Kompe­tent in die Zu­kunft

Mit der Auftaktveranstaltung fiel am Montag der offizielle Startschuss für die TeilnehmerInnen des Projekts „k.i.d.Z.21 aktiv“ („Kompetent in die Zukunft“) im Schuljahr 2019/20. Die erfolgreiche Forschungs-Bildungs-Kooperation zwischen dem Institut für Geographie der Uni Innsbruck und fünf Tiroler Schulen wird vom Land Tirol finanziell unterstützt.
Blick in die SoWi-Aula
Bild: Die Auftaktveranstaltung am Montag in der SoWi (Credit: Land Tirol/Rosner)

Das Projekt k.i.d.Z.21 aktiv mit den fünf Tiroler Schulen BRG in der Au Innsbruck, Freie Waldorfschule Innsbruck, HBLFA Tirol, Reithmann Gymnasium Innsbruck und der NMS Telfs-Weissenbach verfolgt das Ziel, das Wissen und die Wahrnehmung von Jugendlichen bezüglich des Klimawandels zu stärken und ihre Handlungs- und Anpassungsfähigkeit zu fördern. „Das Projekt k.i.d.Z.21 aktiv steigert durch die inhaltliche und fächerübergreifende Auseinandersetzung mit dem Klimawandel das Bewusstsein von Jugendlichen für die Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen. Die Realisierung eines konkreten Klimaschutzprojektes ermöglicht es den SchülerInnen darüber hinaus, sich aktiv an der nachhaltigen Entwicklung ihres Lebensumfeldes zu beteiligen“, so Nachhaltigkeitslandesrätin LHStvin Ingrid Felipe.

Gestaltung eines klimafreundlichen Lebensumfelds 

Im Rahmen der Kick-off-Veranstaltung erhalten die rund 250 anwesenden SchülerInnen die Möglichkeit, erste Entwürfe für ihre Klimaschutzprojekte zu entwickeln, die sie im Laufe des Schuljahres unter wissenschaftlicher Begleitung umsetzen werden. Der Inhalt und die Methode des jeweiligen Projektes werden dabei von den SchülerInnen selbst bestimmt. „Wesentliches Lernziel von ‚k.i.d.Z.21‘ ist es, über die verbesserte Wahrnehmung des Klimawandels hinaus, Handlungsbereitschaft bei den SchülerInnen auszulösen, die in aktives Handeln im Sinne des Klimaschutzes mündet. Dies kann durchaus in ganz klein erscheinenden Beiträgen stattfinden, da es letztendlich um die Erfahrung von Selbstwirksamkeit geht. Wer einmal ein Erfolgserlebnis dieser Art gehabt hat, wird auch in Zukunft selbstverantwortlich in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung aktiv sein“, so „k.i.d.Z.21 aktiv“-Projektleiter Professor Johann Stötter.

Am Podium tauschen sich LHStvin Felipe und Professor Stötter mit VertreterInnen von Fridays for Future und den SchülerInnen von „k.i.d.Z.21 aktiv“ aus. Dabei stehen unter anderem die Fragen, wie sich die ZukunftsträgerInnen unserer Gesellschaft auf die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen des 21. Jh. vorbereiten können und welche Rolle dabei persönliches Engagement spielt, im Fokus der Diskussion.

Das Projekt findet im Rahmen der Global Education Week statt, die unter dem Motto „Wake Up! This is the final call for climate“ vom 18. bis zum 24. November durchgeführt wird.

Unileben aktuell – die neuesten Beiträge

weitere Beiträge

Nach oben scrollen