• Geschichtswissenschaften


Reinhard Nießner, M.A.

 

Foto
[Foto: A. Warmuth]

 


Kontakt

Tel.: +43 512 507-43244
Fax: +43 512 507-43395

E-Mail: Reinhard.Niessner@uibk.ac.at

Raumnummer: 40627, 6. Stock

Sprechstunde: nach Vereinbarung


Zur Person

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre

Kernfach: Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Geboren 1988 in Weilheim i. Obb., 2009–2016 Studium der Historischen Wissenschaften sowie der Kunst- und Kulturgeschichte an der Universität Augsburg, der Universidad de Salamanca und der Université Paul Valéry, Montpellier III – mit einer Abschlussarbeit zu: Ernst Troeltsch und „der Geist von Karl Marx“. Indirekte Rezeption, theoretische Selbstaneignung und praktische Umsetzung der Basis-Überbau-Problematik und ihr Verhältnis zur Soziologie bei Ernst Troeltsch (1865–1923)

  • 2018-2021 – Stipendiat des Österreichischen Studienförderungswerks PRO SCIENTIA
  • Seit 09/2017 – Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck
  • 2013–2017 – studentische und wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Europäische Regionalgeschichte sowie Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte
  • 2013–2015 – Mitglied der Arbeitsgruppe „Reformation oder frühbürgerliche Revolution?“ des V. Geisteswissenschaftlichen Kollegs der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
  • 2011–2015 – Stipendiat des Max Weber-Programms des Freistaates Bayern


Laufende Forschungsprojekte

Dissertation: „Wie eine stählerne Feder“. Eine Umweltgeschichte des vormodernen Flussmanagements am Tiroler Inn, 1746–1792

Die Kultivierung „öder Gründe“ am Tiroler Inn (1746–1848)

Publikationen (Auswahl)

Die Flusslandschaft des Tiroler Inns: Eine Umweltgeschichte (1745–1792), in: Junge Forschung 26. Artikelserie des Forschungsschwerpunkts „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“ der Universität Innsbruck.

Gemeinsam mit Buck, Maria: Tagungsbericht Dissertantinnen-Tagung Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte, 27.02.–28.02.2020, in: H-Soz-Kult, 08.04.2020.

Überschwemmungen und Wetterbeobachtung. Zwei Forschungs- und Wissensfelder in Franz von Zallingers Werk, in: Wolfgang Wüst/Gisela Drossbach (Hrsg.), Umwelt-, Klima- und Konsumgeschichte. Fallstudien zu Süddeutschland, Österreich und der Schweiz, Berlin 2018, S. 505–531.

Rezension zu: Helmut Haber et. al. (eds.), Social Ecology: Society-Nature Relations across Time and Space (Basel: Springer 2016), in: Marc Landry/Patrick Kupper (Eds.), Austrian Environmental History (Contemporary Austrian Studies 27), Innsbruck 2018, pp. 351–354.

Vorträge (Auswahl)

10.06.2021 – ‘Wie eine stählerne Feder’. Eine Umweltgeschichte der ‘Geradleitung’ des Tiroler Inn (1746-1792) – AGES-Konferenz „Natur und Umwelt: Risiken, Gefahren und Katastrophen“, Université Clermont Auvergne, 10.-12.06.2021 (virtuell).

19.04.2021 – „Die nasse Grenze am Inn. Wasserbau- und Territorialkonflikte zwischen Bayern und Tirol im 18. Jahrhundert“ – Montagsrunde des Instituts für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, Universität Innsbruck (virtuell).

24.02.2021 – „‘Archytas von Tirol!‘ Der Bozner Franz von Zallinger zum Thurn als Katholischer Aufklärer?“ – Realgymnasium Bozen (virtuell).

28.01.2021 – „Fluss und Mensch. Entstehung und Wandel von Landschaften an Fließgewässern im 18. Jahrhundert“ – Landesgeschichtliches Kolloquium, Universität Augsburg (virtuell).

13.06.2019 – „Von der ungeordneten zur geordneten Natur. Naturvorstellungen von Flüssen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts am Beispiel des Tiroler Inn“ – Tagung: Die Ordnung der Natur. Konflikte, Brüche und Kontinuitäten im Naturverständnis von 1600 bis 1900, Zentrum für Wissenschaftsgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz.

01.03.2019 – „Vormodernes Flussmanagement. Die Oberarcheninspektion in Tirol, 1746–1792“ – DissertantInnen Tagung: Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte, 01.–02.03.2019, Universität Wien; Wirtschaftsuniversität Wien.

07.12.2018 – „Arbeit am Fluss. Archenvisitationen im Unterinntal in den 1780er Jahren“ – Workshop: Flüsse als kritische Infrastrukturen vom Spätmittelalter bis ins 20. Jahrhundert, Institut für Bayerische Geschichte, München.

01.12.2018 – „Aus dem Leben eines Taugenichts Geisteswissenschaftlers“ – Wissenschaftssatire frei nach Patrick Süskind – 10-jährigen Jubiläums der BGHS, 30.11.–01.12.2018, Universität Bielefeld; ebenso vorgetragen am 05.09.2018 im Rahmen der PRO SCIENTIA Sommerakademie, 03. –09.09.2018, Bad Aussee.

06.06.2018 – „The 1789 Flooding of Innsbruck. Human induced disaster, social conflicts and contemporary challenges” – Forum Alpinum 2018, 04.-06.06.2018, Breitenwang.


Forschungsinteressen

Historische (Natur-)Katastrophen, Umweltgeschichte von Flüssen, Ideen- und Wissenschaftsgeschichte, Historiographiegeschichte, Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft

 

 

 

 

Nach oben scrollen