5 wichtige Publikationen im Hinblick auf die "Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Weltwirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert":

 

  • Exenberger A.: „Hunger und Globalisierung“, in: Walter R. (Hg.): Geschichte der Globalisierung. Stuttgart: Franz Steiner Verlag, 2010 [im Druck].
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Dieser Beitrag stellt eine Synthese meiner Habilitation dar und kann daher sowohl als wissenschaftliches Statement wie auch als Resümee über mehrere Jahre Forschungsarbeit gelesen werden. Er stellt sowohl einen knappen Gesamtüberblick über die Hungerproblematik wie auch eine Skizzierung meines Globalisierungskonzepts dar.


  • Exenberger A.: „Wellen im Wasser und in der Zeit: ‚Welt’-Handel seit 1204“, in: Feld­bauer P., Hödl G., Lehners J. (Hg.): Expansion, Kontraktion. Rhythmen der Globalisierung. Wien: Mandelbaum, 2009, S. 227-254.
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Dieser Beitrag zeigt – wenn auch zeitlich deutlich über das 19./20. Jahrhundert hinausgehend – meine Fähigkeit zur strukturellen Synthese einer Teilgeschichte der Weltwirtschaftsgeschichte, zum Literatur-Review und zur Vermittlung dieser Inhalte (nicht zuletzt an Studierende). Ähnlich im Hinblick auf diese Textsorte, aber weniger ökonomisch (und daher hier nicht explizit angeführt), dafür jedoch methodisch ambitionierter wäre z.B. der anders fokussierte Beitrag Ein „gewaltiger“ Kreislauf? Hegemoniale Weltordnung und Gewalt im Spiegel der Globalgeschichte.


  • Exenberger A.: „Über Verwurzelung: Aktuelles ökonomisches Denken und Adam Smith“, in: Guggenberger W., Regensburger D., Stöckl K. (Hg.): Politik, Religion und Markt. Innsbruck: innsbruck university press, 2009, S. 223-244.
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Dieser Beitrag dokumentiert exemplarisch meine Kenntnis der Theoriegeschichte, speziell der auch der historischen Kontextualisierung auf theoretischer Ebene, und meine Fähigkeit zur kritischen Aufarbeitung von Rezeptionsphänomenen. Zudem ist er in einem interdisziplinären Umfeld entstanden und dokumentiert daher auch eine wissenschaftliche Translationsleistung.


  • Exenberger A.: „The Question of Power in International Economics. A Manifold But Obscured Relationship“, in: Oberprantacher A., Frick M. (ed.): Power and Justice in International Relations. Aldershot: Ashgate, 2009, S. 205-219.
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Dieser Beitrag zeigt vielleicht am besten meine methodologischen Bemühungen um eine bessere, weil wirklichkeitsnähere Positionierung der Wirtschaftswissenschaften, in diesem Fall anhand des Themas „Macht“, und dabei meinen Überblick über gängige theoretische Konzepte in der Ökonomik und notwendige methodologische Debatten in diesem Bereich.


  • Exenberger A.: „Migration from Africa to Europe in the Age of Globalization: Historical and Economic Perspectives“, in: Gebrewold B. (ed.): Africa and Fortress Europe: Threats and Opportunities. Aldershot: Ashgate, 2007, S. 107-123.
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Dieser Beitrag zeigt exemplarisch die historische Kontextualisierung aktueller Problemlagen in ihrer interdisziplinären ökonomisch-historischen Verknüpfung. Dieser Beitrag wurde in einem späteren, deutsprachigen (Afrika in der Globalisierung: zum Beispiel Migration), wieder aufgegriffen, dabei aber auf die Frage fokussiert, warum Menschen heute aus Afrika nach Europa wandern.