Universität Innsbruck

Dossier: Vorgestellt


Vor­ge­stell­t: Im Kon­text be­trach­ten

In der Gesellschaft gibt es zahlreiche soziale Ungleichheiten, die weitreichende Konsequenzen haben. Wilfred Uunk aus den Niederlanden geht diesen auf den Grund und eröffnet vielfältige Blickwinkel. Der Soziologe forscht zu Themen wie Arbeitsmarktbeteiligung, Gender und Migrationsstatus.

Vor­ge­stell­t: Ge­birgs­ge­fah­ren im Blick

Die Geographin Margreth Keiler ist seit März 2021 Professorin an der Universität Innsbruck. Sie befasst sich mit Gefahren in Gebirgsregionen und wie diese sich im Laufe der Zeit verändern. Um Risikoprognosen zu entwickeln und zu optimieren, arbeitet sie eng mit Sozial-, Natur- und Wirtschaftswissenschaftler*innen zusammen.

Vor­ge­stell­t: Die Kom­fort­zo­ne ver­las­sen

In seiner Forschung befasst sich Christoph Singer intensiv mit Grenzziehungen zwischen Indien und Pakistan sowie deren soziokulturelle Folgen. Dabei analysiert der Wissenschaftler, wie hegemoniale Diskurse wirken. Seit März 2021 ist er Professor für britische und anglophone Kulturwissenschaft.

Vor­ge­stell­t: Zi­vil­ver­fah­rens­recht er­for­schen

Martin Trenker ist seit März 2021 neuer Leiter des Instituts für Zivilgerichtliches Verfahren an der Universität Innsbruck. Seine Forschung befasst sich mit der Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche und den unterschiedlichen Verfahren, die hierfür zur Verfügung stehen.

Vor­ge­stell­t: Schrift­li­ches Strei­ten

Der Literaturwissenschaftler Dirk Rose beschäftigt sich mit den Überschneidungen von Literatur und Medien. Dabei gilt sein großes Interesse der Medienkritik und der Polemik, über die er bereits ein umfangreiches Buch verfasst hat.

Vor­­ge­­stellt: Fels­­stürze vor­­her­­sagen

Mithilfe am Berg platzierter Sensoren will Jan Beutel vom Institut für Informatik mögliche Felsstürze erkennen und dadurch Siedlungsgebiete vor den Folgen des Klimawandels schützen. Nach jahrelanger Forschungstätigkeit am Matterhorn will er nun in seiner neuen Heimat Tirol auf den bisherigen Erkenntnissen aufbauen und die nächste Generation intelligenter Sensoren entwickeln.

Vorgestellt: Lösungen für digitale Konflikte

Kryptografische Währungen wie Bitcoin werden zunehmend für Illegales verwendet. Wie man Kriminalität in diesem Zusammenhang Herr werden kann, erforschen unter anderem Innsbrucker Informatiker um Rainer Böhme. Er ist Professor am Institut für Informatik und forscht an Lösungen für digitale Konflikte: Angefangen bei Kriminalitätsbekämpfung bis hin zu alltäglichen Problemen.

Vorgestellt: Von der Natur lernen

Thomas Magauer, seit August Professor für Organische Chemie an der Uni Innsbruck, liebt Herausforderungen. Aus diesem Grund wählte er mit seinem Forschungsgebiet Synthese-Chemie ein relativ anspruchsvolles Gebiet der Chemie, das versucht, von der Natur zu lernen.

Vor­ge­stellt: Alles fließt

Bäche und Flüsse stehen im Fokus des Ökologen Gabriel Singer. Der Professor für Aquatische Biogeochemie beschäftigt sich mit den Stoffflüssen dieser Ökosysteme und untersucht die vernachlässigte Bedeutung von Fließgewässern im Kohlenstoffkreislauf.

Vorgestellt: Antidisziplinär

Nikita Dhawan setzt ihren Fokus auf die Bereiche des Transnationalen Feminismus, der Globalen Gerechtigkeit, der Menschenrechte sowie der Demokratie und Dekolonisierung. Sie ist seit kurzem Professorin für Politikwissenschaft an der Uni Innsbruck.

Vorgestellt: Der Zell­program­mierer

Wie entsteht ein Organismus aus einer befruchteten Eizelle? Wie können Stammzellen in der Medizin eingesetzt werden? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen Frank Edenhofer, seit Herbst 2015 Professor für Genomik in Innsbruck. Mit seiner Forschung an Stammzellen hilft er mit, Teilbereiche der Medizin zu revolutionieren.

Vorgestellt: Die Anfänge des Christentums

Die antike Kirchengeschichte und Patrologie sind die inhaltlichen Schwerpunkte von Thomas Karmann, seit März 2017 Professor am Institut für Bibelwissenschaften und Historische Theologie. Sein Interesse gilt vor allem den Anfängen des Christentums und dabei der Frage, wie damals getroffene Entscheidungen bis heute zentral und prägend für die Kirchen sind.

