Universität Innsbruck

Diplom­studium
Rechts­wissenschaften

Recht gestaltet unsere Gesell­schaft, JuristInnen sind Ver­mittler zwischen Recht und Mensch. Das Diplom­studium Rechts­wissenschaften vermittelt grund­legende Kenntnisse des Rechts­systems in all seinen Teil­gebieten. Es dient der wissen­schaftlichen Berufs­vorbildung für Rechts­anwältInnen, RichterInnen, NotarInnen und andere juristische Berufe.

Juristische Fachliteratur

Info

Magistra/Magister der Rechtswissenschaften (Mag.iur)

Dauer/ECTS-AP
8 Semester/240 ECTS-AP

Studienart
Vollzeit

Unterrichtssprache
Deutsch

Voraussetzung
Matura oder Äquivalent

Zusatzprüfung
Latein

Curriculum
Informationen zum Curriculum  

Das richtige Studium für mich?

Universitätsbibliothek Innsbruck

In fünf Begriffen

  • Rechtssystem verstehen
  • juristische Kompetenzen aneignen
  • Rechtstexte und Fachliteratur lesen
  • Gesetzesmaterien anwenden
  • Fälle lösen
Frau steigt eine Treppe empor

Meine Karriere

Voraussetzung für die Ausübung der klassischen Rechtsberufe:

  • Richterin oder Richter,
  • Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt,
  • Staatsanwältin oder Staatsanwalt,
  • Notarin oder Notar,
  • höhere rechtskundige Verwaltungsdienste.

Aber auch viele Karrieremöglichkeiten in zahlreichen anderen Berufen mit Rechtsbezug:

  • in Interessenverbänden (Kammern, Berufsvereinigungen),
  • in supranationalen und internationalen Organisationen (z.B. Europäische Union, UNO, WTO)
  • sowie in Politik, Kultur, Sozialem und Wirtschaft.

Career Service der Universität Innsbruck

Aus der Praxis

Rich­ter und Ersatz­rich­te­rin in Liech­ten­stein

Mit Dekret des Erbprinzen Alois vom 4. November 2022 wurden Univ.-Prof. Dr. Peter Bußjäger und Univ.-Prof. Dr. Anna Gamper, beide vom Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre der Universität Innsbruck, für eine neuerliche Amtsperiode zum Richter bzw. zur Ersatzrichterin des Staatsgerichtshofes des Fürstentums Liechtenstein ernannt.

Die völ­ker­rechts­freund­li­che Ver­fas­sung

Wissen­schaft­ler*innen aus Öster­reich, Deutsch­land und der Schweiz haben am 20. und 21. Oktober an der Uni­ver­sität Inns­bruck im Rahmen einer von Univ.-Prof. Dr. Andreas Müller und Univ.-Prof. Dr. Werner Schroeder veran­stal­teten Fach­ta­gung dis­ku­tiert, wie „völker­rechts­freund­lich“ ihre natio­nalen Ver­fassun­gen wirklich sind. Die Frage, wie offen sich Staaten für die Rezep­tion des Völkerr­echts zeigen, ist gerade im Angesicht zahl­reicher globaler Krisen beson­ders aktuell.

Peter Buß­jä­ger erneut Mit­glied der Vene­dig-Kom­mis­sion

Der Verfassungsjurist Univ.-Prof. Dr. Peter Bußjäger wurde erneut von der Regierung des Fürstentums Liechtenstein in die Venedig-Kommission bestellt. Erstmals bestellt wurde er 2018. Die Venedig-Kommission wurde 1990 vom Europarat mit dem Ziel gegründet, die Staaten Osteuropas bei ihrer Transformation in Demokratien zu unterstützen und ist heute ein wichtiges verfassungsrechtliches Beratungsorgan von insgesamt 61 Staaten.

Süd­ti­rols Auto­no­mie ges­tern, heute und mor­gen

Ein Rückblick, eine Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven der Südtiroler Autonomie standen im Mittelpunkt einer anlässlich der 50 Jahre des Zweiten Autonomiestatuts veranstalteten wissenschaftlichen Tagung seitens der Universität Innsbruck und dem Land Südtirol am 13. und 14. Oktober in Bozen.