Die Ehrung fand im Rahmen des traditionellen Festakts am Josefitag statt, an dem Vorarlberg Persönlichkeiten für außergewöhnliche Leistungen im Dienst der Gesellschaft ehrt.
Im Montfortsaal des Landhauses würdigte Landeshauptmann Wallner Bußjäger als „Wissenschaftler und Fachmann für Föderalismus, Demokratie und Bürgernähe“, der diese Anliegen „auf Bundes- und internationaler Ebene mit hörbarer Stimme“ vertrete. Seine Analysen und Publikationen hätten das Verständnis für regionale Verantwortung und politische Bildung vertieft; als Direktor des Instituts für Föderalismus und langjähriger Landtagsdirektor habe Bußjäger die Entwicklung des Landes nachhaltig mitgestaltet.
Mit dem Großen Verdienstzeichen reihte er sich unter fünf Geehrte ein; insgesamt wurden neun Landesauszeichnungen und eine Bundesauszeichnung verliehen. Der Festtag bot einen Rahmen, um Menschen zu danken, die sich haupt- und ehrenamtlich weit über das übliche Maß hinaus engagieren. Wallner unterstrich dabei auch die Rolle der Familien, deren Verständnis und Unterstützung außergewöhnliches Engagement erst möglich mache.
Zur Person
Peter Bußjäger, gebürtig aus Bludenz, ist seit 2014 Professor am Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre der Universität Innsbruck. Er leitet das Institut für Föderalismus, ist Mitglied des Staatsgerichtshofes des Fürstentums Liechtenstein sowie der Venedig-Kommission des Europarats. Zu seinen vielfältigen Forschungsinteressen zählen der Föderalismus im europäischen Mehrebenensystem, Staatsorganisationsrecht, Verwaltungswissenschaft sowie Umweltrecht.
