• Geschichtswissenschaften


em. o. Univ.-Prof. Dr. Brigitte Mazohl

Brigitte Mazohl Logo "Zentrum für Erinnerungskultur und Geschichtsforschung (ZEG)"

Kontakt

Tel.: +43 512 507-43212
Fax: +43 512 507-43396

E-Mail:brigitte.mazohl@uibk.ac.at

Raumnummer: 40701, 7. Stock

Sprechstunde:
nach Terminvereinbarung

 




Foto: Sepp Dreissinger


Zur Person

Kernfach: Österreichische Geschichte

Brigitte Mazohl, gebürtige Südtirolerin, lehrte nach ihrem Studium in Salzburg und Wien (Promotion 1971) und längeren Forschungsaufenthalten in Deutschland und Italien als Universitätsdozentin für Neuere Geschichte an der Universität Salzburg (Habilitation 1986). Nach Gastprofessuren in Innsbruck und Klagenfurt wurde sie im Jahr 1993 als ordentliche Universitätsprofessorin für österreichische Geschichte an die Universität Innsbruck berufen, wo sie Ende des Sommersemesters 2015 emeritiert wurde.

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Rahmen der österreichischen, deutschen und italienischen Geschichte in der Zeit zwischen dem 18. Jahrhundert und dem Ersten Weltkrieg und betreffen insbesondere Fragen von Recht, Verwaltung und Politik, von Herrschaft und Kommunikation. Als einer der frühesten Vertreterinnen einer feministisch orientierten Geschichtswissenschaft hat sie auch zahlreiche Arbeiten zur Frauen- und Geschlechtergeschichte veröffentlicht.

In der universitären Verwaltung war sie in den Jahren 1996-1999 als Institutsvorstand und Prodekanin, 1999 -2001 als Vizedekanin für Prüfungswesen tätig. Sie war zwischen 2003 und 2006 Mitglied des Senats, von 2006 bis 2015 Ersatzmitglied des Senats und von Januar 2005 bis Ende Februar 2013 leitete sie das Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck.

Brigitte Mazohl war zwischen 2004 und 2013 Innsbrucker Sprecherin des Internationalen Graduiertenkollegs "Politische Kommunikation von der Antike bis zur Gegenwart" (http://www.geschichte.uni-frankfurt.d/igk/index.htmlund) und von 2010-2012 Leiterin der interdisziplinären Forschungsplattform "Politik-Religion-Kunst. Plattform für Konflikt- und Kommunikationsforschung", vom März 2014 bis Juni 2015 Leiterin des Forschungsschwerpunktes "Kulturelle Begegnungen - Kulturelle Konflikte".

Sie ist wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (seit 2008, korrespondierendes Mitglied seit 2004) und war von 2013 – 2017 Präsidentin der Philosophisch-Historischen Klasse an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. In den Jahren 2003-2008 war sie Referentin für Geschichtswissenschaften im Kuratorium des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) in Wien. Sie ist seit 2009 Vorsitzende der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs und Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats der Teßmann-Bibliothek in Bozen; zudem ist sie im Wissenschaftlichen Beirat der Österreichischen Forschungsgemeinschaft (Wien) und des Kompetenzzentrums für Regionalgeschichte (Bozen/Brixen) tätig. Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Kompetenzzentrums für Regionalgeschichte an der Universität Bozen.

  • Curriculum Vitae (CV)

  • Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Österreichischen Forschungsgemeinschaft (ÖFG) (seit 01.07.2014)

  • Betreuung DissertantInnen: Liste
  • Betreuung DiplomandInnen: Liste

 

 

Ehrungen


Publikationen (Auswahl)

  • Geschichte Österreichs (Reclam), hg. von Thomas Winkelbauer, Stuttgart 2015, S. 290-358: Vom Tod Karls VI. zum Wiener Kongress (1740-1815). (2. durchgeschaute, aktualisierte und erweiterte Auflage 2016)

  • Geschichte Österreichs (Reclam), hg. von Thomas Winkelbauer, Stuttgart 2015, S. 359-390: Die Zeit zwischen dem Wiener Kongress und den Revolutionen von 1848/49. (2. durchgeschaute, aktualisierte und erweiterte Auflage 2016)

  • Geschichte Österreichs (Reclam), hg. von Thomas Winkelbauer, Stuttgart 2015, S. 391-476: Die Habsburgermonarchie (1848-1918). (2. durchgeschaute, aktualisierte und erweiterte Auflage 2016)

  • Die Thun-Hohenstein’schen Universitätsreformen 1849-1860. Konzeption – Umsetzung – Nachwirkungen, hg. von Christof Aichner und Brigitte Mazohl, Wien – Köln – Weimar 2017 (= Veröffentlichungen der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs, 115).

  • Am Rande der großen Politik. Italien und der Alpenraum beim Wiener Kongress, hg. von Brigitte Mazohl, Karin Schneider, Eva Maria Werner, Innsbruck 2017.

  • 99 Fragen an die Geschichte Tirols; hg. von Brigitte Mazohl, Josef Riedmann, Norbert Parschalk, Bozen 2014.

  • Nationalgeschichte als Artefakt. Zum Paradigma "Nationalstaat" in den Historiographien Deutschlands, Italiens und Österreichs.; hg. von Hans Peter Hye, Brigitte Mazohl, Jan Paul Niederkorn, Wien 2009.

  • Abschied vom Freiheitskampf? Tirol und '1809' zwischen politischer Realität und Verklärung, hg. von Brigitte Mazohl und Bernhard Mertelseder, Innsbruck 2009, 524 S. (Schlern-Schriften, Band 346)

  • Tirol 1809 - und danach? Über die Allgegenwart der Vergangenheit in Tirol (gemeinsam mit Bernhard Mertelseder, Johannes Weber), Tyrolia Verlag, Innsbruck 2009, 264 S.

  • Zeitenwende 1806. Das Heilige Römische Reich und die Geburt des modernen Europa, Wien/Köln/Weimar 2005.

  • Ein Krieg - zwei Schützengräben. Österreich-Italien und der Erste Weltkrieg in den Dolomiten, hg. von Brigitte Mazohl-Wallnig, Gunda Barth-Scalmani und Hermann Kuprian, Bozen 2005, 416 S.

  • Österreichisches Italien - italienisches Österreich? Interkulturelle Gemeinsamkeiten und nationale Differenzen vom 18. Jahrhundert bis zum Ende des Ersten Weltkrieges, hg. von Brigitte Mazohl-Wallnig und Marco Meriggi (Zentraleuropa-Studien 5), Wien 1999, 818 S.

  • Von Ostarrichi zu Österreich. Ein historischer Bilderreigen, Salzburg 1995.

  • Die andere Geschichte. Eine Salzburger Frauengeschichte von der ersten Mädchenschule (1695) bis zum Frauenwahlrecht (1918), hg. von Brigitte Mazohl-Wallnig, Salzburg 1995.

  • Bürgerliche Frauenkultur im 19. Jahrhundert, hg. von Brigitte Mazohl-Wallnig, Wien 1995.

  • Österreichischer Verwaltungsstaat und administrative Eliten im Königreich Lombardo-Venetien 1815-1859, Mainz 1993 (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte in Mainz, Bd. 146).



Publikationsliste (Stand: April 2018)