Aktuelles

Gruß zum Fest des Fastenbrechens

Liebe Freundinnen und Freunde des Instituts,
 
ein sehr besonderer Ramadan 2020 nähert sich seinem Ende. Am kommenden Sonntag wird das „Fest des Fastenbrechens“ (arab. „ʿId ul-fitr“) begangen. Auch hier werden wir auf einiges verzichten und uns umstellen müssen. Dennoch gibt es viele Gründe, dieses Fest zu feiern und sich auf die bevorstehende Zeit zu freuen. Aus diesem Anlass möchte ich im Namen des Instituts sowie in meinem persönlichen Namen Ihnen, Ihren Familien und jenen, die Ihnen sonst noch am Herzen liegen, ein freudvolles und gesegnetes Fest wünschen! Mögen wir die positiven Energien aus diesem besonderen Ramadan mitnehmen in die kommenden Wochen und Monate!
 
Univ.-Prof. Mag. Dr. Zekirija Sejdini

Stellenausschreibung: UniversitätsassistentIn - Postdoc

Bewerbungsfrist: 09.06.2020

Weitere Informationen: Karriereportal

Ramadanwünsche 2020

Liebe Freund*innen des Instituts, liebe Studierende, liebe Kolleg*innen

wir befinden uns kurz vor Beginn des Monats Ramadan. Dieser steht heuer unter sehr besonderen Vorzeichen. Aufgrund der aktuellen Situation werden wir auf traditionelle Gewohnheiten, wie gegenseitige Einladungen zum gemeinsamen Fastenbrechen und das gemeinschaftliche Tarawih-Gebet in den Moscheen, leider verzichten müssen. Dies trifft uns besonders, da diese Aspekte wichtige Bestandteile unseres religiösen und sozialen Lebens während dieser besonderen Zeit des Fastens darstellen.

Es gilt aber, wie immer im Leben, den Blick einerseits auf das Wesentliche und andererseits nach vorne zu richten. Wesentlich im Ramadan ist zuallererst unsere individuelle Beziehung zum Schöpfer. Ramadan ist eine Zeit der Einkehr, des Innehaltens, der Reflexion, verbunden mit Enthaltsamkeit und Geduld. Nach vorne zu blicken, kann gegenwärtig bedeuten, zu erkennen, was uns wirklich wichtig ist, und mit Zuversicht Pläne für die „Zeit danach“ zu schmieden, um bald wieder neue Ideen umzusetzen und Positives in Angriff zu nehmen.

Die aktuelle, herausfordernde Zeit birgt für jede und jeden von uns jeweils individuelle Schwierigkeiten, wie Homeoffice, Homeschooling, Distance Learning und Virtuelle Lehre etc. All dies unter einen Hut zu bringen, aber auch, auf die gewohnten und für uns alle so wesentlichen sozialen Kontakte zu verzichten und von lieben Menschen getrennt zu sein, ist sicherlich nicht leicht.  Dennoch bin ich der Überzeugung, dass wir alternative Formen der Gemeinschaftlichkeit im Ramadan finden und diese Zeit gemeinsam überbrücken werden.

Im Namen des Instituts, aber auch in meinem persönlichen Namen, möchte ich Ihnen allen für Ihren Einsatz während dieser Zeit danken. Ohne diesen Einsatz und Ihr Verständnis wäre es nicht möglich gewesen, Lehre, Forschung und Verwaltung am Institut aufrecht zu erhalten.  

Ich wünsche uns allen für die nun anbrechende Fastenzeit, dass wir den Blick aufs Wesentliche nicht verlieren und die Zeit bestmöglich für unsere Seele nützen können. Ihnen allen, Ihren Familien und jenen, die Ihnen am Herzen liegen, wünsche ich aufrichtig alles Gute, Gesundheit und eine segensreiche Zeit!

Was-Salam

Univ.-Prof. Mag. Dr. Zekirija Sejdini

Anmeldung zu den Praktika im Bachelor- und Masterstudium Islamische Religionspädagogik (WS 20/21)

Die Anmeldung zu den Praktika im Bachelor- und Masterstudium Islamische Religionspädagogik (WS 20/21) findet in diesem Jahr online (per E-Mail) statt.