Vorgestellt: Drucken mit Metall

Gerhard Leichtfried verstärkt seit September den Mechatronik-Schwerpunkt der Universität Innsbruck. Der Werkstoffwissenschaftler verfügt über langjährige Industrieerfahrung und will die additive Fertigung mit metallischen Hochleistungswerkstoffen perfektionieren.

Vorgestellt: Ein umwelt­politischer Realist

Der Umweltökonom Markus Ohndorf befasst sich mit Instrumenten zur Umsetzung umweltpolitischer Ziele. Dabei geht es ihm nicht nur um die volkswirtschaftliche Effizienz von Maßnahmen, sondern vor allem auch um deren politische Durchsetzbarkeit. Nicht ethische Ideale, sondern realistische Empfehlungen stehen deshalb für den Volkswirt, der auch die Politik berät, im Vordergrund.

Vor­ge­stellt: Ein wach­sames Auge

Geldwäsche, Korruption, Marktmissbrauch oder Kartellstrafrecht sind nur einige der Spezialbereiche von Severin Glaser, neuberufener Professor für Finanz- und Wirtschaftsstrafrecht an der Uni Innsbruck.

Vor­gestellt: Grenz­gängerin

Martina Kraml, seit März 2017 Professorin für Katechetik/Religionspädagogik und Religionsdidaktik an der Katholisch-Theologischen Fakultät und der School of Education, bewegt sich sowohl an fachlichen als auch an religiösen Grenzen.

Vorgestellt: Herr der Mengen

Semialgebraische Mengen beherrschen die tägliche Forschungsarbeit von Tim Netzer. Dabei hat der Professor für Angewandte Algebra und Diskrete Mathematik xxxan der Uni Innsbruck allerdings nicht nur Grundlagenforschung im Blick – in der Optimierungstheorie helfen die Methoden, komplizierte Probleme zu lösen.

Vorgestellt: Innere Werte

Susanne Zeilinger-Migsich beschäftigt sich mit molekularen Mechanismen in Schimmelpilzen namens Trichoderma, die pflanzenschädigende Pilze befallen. Durch den genauen Blick auf diese Schimmelpilz-Arten liefert die neuberufene Professorin wichtige Impulse für die Entwicklung umweltschonendender Pflanzenschutzmittel.

Vor­ge­stellt: Inter­na­tional und digi­tal

Internationale Investments und die Organisation von multinationalen Unternehmen stehen im Fokus der Forschung von Thomas Lindner. Der neue und erste Professor für Internationales Management an der Uni Innsbruck forscht an der Schnittstelle zwischen Finanzwissenschaften, Betriebswirtschaftslehre und Management.

Vorgestellt: Prinzipiell offen

Open Source, Creative Commons oder Wikipedia: Offenheit ist jenes Stichwort, das sich durch alle Interessensgebiete von Leonhard Dobusch zieht. Der Wirtschafts- und Rechtswissenschaftler ist seit Februar 2016 Professor für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Organisation an der Uni Innsbruck.

Vorgestellt: Sprachkontakt und Korpuslinguistik

Ein digitales Korpus des Jiddischen, die Veränderungen slawischer Sprachen im Kontakt mit der deutschen Sprache und Russisch-Quellen nach Sprachniveau: Das sind nur drei von mehreren Projekten von Sandra Birzer. Sie ist seit März Professorin für Slawische Sprachwissenschaft und leitet das Russlandzentrum der Universität Innsbruck.

Vorgestellt: Ver­wo­bene Ver­gangen­heiten

Claudia Jünke bereichert seit März 2016 mit ihrer Forschungsarbeit das Institut für Romanistik. Sie setzt ihren Fokus auf die kulturwissenschaftliche Gedächtnisforschung und beschäftigt sich mit dem Umgang mit von Gewalt geprägter Vergangenheit in Literatur und Kultur. Welche Rolle spielt Literatur im Aufarbeitungsprozess der Vergangenheitsbewältigung einer Gesellschaft?

Vorgestellt: Werkzeug­kasten des Histo­rikers

Martin Wagendorfer ist seit Oktober 2015 Professor für mittelalterliche Geschichte und historische Hilfswissenschaften an der Universität Innsbruck. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den historischen Hilfs- bzw. Grundwissenschaften, der mittelalterlichen Universitätsgeschichte und der Rekonstruktion von mittelalterlichen Bibliotheken.

Vorgestellt: Zwischen Mathematik und Religion

Der Philosoph Christian Tapp lehrt und forscht seit Oktober 2015 am Institut für Christliche Philosophie, an dem er eine Stiftungsprofessur der Gedächtnisstiftung Peter Kaiser (1793 – 1864) inne hat. Als Mathematiker, Philosoph und Theologe gelingt ihm ein Brückenschlag zwischen Extremen.

Vor­ge­stellt: Zu­sammen­hänge richtig ver­stehen

Andreas Steinmayr widmet sich der Identifizierung von Kausalzusammenhängen in wirtschaftlich und politisch relevanten Themenfeldern. Der neue Professor für Empirische Wirtschaftsforschung legt dabei auch in der Lehre großes Augenmerk auf ökonometrische Methoden, die er seinen Studierenden als wichtige Werkzeuge für unterschiedlichste Berufsfelder mitgeben will.