Präsentation der Entwürfe im GeoKlimaLab Tirol

Mitte März wurden im GeoKlimaLab Tirol die Entwürfe der Architekturstudierenden zur Neugestaltung der Ausstellung präsentiert und diskutiert. 

Inns­bru­cker Archi­tek­tur­stu­die­rende gestal­ten das “GeoKlimaLab Tirol“

Als GeoKlimaLab Tirol wird die Erdwissenschaftliche Sammlung der Universität Innsbruck zur gemeinsamen Einrichtung aller Institute der Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften. Das Konzept für die Umgestaltung wird von Studierenden der Architektur entwickelt. Aktuell werden die Entwürfe finalisiert.

In der zweiten Märzwoche war im GeoKlimaLab Tirol der Institute für Geologie, Mineralogie und Petrographie, Geographie sowie Atmosphären- und Kryosphärenwissenschaften einiges los: Architekturstudierende bauten Modelle auf, brachten großflächige Plakate mit Entwürfen an den Wänden an und feilten an der finalen Ausarbeitung ihrer Ideen.

Grund für das kreative Treiben ist die bauliche und inhaltliche Umgestaltung der Erdwissenschaftlichen Schausammlung zum GeoKlimaLab Tirol als gemeinsamer, interaktiver Ausstellungs- und Workshopraum der Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften. Seit Herbst 2025 arbeiten Architekturstudierende sowie Wissenschaftler:innen aller beteiligten Institute unter der Leitung von Thomas Gatt an einer Neugestaltung der Schausammlung. Neben baulichen Veränderungen und einer Modernisierung der Ausstellungselemente wird das GeoKlimaLab Tirol inhaltlich neu ausgerichtet. Künftig werden hier Inhalte aus allen vier Fachrichtungen präsentiert.

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Entwerfen III“ führten die Architekturstudierenden Gespräche mit den Wissenschaftler:innen, um die Schwerpunkte für die Umgestaltung festzulegen. Darauf aufbauend entwickelten sie Entwürfe und Modelle, die am Freitag, den 13. März, in den Räumlichkeiten des GeoKlimaLab im 2. Stock des Bruno-Sander-Hauses präsentiert wurden. Die Angehörigen der Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften hatten die Möglichkeit, die Entwürfe mit den Studierenden vor Ort zu diskutieren und Punkte an die von ihnen favorisierten Projekte im Sinne eines Beteiligungsprozesses zu vergeben.

„Das Projekt zeigt auf eine beeindruckende Weise, wie gut sich die unterschiedlichen Fachbereiche ergänzen, voneinander profitieren und wie fakultätsübergreifende Kooperationen die universitäre Atmosphäre auf vielen Ebenen positiv beeinflussen“, freut sich Eric Sidoroff, der die Lehrveranstaltung gemeinsam mit seinen Kolleg:innen Johanna Acham, Celia Di Pauli, Tamara Falch und Helle Schröder leitet. Auch der Dekan der Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften, Christoph Spötl, zeigte sich in seinen Grußworten als auch in den anschließenden Diskussionen begeistert von der Zusammenarbeit und den Entwürfen der Studierenden.

Im nächsten Schritt befasst sich eine kleinere Gruppe von Architekturstudierenden im Rahmen ihres Bachelorprojekts mit der konkreten Planung der Neugestaltung. Dafür werden die besten Ideen aus allen bisher erstellten Entwürfe miteinbezogen, diskutiert und auf ihre Machbarkeit überprüft. Die Umsetzung soll im Sommer 2026 erfolgen.

Das GeoKlimaLab Tirol

Das GeoKlimaLab Tirol baut auf der Erdwissenschaftlichen Schausammlung der Institute für Geologie sowie Mineralogie und Petrographie auf. Man vermutet, dass bereits der erste Institutsleiter, der bekannte Tiroler Naturwissenschaftler und Schriftsteller Adolf Pichler (1819-1900), Teilsammlungen mit verschiedenen Schwerpunkten angelegt hat. Die wissenschaftlichen Sammlungen wuchsen mit der Zeit immer weiter an. Heute zählt die Sammlung rund 20.000 Exponate. Im Rahmen der Umgestaltung wird die Schausammlung zu einer fakultären Einrichtung und der Umfang der Ausstellung um die Fachbereiche der Geographie sowie der Atmosphären- und Kryosphärenwissenschaften ergänzt.

 Angebote im GeoKlimaLab Tirol

Im GeoKlimaLab Tirol werden auch aktuell Workshops für Schulen und Gruppen angeboten – hier geht es zur Übersicht.

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