Vizerektor Gregor Weihs und die Wissenschaftlerin des Jahres, Francesca Ferlaino, begrüßten Minister Hanke am Quanten-Hotspot Innsbruck. Weihs gab dem Besucher einen kleinen Einblick in die Initiativen des Exzellenzclusters Quantum Science Austria (QuantA) und Francesca Ferlaino stellte das Innsbrucker ÖAW-Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) vor. Startup-Gründer Wolfgang Dür präsentierte im Anschluss die Aktivitäten und Pläne seines Unternehmens Quantum Network Design, das sich der Simulation von Quantennetzwerken mittels Quantencomputern widmet und so die Kommunikationsnetzwerke der Zukunft entwickeln hilft. Im Anschluss ging es dann noch zu Besichtigungen im AQT Experience Center sowie dem Standort von ParityQC in der Hofburg. Organisiert wurde das Besichtigungsprogramm von Sara Matt von der Transferstelle Wissenschaft – Wirtschaft – Gesellschaft.
Bei seinem Besuch überzeugte sich Innovationsminister Hanke vor Ort über das enorme Potential österreichischen Know-hows im Bereich Quantentechnologien: „In unserem Land hat sich ein hochinnovatives Ökosystem angesiedelt, das universitäre Grundlagenforschung mit angewandter Forschung und der Entwicklung kommerzieller Anwendungen verbindet“, so Peter Hanke. In der Industriestrategie 2035 hat die Bundesregierung erstmals neun Schlüsseltechnologien und Stärkefelder definiert, in den Österreich bereits Weltspitze ist oder das Potenzial hat, dorthin aufzusteigen. Der Bereich Quantentechnologien und Photonik ist hier ein herausragendes Beispiel. „Mit der Industriestrategie haben wir klar definiert, wo wir künftig Schwerpunkte setzen, welche Technologiefelder gefördert werden und so den Forschungseinrichtungen und Unternehmen Planungs- und Investitionssicherheit zu geben“, erklärte Innovationsminister Hanke.