Folgende Praktika sind betroffen:
- Basispraktikum (BA IRP)
- Fachpraktikum I (BA IRP)
- Fachpraktikum (MA IRP)

Die Anmeldung erfolgt durch das Zusenden des ausgefüllten Anmeldeformulars:   

Anmeldeschluss ist 12. Mai 2020. Eine nachträgliche Anmeldung ist nicht möglich, da die Praktikaplätze für das WS (20/21) im Voraus geplant werden und nicht kurzfristig geplant werden können.

Bitte das ausgefüllte Formular bis 12. Mai 2020 an mehmet.tuna@uibk.ac.at mailen.

Nach Abschluss der Anmeldungen werden wir Ende Juni/Anfang Juli eine kurze Besprechung abhalten. Der genaue Termin wird den angemeldeten Studierenden zeitnah mitgeteilt.

Sekretariate und Büros sind zurzeit nicht besetzt

Aufgrund der aktuellen Lage sind die Büros und Sekretariate unseres Instituts bis auf Weiteres nicht besetzt. Sie können sich jedoch weiterhin per E-Mail an uns wenden.

Institutsleitung:

Prof. Zekirija Sejdini: Zekirija.Sejdini@uibk.ac.at

Sekretariat:

Edith Pachler: Edith.Pachler@uibik.ac.at

Sigrid Moser: Sigrid.Moser@uibk.ac.at

Dominique Karner: Dominique.Karner@uibk.ac.at

ABGESAGT! Die nächsten zwei Gastvorträge am 19.03. (Prof. Reinhard Schulze) und 02.04. (Prof. Mathias Rohe) der Vortragsreihe "Diversität im Islam - Die vergessene Botschaft" sind abgesagt

ABGESAGT:

Aufgrund der Veranlassung des Rektorats müssen zur Eindämmung der Verbreitung von COVID-19 ab sofort alle Veranstaltungen, die von der Universität Innsbruck bis 20. April organisiert und ausgerichtet werden, abgesagt werden.

Somit finden die folgenden zwei Gastvorträge der Vortragsreihe "Diversität im Islam" nicht statt.

  • Univ-Prof. Dr. Reinhard Schulze (Universität Bern) "Die Wiederentdeckung der Diversität in der islamischen Moderne" am 19.03.20
  • Univ-Prof. Dr. Mathias Rohe (Universität Erlangen-Nürnberg) "Der Islam und europäisches Recht - unvereinbar?" am 02.04.20

Wir versuchen, die entfallenen Termine zu verschieben und im Mai oder Juni nachzuholen und bitten um Ihr Verständnis!

ABGESAGT! Gastvortrag von Tsafrir Goldberg, PhD (University of Haifa): "Is this the other within me: Learning about one's own and the other's religion - How do Jewish and Muslim adolescents react to learning about the other (seemingly hostile) religion?" 

ABGESAGT:

Aufgrund der verschärften Einreisebestimmungen des israelischen Gesundheitsministeriums ist es dem Vortragenden Tsafrir Goldberg, PhD nicht möglich, nach Österreich zukommen, sodass wir den geplanten Gastvortrag leider absagen müssen!

Das Institut lädt alle Interessierten herzlich zum Gastvortrag "Is this the other within me: Learning about one's own and the other's religion - How do Jewish and Muslim adolescents react to learning about the other (seemingly hostile) religion?" ein.

Freitag, 06. März 2020, 14:00 Uhr
Madonnensaal, Karl-Rahner-Platz 3, 2. Stock, 6020 Innsbruck

Weitere Informationen:   Einladung &   Plakat

Vortragsreihe: Diversität im Islam - Die vergessene Botschaft, ab 05.03.20

Das Institut lädt alle Interessierten herzlich zu der Vortragsreihe "Diversität im Islam - Die vergessene Botschaft" ein, die von unserem Kollegen Dr. Mahmoud Abdallah organisiert wird. Die Vorträge finden ab dem 05.03. bis zum 25.06.20 jeden zweiten Donnerstag (14-tägig) von 18:00-19:30 Uhr statt.

