Gruppenbild der Nachwuchsforscher:innen LandTirol

Vizerektor für Forschung Gregor Weihs (r.) und LRin Cornelia Hagele mit den Nachwuchsforscher:innen der Universität Innsbruck.

Über eine Mil­lion Euro für junge For­schungs­ideen in Tirol

Beim Festakt im Tiroler Landhaus wurden 55 Nachwuchsforscher:nnen aus allen Tiroler Hochschulen mit der Tiroler NachwuchsforscherInnenförderung ausgezeichnet. 28 von ihnen kommen von der Universität Innsbruck.

Wie lassen sich energiesparende Belüftungssysteme im Tunnelbau modellieren? Wie integrieren sich kolumbianische Pflegekräfte in die Tiroler Gesundheitslandschaft? Und was braucht es für eine personalisierte Therapie bei Prostatakrebs? Mit diesen und vielen weiteren Fragestellungen beschäftigen sich junge WissenschaftlerInnen, die gestern, Montag, beim Festakt im Tiroler Landhaus geehrt wurden.

Aus insgesamt 139 Einreichungen wählte eine externe wissenschaftliche Begutachtung 55 Projekte aus. Auf Antrag von Wissenschaftslandesrätin Cornelia Hagele stellte das Land Tirol dafür mehr als eine Million Euro an Fördermitteln bereit. „Diese Förderung ist ein klares Bekenntnis: Tirol glaubt an seine jungen Forscher:innen“, betonte LRin Hagele.

Nachwuchsförderung als Basis für Spitzenforschung

In ihrer Festrede unterstrich LRin Hagele die Bedeutung der wissenschaftlichen Frühförderung: „Nachwuchsforschung ist der Grundstein für die Spitzenforschung von morgen. Indem wir heute junge Wissenschaftstalente fördern, sichern wir Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Wohlstand in Tirol.“

Ein starkes Zeichen sei zudem die breite Beteiligung an der Ausschreibung gewesen: Alle acht Tiroler Hochschulen reichten Projekte ein. Die thematische Bandbreite der geförderten Arbeiten reicht von medizinischen und technischen Studien über Sozial- und Bildungsforschung bis hin zur Meeresbiologie.

Generalprobe für den internationalen Wissenschaftsbetrieb

Die Tiroler Nachwuchsforscher:innenförderung unterstützt junge WissenschaftlerInnen nicht nur finanziell, sondern bietet auch eine wichtige Qualifizierung für den weiteren Karriereweg. Von der Antragstellung über die Projektumsetzung bis zur Endabrechnung sammeln die Geförderten zentrale Erfahrungen im kompetitiven Wissenschaftsbetrieb. „Die Landesförderung ist oft die Eintrittskarte für nationale und internationale Programme wie den FWF oder die FFG“, so Hagele.

Insgesamt erhielten 23 Nachwuchswissenschaftler und 32 Nachwuchswissenschaftlerinnen eine Förderung. Sie verteilen sich auf die Tiroler Hochschulen wie folgt:

Universität Innsbruck: 28 Nachwuchsforscher:nnen

Medizinische Universität Innsbruck: 7 Nachwuchsforscher:innen

MCI | Die Unternehmerische Hochschule: 7 Nachwuchsforscher:innen

UMIT TIROL: 7 Nachwuchsforscher:innen

Pädagogische Hochschule Tirol: 2 Nachwuchsforscherinnen

fh gesundheit: 2 Nachwuchsforscherinnen

FH Kufstein: 1 Nachwuchsforscherin

Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein: 1 Nachwuchsforscher

Nächste Ausschreibung startet im Februar 2026

Die nächste Ausschreibungsrunde der Tiroler Nachwuchsforscher:innenförderung beginnt am 1. Februar 2026. Gefördert werden wissenschaftliche Projekte, die überwiegend in Tirol durchgeführt werden und einen klaren Bezug zum Standort aufweisen. Einreichungen sind bis Mitte März möglich, die Auswahl erfolgt auf Basis externer wissenschaftlicher Begutachtungen. Weitere Informationen zu Förderkriterien und Einreichmodalitäten finden sich auf der Website des Landes Tirol.

Weitere Informationen zur Tiroler Nachwuchsforscher:innenförderung

Land Tirol/Redaktion

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