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Mehr als 50 kreative Köpfe arbeiten im aktuellen INNC-Programm an ihren Ideen und entwickeln diese weiter.

InnCu­ba­tor: Kick-off für das INNC-Pro­gramm

Ende April startete der neue INNC-Durchgangs des InnCubators der Universität Innsbruck und der WK Tirol statt. Der InnCubator feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum – eine gelungene Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft.

Der InnCubator, eine gemeinsame Initiative der Wirtschaftskammer Tirol und der Universität Innsbruck, bietet Raum, um Ideen in konkrete Geschäftsmodelle zu verwandeln. Ob Studierende, Forschende, Unternehmen oder Start-ups – hier entsteht ein lebendiges Miteinander, in dem Innovation aktiv gestaltet wird. Mit dem kürzlich erfolgten Kick-off des neuen INNC-Programms startet der InnCubator in eine weitere Runde zur Förderung von Innovation und Unternehmertum in Tirol.

 

INNC-Programm: Ideen werden zu Unternehmen

Seit 2016 wurden im Rahmen des INNC-Programms über 442 Geschäftsideen begleitet. Im aktuellen Durchgang arbeiten mehr als 50 Teilnehmende sechs Monate lang intensiv an der Weiterentwicklung ihrer Ideen – von der Problemdefinition bis hin zu einem klaren Konzept und Prototypen, die am Markt bestehen können. Die Themenvielfalt ist dabei beeindruckend: Sie reicht von KO-Tropfen-Prävention über KI-gestützte Gesundheitskostensteuerung bis hin zu innovativen Bestattungskonzepten.

Das Programm umfasst individuelle Betreuung, Workshops, Coworking sowie Feedback von Expert:innen. Neu in diesem Jahr ist ein verstärkter Fokus auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz – sowohl zur Entwicklung von Geschäftsstrategien als auch zur Erstellung von Prototypen.

Der Community-Gedanke spielt dabei eine zentrale Rolle, denn Innovation entsteht selten im Alleingang, sondern im Austausch. Wichtige Unterstützung erhält der InnCubator von seinen Partnern: Startup.Tirol, der Forschungsgruppe für Innovation, dem Innovationsraum Kufstein und START.N Kitzbühel.

Vom Konzept zum Prototyp

Innovation greifbar machen Ein wachsender Schwerpunkt des InnCubators liegt in der Prototypenentwicklung für Hard- und Software sowie Künstliche Intelligenz. Mit moderner Infrastruktur – etwa 3D-Druck und Elektronikentwicklung – und einem starken Netzwerk an Umsetzungspartnern wie dem Institut für Informatik können Ideen rasch in erste funktionsfähige Modelle überführt werden. Werkstattleiter Simon Fuger bringt es auf den Punkt: „Viele innovative Ideen scheitern nicht an der Kreativität, sondern an der Umsetzung. Genau hier setzt der InnCubator an: Wir helfen dabei, aus Gedanken konkrete, testbare Lösungen zu entwickeln – und das nicht nur für Start-ups, sondern auch für Unternehmen."

Erfolgsmodell mit Zukunft

Im Herbst feiert der InnCubator sein 10-jähriges Bestehen – eine Erfolgsgeschichte, die eindrucksvoll zeigt, welchen Einfluss gezielte Innovationsförderung auf den Wirtschaftsstandort Tirol haben kann. Vizerektor Manfred Lechner ergänzt: „Die hohe Nachfrage bestätigt den Bedarf: Sowohl räumlich als auch ressourcentechnisch ist der InnCubator aktuell stark ausgelastet. Weitere Schritte sind bereits in Planung."

Weitere Informationen: www.inncubator.at

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