
Digitale Grundbildung und Mediendidaktik
seit 01.02.2026
Leben
Nina Grünberger hat an der Universität Wien Bildungswissenschaften und Theater-, Film- und Medienwissenschaften studiert und diese beiden Studiengänge bereits früh für medienpädagogische Fragestellungen aus interdisziplinärer Perspektive genutzt. 2016 absolvierte sie ihr Promotionsstudium der Bildungswissenschaft an der Universität Innsbruck. Nach Forschungsaufenthalten, Beschäftigungen und Vertretungsprofessuren an verschiedenen deutschen und österreichischen Universitäten (u. a. Europa-Universität Flensburg und Pädagogische Hochschule Heidelberg) war sie von 2017 bis 2022 an der Pädagogischen Hochschule Wien tätig. Im September 2022 übernahm sie die Professur für „Pädagogik in der Digitalität“ an der TU Darmstadt, ehe sie zum 1. Februar 2026 an die Universität Innsbruck wechselte, um hier die Professur für „Digitale Grundbildung und Mediendidaktik“ zu übernehmen. Weitere Informationen, beispielsweise zu ihren Mitgliedschaften und Gutachtertätigkeiten, sind auf ihrer persönlichen Webseite zu finden.
Forschung
Nina Grünberger forscht zu Bildungsprozessen in einer von digitalen Technologien geprägten Lebenswelt. Dazu zählen sowohl Subjektivierungsprozesse – also jene Prozesse, die uns zu den Personen machen, die wir sind – als auch Medienbildung in Schule und Unterricht. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Medienbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung, intersektionale Ungleichheiten in der Digitalität sowie post- und dekoloniale Medienbildung (beispielsweise digitaler Kolonialismus). An der Universität Innsbruck übernimmt sie eine der ersten Professuren für das schulische Fach „Digitale Grundbildung“ in Österreich. Dieses Fach basiert auf der interdisziplinären Zusammenführung von Inhalten und Anliegen der Medienbildung und Informatik.