Aufgrund von Krankheit kommt es zu einer Programmänderung: Die Reihe wird von unserem Kollegen Dr. Mahmoud Abdallah (Universität Innsbruck) mit seinem Vortrag "Theologie des Zusammenlebens. Von der Glaubensorientierung zum interaktiven Miteinander - eine islamische Perspektive" eröffnet, am:

Donnerstag, 05. März 2020, 18:00 - 19:30 Uhr
SOWI, HS 1, Universitätsstraße 15

Alle weiteren Vortragstitel und -zeiten lassen sich in den folgenden Programminfos finden.

Stellenausschreibung: UniversitätsassistentIn (Dissertationsstelle)

Bewerbungsfrist: 05.02.2020

Weitere Informationen: Karriereportal

Anmeldung zum Fachpraktikum II (SS 2020)

Am Donnerstag, 16.01.2020 könnt ihr euch zum Fachpraktikum II anmelden

Weitere Infos: Anmeldung zum Fachpraktikum II

Inns­­brucker Modell der inter­­religi­ö­sen Religions­­päda­­gogik in Toronto

Das Institut für Islamische Theologie und Religionspädagogik war an der diesjährigen internationalen Konferenz zum Thema „Coexistence in Divided Societies: Pedagogies of the Sacred, of Difference, and of Hope“, die zwischen Anfang November in Toronto stattfand, zum ersten Mal vertreten.

Prof. Sejdini auf der internationalen Tagung in Toronto
Bild: Professor Zekirija Sejdini präsentierte in Toronto das Innsbrucker Modell der interreligiösen Religionspädagogik. (Credit: Uni Innsbruck)
Im Rahmen dieser jährlichen Konferenz, die durch die renommierte Religious Education Association (REA) organisiert wird, wurde das Innsbrucker Modell der interreligiösen Religionspädagogik, das gemeinsam mit der katholischen Religionspädagogik durchgeführt wird, von Professor Zekirija Sejdini im Rahmen seines Vortrages mit dem Titel „Contingency Sensitivity as Basis of Religious Education in Plural Societies“ vorgestellt. Im Vortrag präsentierte Professor Sejdini Kontingenzsensibilität als Fundament zukunftsfähigen Religionsunterrichts in pluralen Gesellschaften und stellte die bisherige Arbeit an der Universität Innsbruck vor. Neben der Präsentation der bisherigen Arbeit im Bereich der interreligiösen Religionspädagogik leitete Mehmet Tuna, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Islamische Theologie und Religionspädagogik die Plenarsitzung zum Thema „Hermeneutics of the Other and Theology of Difference".
                                                                                 (Zekirija Sejdini) 

Diskussionsforum: Zukunft denken vom 20. bis 22.11.19 mit Vorträgen und interaktiven Workshops

Anlässlich des Jubiliäumsjahres 2019 lädt die Universität Innsbruck alle Interessierten zum Diskussionsforum "Zukunft denken" ein.  Expertinnen und Experten stellen mögliche Szenarien, Denkansätze und Perspektiven für die Zukunft unserer Gesellschaft vor. Interaktive Formate laden die Menschen aus der Region zur Diskussion ein. Vier verschiedene Themenschwerpunkte werden behandelt. Für jeden dieser vier Themenblöcke hat die Universität aus dem Kreis der Professor*innen Kurator*innen bestellt, welche die Halbtage ausgestalten.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Impulsvortrag von Andreas Reiter: Land in Sicht - Was Regionen in Zukunft erfolgreich macht. Smart, kollaborativ und ressourcenleicht – die Zukunft der Region 

Mittwoch, 20. November 2019, 18:00 - 19:30 Uhr
SOWI-Aula, Universitätsstraße 15

Hier geht es zu den Programminfos.


Teaser-Zukunft_denken

Am Freitag, den 22. November 2019, finden neben Vorträgen auch kleinere Workshops (Thementische mit je einem Impulsbeitrag und aktivierender Moderation) statt.  Unser Institut ist mit Prof. Abdullah Takim und Senior Scientist Dr. Mehmet Tuna auch vertreten:

Wettbewerb um das Gute: Welchen Beitrag können Religionen für ein gutes Zusammenleben in pluralen Gesellschaften leisten?

