Unter dem Motto „Mitmachen. Staunen. Entdecken.“ verwandelt die Lange Nacht der Forschung am 24.04.2026 ganz Österreich in eine Bühne für Wissenschaft und Innovation. Mehr als 300 Standorte, von renommierten Bildungs- und Forschungseinrichtungen bis hin zu forschenden Unternehmen, öffnen ihre Türen und laden Besucher:innen aller Altersgruppen ein.
Die Bundesminister:innen Eva-Maria Holzleitner, Peter Hanke und Wolfgang Hattmannsdorfer präsentierten bei einer Pressekonferenz letzten Mittwoch das vielseitige Programm. Holzleitner betonte:
„Die Lange Nacht der Forschung bringt Wissenschaft und Forschung dorthin, wo sie hingehören: in die Mitte der Gesellschaft.“
(Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung)
Lange Nacht der Forschung in Tirol
Das gesamte Programm finden Sie hier unter folgenden Link:
Universität Innsbruck mit 17 Standorten
Auch die Universität Innsbruck ist mit einem umfangreichen Programm an 17 Ausstellungsstandorten – vom Botanischen Garten über den Campus Innrain bis zur Außenstelle Wildermieming – vertreten. Ob Geschichte, Literatur, Gesellschaft oder Naturwissenschaften: Zu jedem Themenbereich finden sich spannende Mitmachstationen, Vorträge und Workshops.
Ein paar Beispiele der Programm-Highlights in Innsbruck:
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Abgusstechnik: Moderne Kopie oder antikes Original? Sehen Sie, wie antike Statuen, Statuetten und Reliefs kopiert werden und versuchen Sie sich selbst als Gipsfomer:in
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Was kann man am Himmel mit kleinen Teleskopen beobachten? Bei gutem Wetter werden wir auf dem Campus Technik im Freien mehrere kleinere Teleskope aufbauen. Geplant sind Sonnenbeobachtungen, später werden wir Mond, Jupiter, Sternhaufen und andere astronomische Objekte ins Visier nehmen.
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Der Bennett-Mechanismus - wir bauen einen besonderen Roboter! Wir erkunden gemeinsam den Bennett-Mechanismus, einen Spezialfall mit zwei mal zwei Drehgelenken und bauen einen solchen auch gemeinsam.
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Rätsel der Nacht – Warum manche im Dunkeln nichts sehen können: Lernen Sie die Netzhaut kennen, vergleichen Sie gesunde und defekte Zellen und erleben Sie mit VR-Brillen die Perspektive Betroffener.
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Was deine Augen über Sprachverarbeitung verraten: Probieren Sie die Methode des Eye-Tracking selbst aus und sehen Sie, wohin Ihre Augen beim Hören und Verstehen von Sprache wandern. Erfahren Sie auch, wie Schüler:innen das Interagieren in einer neuen Sprache lernen und was dabei hilfreich sein kann.
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Klangspuren durch die Zeit? Präsentation der Musikinstrumente vergangener Zeiten mit Hörbeispielen: frühe Eisenzeit (Harfe aus Fritzens), Antike (Louvre-Aulos), Mittelalter (u. a. Maultrommeln von Schloss Tirol, Einhandflöte von Lengberg etc.).

