Das Mentoring-Programm, das sich gezielt der Förderung von Frauen in der Wissenschaft widmet, ist ein einzigartiges Angebot zur Persönlichkeits- und Karriereentwicklung. Es bietet jungen Wissenschaftlerinnen die Chance, sich aktiv mit ihrer beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen und dabei von der Expertise erfahrener Mentorinnen und Mentoren sowie dem Austausch mit Gleichgesinnten zu profitieren.
Besonders hervorzuheben ist der Fokus auf Peer-Mentoring, bei dem die Mentees in monatlichen Treffen eigenständig Inhalte und Arbeitsweisen festlegen. Unterstützt werden sie dabei durch einen Workshop der Personalentwicklung, der zu Beginn des Programms Orientierung und Hilfestellung bietet. Im Drei-Monats-Rhythmus begleiten die Mentorinnen und Mentoren die Treffen, um gezielt Impulse zu setzen und die Mentees bei ihren Fragestellungen zu unterstützen.
Während sowohl für die Mentees, als auch die Mentorinnen und Mentoren der 10. Runde im April der Start in ein spannendes Mentoringjahr erfolgte, endete für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 9. Runde das Programm.
Rückblick auf ein erfolgreiches Mentoring-Jahr
Ein Jahr lang hatten die 14 jungen Wissenschaftlerinnen und acht Mentorinnen und Mentoren der 9. Runde die Möglichkeit sich auszutauschen und Fragen, Erfahrungen, Erlebnisse zu teilen und gemeinsam Lösungsansätze und -möglichkeiten zu finden. Bei der Abschlussveranstaltung, die von Vizerektor für Forschung Univ.-Prof. Dr. Gregor Weihs und Vizerektor für Personal Univ.-Prof. Mag. Dr. Dirk Rupnow begleitet wurde, ließen die Teilnehmenden das vergangene Jahr Revue passieren. In einer Zeitreise blickten sie auf die gemeinsamen Erlebnisse zurück und betonten die Bedeutung der neu geknüpften Kontakte, die auch über das Programm hinaus gepflegt werden sollen. Die Mentees möchten weiterhin in Verbindung bleiben, und auch die Mentorinnen und Mentoren freuen sich auf einen fortgesetzten Austausch.

Bei einer Abschlussveranstaltung blickte die letztjährige Mentoring-Gruppe auf die gemeinsame Zeit zurück.
Start für die neue Mentee-Gruppe
Kurz darauf, am 30. April fiel der Startschuss für die 10. Runde des Mentoring-Programms. 17 Mentees und acht Mentorinnen und Mentoren kamen zusammen, um sich auf ein spannendes Jahr der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Lernens einzulassen. Die Auftaktveranstaltung bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Erwartungen und Beweggründe für die Teilnahme am Programm zu präsentieren. Die Anwesenheit der beiden Vizerektoren, Univ.-Prof. Dr. Gregor Weihs und Univ.-Prof. Mag. Dr. Dirk Rupnow, auch bei dieser Veranstaltung zeigt das Kommittent des Rektor:innenteams für das Programm und das Thema an sich.
Die Mentees erhoffen sich insbesondere die Möglichkeit, von den Erfahrungen anderer zu profitieren, wertvolle Einblicke in verschiedene wissenschaftliche Karrierewege zu erhalten und sich darüber auszutauschen, wie sie ihren eigenen wissenschaftlichen Weg finden und gestalten können. Sie sehen das Programm als Chance, nicht nur persönliche Kompetenzen zu erweitern, sondern auch berufliche Netzwerke aufzubauen, die sie langfristig unterstützen können. Darüber hinaus wünschen sie sich Orientierungshilfen, um Herausforderungen wie die Vereinbarkeit von Forschung und Privatleben oder den Umgang mit Unsicherheiten in der Karriereplanung besser zu meistern.
Die Mentorinnen und Mentoren hingegen freuen sich darauf, ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiterzugeben, die Mentees bei strategischen Entscheidungen zu unterstützen und sie in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zu begleiten. Sie sehen ihre Rolle nicht nur als beratend, sondern auch als inspirierend, indem sie den Mentees Mut machen, neue Wege zu gehen und ihre Potenziale voll auszuschöpfen. Gleichzeitig betonen sie, dass auch sie durch die Zusammenarbeit bereichert werden, indem sie neue Perspektiven kennenlernen, frische Impulse erhalten und durch den Austausch mit den Mentees selbst dazulernen können. Für sie ist das Programm eine Gelegenheit, einen Beitrag zur Förderung von jungen Wissenschaftlerinnen zu leisten und den interdisziplinären Dialog zu stärken.
Die laufende Runde endet im April 2027 – bis dahin bleibt den Teilnehmenden viel Zeit, ihre Herausforderungen im wissenschaftlichen Alltag zu diskutieren, zu reflektieren und gemeinsam mit ihren Kolleginnen ihren individuellen Weg zu finden.
Weitere Informationen
Auf der Webseite des Mentoring-Programms erfahren Sie alles Weitere zu Inhalten, Ablauf und Bewerbung für das Mentoring.