** Thema & Impuls: Maria Anna Juen und  Abdullah Takim I Moderation & Kommentar: Mehmet Tuna

Religionen sind kein Selbstzweck und zeigen Wege und Möglichkeiten für ein friedliches Zusammenleben. Zu ihren wesentlichen Aufgaben gehört es deswegen, sich für das Gemeinwohl aus unterschiedlichen Beweggründen zu engagieren und ihre unterschiedlichen Perspektiven in der Bewältigung der großen Zukunftsfragen einzubringen. Welche Beiträge und Potentiale Religionen in diesem Kontext in Gegenwart und Zukunft für das gute Zusammenleben in pluralen Gesellschaften einbringen können, soll im Rahmen dieses Thementisches diskutiert werden.

Weitere Informationen zum Programm findet ihr hier: Programminfos Leben-Vielfalt-Teilhabe

Buch-Neuerscheinung von Abdullah Takim & Jens Heisterkamp: Gott gehört der Osten und der Westen. Islamisches Denken im Dialog

Gott gehört der Osten und der Westen – dieses von Goethe aufgegriffene Wort des Korans steht als Motto über dem theologisch-philosophischen Dialog, zu dem sich hier zwei Geistesverwandte gefunden haben. Sie entdecken Verbindendes zwischen dem Islam und der abendländischen Tradition, beleuchten Themen wie Glaube und Vernunft, fragen nach Religion und Menschenrechten und plädieren für ein beherztes Miteinander unter dem Dach gemeinsamer Werte.

Publikation von Takim & Heisterkamp: Gott gehört der Osten und der Westen  Helmy Abouleish von der SEKEM-Initiative schreibt dazu in seinem Geleitwort:  

„Dieser Dialog ist ein wichtiges Dokument, das uns auf dem Weg hin zu einer zukunftsweisenden Synthese von Orient und Okzident begleiten kann und zeigt, wie aus einer auf das Gemeinsame ausgerichteten Begegnung etwas Neues, Bereicherndes, Entwicklung Unterstützendes erwachsen kann.“  

Abdullah Takim, geboren 1972 in Istanbul, ist Kind türkischer Einwanderer, die seinerzeit als sogenannte „Gastarbeiter“ nach Deutschland kamen. Er wuchs in Herne auf und studierte Islamwissenschaften, Orientalistik und Philosophie an der Ruhruniversität Bochum. Von 2006 an baute er an der Goethe-Universität Frankfurt als Professor das Institut für Islamische Theologie/Islamische Studien auf. An der Universität Wien hat er von 2016 – 2019 den BA-Studiengang Islamisch-Theologische Studien und das Institut für Islamisch-Theologische Studien mit aufgebaut. Er lehrt heute an der Universität Innsbruck. Takims besondere Interessen gelten medizin- und bioethischen Fragen, der islamischen Mystik und dem Sufismus. Außerdem engagiert er sich im islamisch-christlichen Dialog. 

Jens Heisterkamp, geboren 1958 in Duisburg, wuchs ebenfalls im Ruhrgebiet auf. Auch er studierte an der Ruhr-Universität Bochum, und zwar Geschichte, Literaturwissenschaft und Philosophie und wurde 1988 zum Dr. phil. promoviert. Nach der Begegnung mit der Anthroposophie lernte er während seines Zivildienstes die Heilpädagogik kennen und arbeitete als Dozent in der Erwachsenenbildung, kurzzeitig auch als Lehrer, dann als Herausgeber und Autor. Seit 1995 ist verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift info3 und Verleger im Info3 Verlag in Frankfurt am Main. 

