciences Po, Paris. Für seine Masterarbeit wurde er mit dem Österreichischen Nachwuchsförderungspreis (ÖGPW) ausgezeichnet. Seine Forschung, die u.a. in Environmental Politics, European Politics and Society und Party Politics veröffentlicht wurde, beschäftigt sich primär mit dem Einfluss rechtspopulistischer Parteien auf den Parteienwettbewerb sowie auf Demokratie und Repräsentation, mit einem besonderen Forschungsinteresse an quantitativen Methoden sowie am österreichischen politischen System. 

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Im Fokus

Sophie Hasler
Portrait Sophie Hasler

Sekretariatskraft

Parteienverkehr
Mi + Do 10:00-12:00 Uhr
Di 13:30-15:00 Uhr

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assoz. Prof. Mag. Lore Hayek, MSc PhD
Portrait Lore Hayek

Lore Hayek ist assoziierte Professorin für österreichische Politik und politische Bildung am Institut für Politikwissenschaft.

Nach dem Diplomstudium der Politikwissenschaft in Innsbruck absolvierte Lore Hayek 2009 den Masterstudiengang "Social Research Methods" (MSc) an der London School of Economics and Political Science. Anschließend kehrte sie als Pre-doc Researcher im Rahmen von AUTNES – Österreichische Nationale Wahlstudie an die Universität Innsbruck zurück. Ihren PhD erlangte sie 2016 mit einer Dissertation zum Thema "Design politischer Parteien - Plakatwerbung in österreichischen Nationalratswahlkämpfen 1945 - 2013". Im April 2017 trat sie am Institut eine Postdoc-Stelle im Bereich Politische Kommunikation an.

In ihrer Forschung beschäftigt sich Lore Hayek mit Wahlkämpfen und Wahlwerbung sowie politischer Medienberichterstattung unter Anwendung quantitativer Methoden.

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Univ.-Prof. Mag. Dr. Ludger Helms
Portrait Ludger Helms

Ludger Helms, M.A. (Freiburg), Dr. phil. (Heidelberg), Habilitation (Humboldt, Berlin) ist seit 2008 Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Vergleich politischer Systeme an der Universität Innsbruck. Rufe an deutsche, österreichische und amerikanische Universitäten. Zwischen 1995 und 2007 hielt er wissenschaftliche Positionen bzw. Visiting Affiliations u.a. an den Universitäten Heidelberg und Göttingen, der Humboldt-Universität zu Berlin, den Universitäten Harvard und Berkeley, der London School of Economics, der University of Tokyo und der Central European University, Budapest. 2011 war er Gastprofessor an der Libera Università Internazionale degli Studi Sociali in Rom, 2013 Gastwissenschaftler am Institut für die Wissenschaften vom Menschen, Wien, und am Barnard College/Columbia University, New York City, 2019 Visiting Professor an der Universitas Gadjah Mada, Yogyakarta, Indonesien. 2022/23 Einladung als Visiting Fellow der School of Advanced Study, University of London.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der vergleichenden Analyse politischer Institutionen und Eliten, dem Vergleich demokratischer und autoritärer Systeme, der politischen Opposition sowie der Performanz von Regierungschefs.

Helms ist Mit-Herausgeber zweier internationaler Buchreihen und gehört den Herausgeber-Boards und/oder Beiräten mehrerer internationaler Fachzeitschriften an (u.a. Asian Journal of Comparative Politics, Politics & Governance, Social Sciences). Seine Veröffentlichungen umfassen fünf Bücher, sieben Herausgeberschaften, rund 100 Zeitschriftenaufsätze und mehr als 50 Buchkapitel. Er ist regelmäßiger Gutachter von mehr als 40 Fachzeitschriften, mehreren Fachverlagen und zahlreichen Forschungsförderungseinrichtungen.

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Webseite Forschungsgruppe Vergleichende Politikwissenschaft

Curriculum Vitae

Mag. Stefanie Kirchweger
Profilfoto Stefanie Kirchweger

Stefanie Kirchweger ist Pre-doc Researcher zum Thema "International Intelligence Relations and Foreign Policy" mit einem Forschungsfokus auf die österreichisch-israelischen Beziehungen. In Ihrem PhD-Projekt erörtert sie die Frage „Welche Rolle spielt nachrichten- und geheimdienstliche Zusammenarbeit in der Außenpolitik?“ Ihr PhD-Projekt führt sie in Rahmen einer Cotutelle-Vereinbarung mit der Bar-Ilan Universität in Israel durch. Sie absolvierte die Studien Politikwissenschaft und Dolmetschen an den Universitäten Innsbruck und Valladolid in Spanien.

