„Gerade für die Menschen in Innsbruck wird dieses Werkzeug eine zentrale Rolle spielen. Unsere Stadt ist aufgrund ihrer Lage besonders stark von Hitze betroffen – mit spürbaren Folgen für die Lebensqualität vieler Bürgerinnen und Bürger. Vor allem schwangere Frauen, Babys und ältere Menschen zählen zu den besonders vulnerablen Gruppen, die unter zunehmenden Hitzewellen leiden. Umso wichtiger ist es, frühzeitig, verantwortungsvoll und mit Weitblick vorzusorgen“, betont Klimastadträtin Janine Bex.
Im konkreten Fall führen die beiden Unternehmen Terra Atmos GmbH und Laserdata GmbH – Spin-offs der Universität Innsbruck – ein Projekt zum Thema Hitzestress und dessen Reduktion durch Bäume in der Stadt durch. Bäume spielen deshalb eine besondere Bedeutung, weil sie sind nicht nur prägende Elemente des Innsbrucker Stadtbildes sind, sondern einen konkreten Beitrag zum Schutz der Bevölkerung leisten. Sie spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung und helfen, eine Stadt Schritt für Schritt widerstandsfähiger – also resistenter – gegenüber Hitze zu machen.
„Dieses Projekt unterstützt uns dabei, auf Basis verlässlicher Daten kluge und nachhaltige Entscheidungen zu treffen, unsere Ressourcen effizient einzusetzen und Innsbruck als lebenswerte, sichere und zukunftsfitte Stadt für kommende Generationen zu erhalten“, fügt Bex hinzu.

Die beiden Spin-offs der Universität Innsbruck – Terra Atmos und Laserdata – entwickeln gemeinsam "digitale Zwillinge" von Städten und Regionen. Auf dieser Basis werden Klimamodelle als Grundlage für die Entscheidungsfindung bereitgestellt.
Stadt unterstützt Projekt „BioTwin-AT“
Die Stadt Innsbruck unterstützt das Forschungsprojekt „BioTwin-AT“, an dem zwei Spin-offs der Uni Innsbruck beteiligt sind. Ziel ist die Entwicklung eines hochpräzisen, datengestützten Werkzeugs für die Stadtplanung der Zukunft. Beurkundet wurde das durch die mehrheitliche Unterzeichnung eines Letter of Intent (LOI).