Die beiden Gesprächspartner lernten sich kennen, als sich Jens Heisterkamp 2015 auf Anregung von Ibrahim Abouleish, dem Gründer der ägyptischen SEKEM-Initiative, näher mit der Gedankenwelt des Islam zu beschäftigen begann und über eine gemeinsame Bekannte auf Abdullah Takim aufmerksam wurde, der damals an der Goethe Universität in Frankfurt lehrte. Aus der ersten Begegnung entwickelten sich mehrere Interviews und weitere vertiefende Gespräche, in deren Verlauf Abdullah Takim anregte, Eindrücke der gemeinsam entwickelten Gedanken auch in Buchform festzuhalten. 

Jens Heisterkamp / Abdullah Takim
Gott gehört der Osten und der Westen
Islamisches Denken im Dialog
Info3 Verlag, Frankfurt am Main 2019 
148 Seiten, Klappenbroschur, € 14,90
ISBN 978-3-95779-107-8  /  auch als epub lieferbar

Startschuss ins neue Semester

Auch dieses Semester haben wir mit unserem traditionellen Frühstück begonnen.

Wir freuen uns auf den Semesteranfang und wünschen allen Studierenden einen guten Start und viel Freude am Studium!

Frühstück 2019

Stellenausschreibung: UniversitätsassistentIn (Dissertationsstelle)

Bewerbungsfrist: 19.10.2019

Weitere Informationen: Karriereportal

Gastvortrag: "Islamfeindlichkeit: Feindbilder und Vorurteile"

28. November 2019, 18:00 - 19:30 Uhr
Höörsaal I
SOWI Gebäude, Erdgeschoss
Universitätsstraße 15
6020 Innsbruck

Weitere Informationen:Flyer

Call for Participation: Tagung "Praxis für die Zukunft: Erfahrungen, Beispiele, Modelle kooperativen Religionsunterrichts"

Das Forum „Zukunftsfähiger Religionsunterricht“ veranstaltet vom 27.-28. Februar 2020 eine Tagung zum Thema „Praxis für die Zukunft. Erfahrungen, Beispiele, Modelle kooperativen Religionsunterrichts“. Wir laden Sie herzlich ein, sich aktiv an der Tagung zu beteiligen und Ihr Projekt(vorhaben) kooperativen Religionsunterrichts zu präsentieren.

Weitere Informationen:Call for Participation

Erklärung der FachvertreterInnen der Islamisch-Theologischen Studien an europäischen Universitäten und Hochschulen zur aktuellen Lage ihrer Fächer, Institute und Zentren

Auf Grundlage der Zusammenkunft bei der Fachtagung „Die Zukunft der islamischen Theologie und Religionspädagogik in  Europa im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft“, die am 27-28. Januar 2019 an der Universität Wien stattfand, formulierten die FachvertreterInnen der Islamisch-Theologie Studien an europäischen Universitäten und Hochschulen Leitlinien ihres Fachverständnisses und Maßgaben eigener Fachautonomie.

Weitere Informationen:Erklärung

Renommierter türkischer Religionspädagoge Cemal Tosun als Gastprofessor in Innsbruck

Cemal TosunDem Institut für Islamische Theologie und Religionspädagogik ist es gelungen, Herrn Prof. Dr. Cemal Tosun, Professor für islamische Religionspädagogik an der Theologischen Fakultät der Universität Ankara, für die diesjährige Gastprofessur zu gewinnen. Der ausgewiesene Experte, der an verschiedenen europäischen Universitäten geforscht und gelehrt hat, wird im März und April 2019 an unserem Institut lehren und forschen und an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen.

Prof. Dr. Cemal Tosun beschäftigt sich mit religiöser Bildung und neuen Ansätzen im Religionsunterricht und hat bereits sowohl international als auch im deutschsprachigen Raum an zahlreichen Tagungen und Konferenzen teilgenommen.

Am Institut für Islamische Theologie und Religionspädagogik wird Prof. Dr. Tosun eine Lehrveranstaltung mit dem Titel „Außerschulische Pädagogik“ und einen öffentlichen Gastvortrag über religiöse Bildung halten. Insbesondere wird Prof. Dr. Tosun dabei die Perspektiven aus der Türkei einbringen.

Wir freuen uns, ihn in Innsbruck begrüßen zu dürfen!

