Acht Frauen stehen auf einer Treppe, die meisten davon eher jung

Das Organisationsteam (von vorne): Anna Romano, Sunet Grobler, Katharina Egger, Sabrina Bacher, Katarzyna Ammann-Kapa, Zehra Sultan Kumru Yağmurkaya, Surette van Staden und Asligül Aysel

Leh­rerIn­nen­bil­dung: Tagung für junge For­schende

Am 17. April 2026 brachte die Master- und PhD-Tagung „Bildung im Spiegel junger Forschung“ an der Universität Innsbruck Nachwuchswissenschaftler:innen der Fakultät für Lehrer:innenbildung zusammen.

Als erste Tagung dieser Art für Master- und PhD-Studierende stärkte die Veranstaltung den Austausch an der Fakultät für LehrerInnenbildung. Im Rahmen des Mentorings für Masterstudierende sowie des PhD-Faculty-Networking war Platz für Präsentationen, Diskussionen und Vernetzung rund um aktuelle bildungswissenschaftliche, fachdidaktische und religionspädagogische Forschung.

Eröffnet wurde die Tagung von der Vizerektorin für Lehre und Studierende, Univ.-Prof. Dr. Janette Walde. Im Anschluss setzte Univ.-Prof. Dr. Markus Ammann, Studiendekan der Fakultät für LehrerInnenbildung, mit seiner Keynote einen inhaltlichen Impuls und nahm sich im weiteren Verlauf Zeit für die Fragen der Teilnehmenden. Bereits dieser Auftakt machte die Bedeutung der Förderung junger Forschung für Schule, Unterricht und Lehrer:innenbildung sichtbar und unterstrich  zugleich den Wunsch nach Austausch und fachlicher Diskussion.

 

Zwei Personen sitzen auf der Bühne und reden miteinander

Univ.-Prof. Dr. Markus Ammann, Studiendekan der Fakultät für LehrerIinnenbildung, hielt die Keynote und beantwortete Fragen aus dem Publikum.

Die Tagung bestand aus drei parallel stattfindenden Sessions, in denen Master- und PhD-Studierende ihre aktuellen Forschungsprojekte präsentierten. Die Beiträge deckten ein breites thematisches Spektrum ab und behandelten u. a.:

 

  • Sprachprüfungen im Kontext von Migration und Integration
  • Künstliche Intelligenz in verschiedenen Bereichen des Bildungssystems
  • Musik und Bildung
  • Religion, Vielfalt und Verantwortungsethik
  • Schule als Erfahrungsraum
  • Lehrer:innenprofessionalität
  • Europäischen Schulen
  • eine pädagogisch geleitete Sicht auf das Schulrecht

Diese thematische Vielfalt zeigte eindrucksvoll, wie facettenreich, gesellschaftlich relevant und methodisch differenziert junge Forschung an der Fakultät für LehrerInnenbildung aufgestellt ist.

 

Blick in einen Workshop-Raum. Eine Vortragende steht vor einem Bildschirm, sieben Personen sitzen um einen Tisch und hören zu.

Neben den Präsentationen bot die Tagung vielfältige Gelegenheiten zum Austausch und zur Diskussion. In den Sessions und Pausen entstanden Räume für Rückfragen, Feedback und weiterführende wissenschaftliche Gespräche zwischen Studierenden, Dissertant:innen und Lehrenden.

Die Tagung machte außerdem sichtbar, wie wichtig institutionalisierte Unterstützungs- und Vernetzungsstrukturen für den wissenschaftlichen Nachwuchs sind. Gerade im Zusammenspiel von Mentoring, fachlichem Austausch und forschungsbezogener Präsentationspraxis entstehen jene Räume, in denen wissenschaftliche Entwicklung individuell, wie auch gemeinschaftlich getragen wird.

(Katarzyna Ammann-Kapa, Asligül Aysel, Sabrina Bacher, Katharina Egger, Sunet Grobler, Anna Romano, Surette van Staden, Zehra Sultan Kumru Yağmurkaya)

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