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Ass.-Prof. Mag. Dr. Lisa Lechner
Portrait Lisa Lechner

Lisa Lechner ist Assistenzprofessorin für Methodologie und Methoden in der Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck. Zuvor war sie als Post-Doc an der Universität Salzburg tätig, wo sie im ERC-Projekt TRADEPPOWERforschte. Ihre Doktorarbeit verfasste sie an der Universität Salzburg und der McGill University zum Thema „The Political, Social, and Ecological Weight of Preferential Trade Agreements“.

In ihrer aktuellen Forschung untersucht Lisa Lechner, wie Abwesenheit in Texten, Daten und kulturellen Wissensbeständen unser Wissen über politische, institutionelle und historische Prozesse prägt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich Abwesenheit von Bias unterscheidet: Während Bias beeinflusst, wie etwas dargestellt wird, entscheidet Abwesenheit darüber, ob etwas überhaupt im verfügbaren Wissensbestand erscheint. Dies ist insbesondere für Large Language Models (LLMs) relevant, deren Wissen nicht nur durch Verzerrungen, sondern auch durch Lücken, Auslassungen und historisch gewachsene Kategorien begrenzt ist.

Dabei verbindet sie computationale Methoden mit künstlerischer Forschung. Kunst versteht sie nicht nur als Form der Vermittlung, sondern als eine Möglichkeit, die Grenzen von Daten, Archiven und KI-Systemen zu untersuchen und Abwesenheiten wahrnehmbar und erfahrbar zu machen. Ein besonderes Interesse gilt dabei dem Verhältnis zwischen künstlerischer Intelligenz, menschlicher Wahrnehmung und künstlicher Intelligenz.

Ein zweiter Forschungsstrang beschäftigt sich mit Handel und Kreislaufwirtschaft. Hier untersucht Lisa Lechner, wie Exportbeschränkungen, Zölle und Regulierungen von Abfallströmen globale Materialflüsse verändern und unter welchen Bedingungen solche Eingriffe Innovation und zirkuläre Transformation fördern, anstatt ökologische Belastungen lediglich zu verlagern.

Methodisch verbindet ihre Forschung computationale Textanalyse, Experimente, historische Daten, Datenvisualisierung und künstlerische Praxis.

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ORCiD

Ass.-Prof. Dr. Hauke Licht, BA MA
Profilbild Hauke Licht

Ziel meiner Forschung ist es, zu verstehen, wie und warum sich Regierungen, Parteien und Politiker*innen verschiedener rhetorischer Strategien bedienen, sei es im Wahlkampf um die Gunst der Wähler, bei der Diskussion von Gesetzentwürfen im Parlament oder bei internationalen Verhandlungen.

Um dies zu erreichen, kombiniere ich klassische Ansätze der vergleichenden politischen Analyse mit Methoden des maschinellen Lernens und der Computerlinguistik. Dies ermöglicht es mir, das Kommunikationsverhalten politischer Akteure in großen Textdatenmengen zu messen und zu untersuchen.

Mein methodischer Schwerpunkt liegt auf der Anwendung, Prüfung und Weiterentwicklung von Verfahren zur computerbasierten Messung von Kommunikationsphänomenen in Textdaten, beispielsweise mittels großer Sprachmodelle und verwandter Methoden.
Neben meiner Forschung ist es ein wichtiger Teil meiner Tätigkeit, Studierenden und Nachwuchsforschenden dieses Wissen zu vermitteln. Dadurch möchte ich ihre Kompetenzen im Umgang mit Politik und künstlicher Intelligenz im digitalen Zeitalter stärken.

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Univ.-Prof. Mag. Dr. Gerhard Mangott
Portrait Gerhard Mangott

Seit 01. Oktober 2015 Universitätsprofessor für Politikwissenschaft mit den Schwerpunkten Internationale Beziehungen und Sicherheit im postsowjetischen Raum, 2003-2015 ao.Univ.Prof. für Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck.

2001 Promotion zum Doktor der Philosophie im Fach Politikwissenschaft. 2002 Habilitation im Fach Politikwissenschaft. Venia für das gesamte Fach der Politikwissenschaft.

1991–2008 Rußland- und Osteuropareferent am Österreichischen Institut für Internationale Politik (OIIP) in Laxenburg bzw. Wien.

2009-2016 'Scientific Adviser on Post-Soviet Affairs' am Österreichischen Institut für Internationale Politik (OIIP) in Wien. Derzeitige Forschungsschwerpunkte sind: Innen- und Außenpolitik Russlands, Strategische Rüstungskontrolle und nukleare Proliferation (v.a. Iran und Nordkorea), Gewaltkonflikte, Energiesicherheit der EU im Gassektor.