Weitere Informationen: Lebenslauf

Erster PhD-Absolvent am Institut für Islamische Theologie und Religionspädagogik in Innsbruck

Wir freuen uns, dass Mehmet Hilmi Tuna BSc MA am 19.9.2018 sein Rigorosum mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden hat. Das Thema seiner Dissertation lautet: "Islamische Religionslehrerinnen und -lehrer auf dem Weg zur Professionalisierung". Er ist somit der erste PhD-Absolvent des Instituts und wir gratulieren ihm herzlich!

Besetzung der neuen Professur für Islamische Theologie ab 1. Oktober 2018

Abdullah Takim

Wir freuen uns, dass Univ.-Prof. Dr. phil. Abdullah Takim am 1. Oktober 2018 seinen Dienst am Institut angetreten hat.

Forschung

1992-2001: Studium der Orientalistik, Islamwissenschaft und der Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum (Deutschland)
2002-2005: Promotionsstudium an der Ruhr-Universität Bochum im Fach Islamwissenschaft; Dissertation: Koranexegese im 20. Jahrhundert: Islamische Tradition und neue Ansätze in Süleyman Ateş "Zeitgenössischem Korankommentar".
2006-2007: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Drittmittelprojekt "Informations- und Beratungsangebote zur verbesserten Versorgung von Muslimen im deutschen Gesundheitswesen" am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
2007-2011: Stiftungsgastprofessor für Islamische Religion an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
2011-2016: Stiftungsprofessor für Islamische Religion mit dem Schwerpunkt Ideengeschichte des Islam am Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam am Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt
2004-2011: Mitglied und Mitorganisator des Theologischen Forums Christentum - Islam (Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart)
2009-2014: Mitglied des Runden Tisches "Islamischer Religionsunterricht" des Landes Hessen (Deutschland)
2009: Mitwirkung an der Gründung und Etablierung des Instituts für Studien der Kultur und Religion des Islam an der Goethe-Universität Frankfurt
2010: Mitwirkung an der Gründung und Etablierung des bundesweit ersten BA-Studiengangs für Islamische Theologie/Studien in Deutschland/Frankfurt
2009, 2012: Gastprofessur: Institut für Bildungswissenschaft / Islamische Religionspädagogik (Universität Wien)
2016: Gastprofessur: Islamische Religionspädagogik (Universität Innsbruck)
2016: Gastprofessur: Islamische Religionspädagogik (Universität Wien)
seit 2016: Professur für Klassische und Moderne Koranexegese (tafsīr) an der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien
seit Oktober 2018: Professur für Islamische Theologie an der Fakultät für LehrerInnenbildung (Institut für Islamische Theologie und Religionspädagogik) der Universität Innsbruck

Forschungsschwerpunkte:
* Koranexegese (tafsīr),
* Islamische Mystik (tasawwuf), Philosophie (falsafa) und Ethik (akhlâq),
* Reformbewegungen im Islam,
* Medizin- und Bioethik im Islam,
* Krankheits- und Gesundheitsverständnis sowie Personbegriff im Islam,
* Islamische Seelsorge,
* Christlich-Islamischer Dialog

Hohe Auszeichnung für Univ.-Prof. Dr. Zekirija Sejdini


Univ.-Prof. Dr. Zekirija Sejdini wurde vom Forum für Weltreligionen mit dem Kurt Schubert-Gedächtnispreis 2018 für interreligiöse Verständigung ausgezeichnet

 
Preis Sejdini

Der Kurt Schubert-Gedächtnispreis für interreligiöse Verständigung wurde auf Initiative des Forums für Weltreligionen als Auszeichnung für akademische wie gesellschaftliche Beiträge zu vertieften interreligiösen Beziehungen ins Leben gerufen und einem Stiftungskomitee anvertraut. Seit nunmehr zehn Jahren wird der Preis verliehen, um das Streben nach friedlichen Beziehungen und fruchtbaren Begegnungen der Weltreligionen in unserem postkolonialen und plurireligiösen Europa zu fördern. Verdiente Persönlichkeiten werden mit dem Preis österreichweit bedacht, um das Anliegen immer neu zu entfachen.

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