Der InnCubator, eine gemeinsame Initiative der Wirtschaftskammer Tirol und der Universität Innsbruck, bietet Raum, um Ideen in konkrete Geschäftsmodelle zu verwandeln. Ob Studierende, Forschende, Unternehmen oder Start-ups – hier entsteht ein lebendiges Miteinander, in dem Innovation aktiv gestaltet wird. Mit dem kürzlich erfolgten Kick-off des neuen INNC-Programms startet der InnCubator in eine weitere Runde zur Förderung von Innovation und Unternehmertum in Tirol.
INNC-Programm: Ideen werden zu Unternehmen
Seit 2016 wurden im Rahmen des INNC-Programms über 442 Geschäftsideen begleitet. Im aktuellen Durchgang arbeiten mehr als 50 Teilnehmende sechs Monate lang intensiv an der Weiterentwicklung ihrer Ideen – von der Problemdefinition bis hin zu einem klaren Konzept und Prototypen, die am Markt bestehen können. Die Themenvielfalt ist dabei beeindruckend: Sie reicht von KO-Tropfen-Prävention über KI-gestützte Gesundheitskostensteuerung bis hin zu innovativen Bestattungskonzepten.
Das Programm umfasst individuelle Betreuung, Workshops, Coworking sowie Feedback von Expert:innen. Neu in diesem Jahr ist ein verstärkter Fokus auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz – sowohl zur Entwicklung von Geschäftsstrategien als auch zur Erstellung von Prototypen.
Der Community-Gedanke spielt dabei eine zentrale Rolle, denn Innovation entsteht selten im Alleingang, sondern im Austausch. Wichtige Unterstützung erhält der InnCubator von seinen Partnern: Startup.Tirol, der Forschungsgruppe für Innovation, dem Innovationsraum Kufstein und START.N Kitzbühel.
Vom Konzept zum Prototyp
Innovation greifbar machen Ein wachsender Schwerpunkt des InnCubators liegt in der Prototypenentwicklung für Hard- und Software sowie Künstliche Intelligenz. Mit moderner Infrastruktur – etwa 3D-Druck und Elektronikentwicklung – und einem starken Netzwerk an Umsetzungspartnern wie dem Institut für Informatik können Ideen rasch in erste funktionsfähige Modelle überführt werden. Werkstattleiter Simon Fuger bringt es auf den Punkt: „Viele innovative Ideen scheitern nicht an der Kreativität, sondern an der Umsetzung. Genau hier setzt der InnCubator an: Wir helfen dabei, aus Gedanken konkrete, testbare Lösungen zu entwickeln – und das nicht nur für Start-ups, sondern auch für Unternehmen."
Erfolgsmodell mit Zukunft
Im Herbst feiert der InnCubator sein 10-jähriges Bestehen – eine Erfolgsgeschichte, die eindrucksvoll zeigt, welchen Einfluss gezielte Innovationsförderung auf den Wirtschaftsstandort Tirol haben kann. Vizerektor Manfred Lechner ergänzt: „Die hohe Nachfrage bestätigt den Bedarf: Sowohl räumlich als auch ressourcentechnisch ist der InnCubator aktuell stark ausgelastet. Weitere Schritte sind bereits in Planung."
Weitere Informationen: www.inncubator.at