Regelmäßige Lehrtätigkeit an der Diplomatischen Akademie in Wien seit 1995 und an der Fachhochschule des BFI Wien seit 2004.

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Univ.-Prof. Dr. Andreas Maurer, MA / D.E.E.A.
Profilbild Andreas Maurer

Andreas Maurer, Dipl.Pol. (Frankfurt am Main), MA / D.E.E.A. (Europa Kolleg Brügge), Dr.rer.soc. (Gießen) ist seit September 2013 Professor für Politikwissenschaft und Politik der Europäischen Integration. Zuvor arbeitete er am Institut für Europäische Politik, Bonn (1994-1997), dem Jean-Monnet-Lehrstuhl für Politikwissenschaft der Universität zu Köln (1997-2001), der Trans European Policy Studies Association - TEPSA, Brüssel (1999-2001), und dem Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit (2001-2013). Lehrbeauftragter und Gastprofessur an den Universitäten Osnabrück, Bonn und Köln. Träger des Wissenschaftspreises des Deutschen Bundestages (2003) und des Medienpreises des Vereins der ausländischen Presse, Berlin (2007). Mitglied der Task Force des Europäischen Parlaments zur Amsterdamer Regierungskonferenz (1995-1997), Berater des Europäischen Verfassungskonvents für die Arbeitsgruppen "Nationale Parlamente" und "Subsidiaritätsprinzip" (2001-2002), der Konferenz der Parlamentspräsdenten und -sprecher der EU sowie der Konferenz der auf EU-Angelegenheiten spezialisierten Ausschüsse der EU (COSAC), Sachverständiger des Europäischen Parlaments (seit 1995), der nationalen Parlamente der EU (seit 2001) und des Bundesverfassungsgerichts (2010). Entsendeter (2007-2008) und Vertragsbeamter (2009-2011) des Europäischen Parlaments im Ausschuss für Internationalen Handel. Fellow des Bureau of European Policy Advisers beim Präsidenten der EU-Kommission, Senior Fellow der TEPSA, Präsidiumsmitglied des Arbeitskreises Europäische Integration, Mitglied des Wissenschaftlichen Direktoriums des Instituts für Europäische Politik und Mitglied des Advisory Council der Arctic Forum Foundation

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Camila Nicole Montero Trujillo, M.A.
Portrait Camila Montero Trujillo

Camila Montero Trujillo is a pre-doc researcher at the Department of Political Science. She studied International Relations at the Universidad San Francisco de Quito (Ecuador) and two sub-specializations in Political Science and Philosophy. She did her undergraduate studies for a year at Beloit College (United States) being critical studies of identity, gender, and philosophy her main focus. She started the double degree master's program at Pompeu Fabra University in Barcelona (Spain) and focused on the study of Research Methods in Political Science with special emphasis on quantitative methods. Later, she continued her master's studies at the University of Konstanz focusing on International Administration and Conflict Management.

During her years of study, she has collaborated as a research assistant in projects related to electoral behavior, conflict in Latin America, and gender mainstreaming.

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Susanne Reitmair-Juárez, MA PhD
Portrait Susanne Reitmair-Juarez

Susanne Reitmair-Juárez ist Post-Doc im Bereich Politische Bildung. Sie ist Mitglied in der Forschungsgruppe Politische Bildung sowie Sprecherin der Sektion Politikdidaktik der ÖGPW. Ihren Bachelor und Master in Politikwissenschaften absolvierte sie an der Universität Salzburg (2006-2012), Forschungsaufenthalte in Guatemala. 2013-2021 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und politische Bildnerin am Demokratiezentrum Wien tätig, 2015-2018 im Vorstand der Interessengemeinschaft Politische Bildung (IGPB), 2016-2018 Redaktionstätigkeit für die Zeitschrift Informationen zur Politischen Bildung, herausgegeben vom Forum Politische Bildung. 2021 bis 2024 promovierte sie an der Universität Innsbruck mit einem Stipendium des Tiroler Landtags im Forschungsbereich Politische Bildung.

