Damit Veranstaltungen langfristig erfolgreich sind, müssen sie nicht nur organisatorisch gut durchdacht, sondern vor allem auch strategisch und nachhaltig geplant sein. Doch wie können Wirkungspotenziale gezielt ausgeschöpft und nachhaltige Maßnahmen in die Eventplanung und -umsetzung integriert werden? Und wie überprüfe bzw. messe ich schlussendlich den Erfolg? Mit diesen Fragen setzten sich die Teilnehmer:innen während der 1,5-tägigen Weiterbildung im Rahmen von Modul 1 intensiv auseinander.
Im Fokus stand ein erweitertes, wirkungsorientiertes Verständnis von Nachhaltigkeit, das weit über ökologische Maßnahmen hinausgeht und soziale, wirtschaftliche sowie strukturelle Effekte gezielt in den Blick nimmt. Mit klaren Zielsetzungen, einem effizienten Einsatz von Ressourcen und einer systematischen Evaluierung geht es schlussendlich darum, potenziell negative Auswirkungen zu minimieren und positive Effekte zu maximieren.
Ebenso wurde betont, wie wichtig es ist, Stakeholder frühzeitig einzubinden, den Dialog zu suchen, Maßnahmen regelmäßig auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und Erkenntnisse transparent zu kommunizieren. Nachhaltigkeit bedeutet dabei auch, bestehende Prozesse zu hinterfragen, aus Erfahrungen zu lernen und Events kontinuierlich weiterzuentwickeln – für ein besseres Erlebnis aller Beteiligten.
Durch zahlreiche praktische Beispiele und interaktive Übungen wurden die Teilnehmer:innen befähigt, die erlernten Konzepte direkt auf ihre eigene Eventpraxis zu übertragen. Das Ziel: Events nicht nur nachhaltiger, sondern auch strategisch durchdachter, effizienter und zielgerichteter zu gestalten.
Mehr Informationen zur uWIN finden Sie auf der Webseite der Koordinationsstelle für universitäre Weiterbildung: Wirksame Sportevents: Methoden zur Evaluierung und nachhaltigen Entwicklung
(Jannik Roth, Sabrina Scheiber)
