DIGISOC – Digital Society, Social Innovation and Global Citizenship – wird gemeinsam von der Universität Innsbruck, der italienischen University of Naples Federico II und der tschechischen Palacký University Olomouc konzipiert und durchgeführt. Als englischsprachiges Studium mit 120 ECTS Credits verbindet es interdisziplinäre, internationale Lehre und ein starkes Bekenntnis zur europäischen Zusammenarbeit.
„Das Besondere an DIGISOC ist, dass die Studierenden von Anfang an Teil einer wirklich gemeinsamen europäischen Lernumgebung werden“, sagt Johannes Seiler, Studienbeauftragter an der Universität Innsbruck. „Das Studium verbindet interdisziplinäre Perspektiven auf die digitale Transformation mit akademischer Exzellenz, gesellschaftlicher Verantwortung, internationaler Mobilität und einem starken europäischen Kooperationsgedanken.“
Gemeinsames Curriculum von drei Universitäten
Ein besonderes Merkmal von DIGISOC ist seine kohärente europäische Lernumgebung. Lehre, Kommunikation und viele administrative Prozesse werden über die gemeinsame Plattform OpenOlat organisiert, wodurch ein gemeinsamer akademischer Raum über drei Universitäten und drei nationale Kontexte hinweg entsteht. Für die Studierenden bedeutet das eine einheitliche Lehr- und Lernumgebung für die gesamte Studiendauer. Für das Konsortium spiegelt dies zugleich die operationalisierte, gemeinsame Governance und die enge administrative Zusammenarbeit im Studienalltag wider.
Das gemeinsame Curriculum bietet vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Schwerpunktsetzung. Im Rahmen von „Individual Learning Paths“ können Studierende Teile ihres Kompetenzprofils gezielt gestalten und anerkannte zusätzliche Lernangebote integrieren, darunter zum Beispiel Microcredentials von Partneruniversitäten, von Wirtschaftsunternehmen im EURIDICE-Konsortium sowie weitere Bildungsangebote, die das Qualifikationsprofil der Absolvent:innen sinnvoll ergänzen. Auf diese Weise verknüpft das Studium akademische Kohärenz mit Flexibilität und Innovationskraft.
„DIGISOC ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie europäische Hochschulkooperationen einen Mehrwert für Studierende schaffen“, so Janette Walde, Vizerektorin für Lehre und Studierende an der Universität Innsbruck. „Das Studium verbindet akademische Qualität, internationale Erfahrungen und innovative Programmgestaltung.“
DIGISOC ist damit mehr als ein internationales Masterstudienprogramm. Es ist ein konkretes Beispiel dafür, wie europäische Hochschulzusammenarbeit in der Praxis umgesetzt werden kann: gemeinsam gestaltet, studierendenzentriert, mobilitätsorientiert und klar an den Zielsetzungen eines Europäischen Abschlusses ausgerichtet.
Mit der Veröffentlichung der Aufnahmeergebnisse wird die zweite DIGISOC-Kohorte nun herzlich willkommen geheißen.
Mehr Infos zum Studiengang: www.uibk.ac.at/de/studien/ma-digital-society-social-innovation-and-global-citizenship/
Kontakt: digisoc@uibk.ac.at