In Ihrer Forschung steht das Verhältnis von Jugendlichen zur Politik im Zentrum – besonders die Erfahrungen, Vorstellungen und Interessen der jungen Menschen im Bereich politische Information und Mediennutzung (Wie informieren Jugendliche sich über Politik? Wie gehen sie mit Fake und KI-generierten Inhalten um?), ihre Meinungsbildung und Partizipation (Wie bewerten Jugendliche ihre Möglichkeiten zur politischen Partizipation? Welche Erfahrungen haben sie bereits gesammelt, bspw. mit Demokratie in der Schule, Jugendparlamenten etc.) sowie politische Bildung (Erforschung und Weiterentwicklung der schulischen Praxis). Dabei wendet sie vorwiegend qualitative und mixed-methods Forschungsdesigns an zur Erforschung und Interpretation subjektiver Vorstellungen von jungen Menschen.

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ResearchGate

Anna Saischek, BA MSc
Profilfoto Anna Saischek

Anna Saischek ist Pre-Doc-Researcherin mit Schwerpunkt auf internationaler Nuklearpolitik. In ihrem Dissertationsprojekt widmet sie sich der Untersuchung der Komplexität und der politischen Dimensionen der Problemdefinition im Bereich nuklearer Fragen. Dabei geht sie der Frage nach: „Wie werden nukleare Themen in der internationalen Nuklearpolitik erfolgreich als Probleme definiert?“ Sie studierte Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaft am Millsaps College (USA) und absolvierte anschließend das Masterstudium Internationale Beziehungen und Diplomatie an der Universität Leiden (Niederlande), das sie im Juli 2022 erfolgreich abschloss.

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Luis Edward Sattelmayer, PhD
Portrait von Luis Sattelmayer

Mein Name ist Luis Sattelmayer und ich bin Postdoktorand im Projekt „Group Appeals in Electoral and Parliamentary Debates“ (GAEPD) unter der Leitung von Hauke Licht. Zuvor habe ich am Centre d'études européennes et de politique comparée Sciences Po Paris promoviert.

In meiner Forschung konzentriere ich mich auf den Parteienwettbewerb und politische Konflikte in Westeuropa, wobei ich einen besonderen Schwerpunkt auf die Rolle der Parteikommunikation und Parteipositionen bei der Prägung des Wähler*innenverhaltens und des Erfolgs politischer Parteien lege. In meiner Dissertation habe ich den Bedeutungsverlust ehemaliger Volksparteien untersucht, inbseonder wie ihre Strategien und ihre Kommunikation gegenüber der extremen Rechten und in Bezug auf das Thema Migration ihre Wähler*innenunterstützung in den letzten Jahren negativ beeinflusst haben.

Methodisch arbeite ich vor Allem mit computergestützten Methoden, mit denen ich umfangreiche Text- und Bilddaten von den unterschiedlichsten öffentlichen und politischen Akteuren – darunter Parteien und Politiker, Einzelpersonen sowie Medien – sammle und analysiere. Mein besonderes Interesse gilt der Suche nach neuen Wegen, sozialwissenschaftliche Konzepte in großen Datenquellen wie Social-Media-Plattformen sowie in traditionellen Medien wie Zeitungen und Fernsehsendungen zu messen.

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Univ.-Prof. Mag. Dr. Martin Senn
Profilbild Martin Senn

Martin Senn studierte Politikwissenschaft und Anglistik/Amerikanistik an den Universitäten Wien und Innsbruck. Er promovierte 2008 an der Universität Innsbruck und habilitierte sich 2015 eben dort. Martin Senn ist als Professor für Politikwissenschaft (Die Politik der Internationalen Ordnung) am Institut für Politikwissenschaft sowie als Gastlektor an der Diplomatischen Akademie Wien tätig. Er ist der Stellvertretende Leiter der interfakultären Forschungsplattform "Organizations & Society" sowie von 2017 bis 2024 Leiter des Instituts für Politikwissenschaft.

In seiner Forschungstätigkeit beschäftigt sich Martin Senn mit (Critical) Security Studies, internationaler Ordnung, Ideen und ideellem Wandel, politischer Kommunikation und der (Nicht)verbreitung von Nuklearwaffen.

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Thomas Walli, BA BA MA MA
Portrait Thomas Walli

Thomas Walli, BA BA MA MA, ist Senior Scientist am Institut für Politikwissenschaft und unter anderem in den Bereichen Wissenschaftskommunikation und Projektadministration tätig. Er studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Geschichte an der Universität Innsbruck und an der Università degli studi di Pavia. Er ist Projektdatenbankbeauftragter des Instituts für Politikwissenschaft sowie Prüfer für Studienberechtigungsprüfungen im Fach Politikwissenschaft.

In seiner Forschung und Lehre beschäftigt er sich mit: Wissenschafts- und Technikforschung, Wissenschaftskommunikation; dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und dem Europäischen Parlament; dem politischen System Italiens und Südtirols; Fragen der Politischen Philosophie.

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