European Universities Veranstaltung im Museumsquartier Wien

Euro­pean Uni­ver­si­ties: Per­spek­ti­ven aus AURORA

Wie sehen die Hochschulen der Zukunft aus? Diese Frage stand im Zentrum der Veranstaltung „Impulse für die Hochschulstrategie 2040: European Universities als Innovationstreiber für die Hochschulen der Zukunft!?“, die am 28. April im Wiener MuseumsQuartier stattfand. Vertreter:innen aus Politik, Hochschulen und europäischen Netzwerken kamen dort zum Austausch zusammen.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Montanuniversität Leoben und der University of Applied Sciences St. Pölten. Mit ihren Allianzen EURECA-PRO und E³UDRES² luden sie zu Austausch und Standortbestimmung ein. Zahlreiche European University Allianzen mit österreichischer Beteiligung waren vertreten – ein klares Zeichen für die aktive Rolle Österreichs in dieser Initiative.

Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, betonte: "Die European Universities zeigen, dass Europa in der Lage ist, groß zu denken, Grenzen zu überwinden und gemeinsam Neues zu schaffen. Diese Initiative zählt zu den ambitioniertesten und wichtigsten Projekten der Europäischen Union im Hochschulbereich der letzten Jahre. Österreich ist dabei nicht nur Teil des europäischen Hochschulraums, wir gestalten ihn aktiv mit und bringen unsere Stärken gezielt ein."

 

Innsbruck im europäischen Hochschulraum

Auch die Universität Innsbruck war Teil des Dialogs und brachte ihre Erfahrungen aus der Allianz AURORA ein. Das Netzwerk verbindet Universitäten aus ganz Europa und setzt Impulse für innovative Lehre, gesellschaftliches Engagement und die Arbeit an globalen Herausforderungen.

Mehr als sechs Jahre nach dem Start der European-Universities-Initiative wurde bei der Veranstaltung deutlich, wie stark diese Netzwerke bereits in die Strukturen der Hochschulen hineinwirken. Für die Universität Innsbruck zeigt sich das besonders in neuen Formen der Zusammenarbeit: Studierende profitieren von internationalen Lernmöglichkeiten, Forschende arbeiten enger über Ländergrenzen hinweg zusammen, und Themen wie Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung rücken noch stärker in den Mittelpunkt.

 

Impulse für die Hochschulstrategie 2040

Gleichzeitig wurde in Wien klar, dass der Weg zu „echten“ europäischen Universitäten noch nicht abgeschlossen ist. Fragen rund um gemeinsame Abschlüsse, langfristige Finanzierung und institutionelle Rahmenbedingungen bleiben zentrale Themen – auch aus Sicht der Innsbrucker Beteiligung an AURORA.

Die Beiträge aus den verschiedenen Allianzen fließen nun in die Weiterentwicklung der österreichischen Hochschulstrategie 2040 ein. Ziel ist es, die Dynamik der European Universities langfristig zu sichern und ihre Ansätze stärker im gesamten Hochschulsystem zu verankern.

Für die Universität Innsbruck ist klar: Die Zusammenarbeit im Rahmen von AURORA eröffnet nicht nur neue Perspektiven für Studierende und Forschende, sondern stärkt auch die Rolle der Universität als aktiver Teil eines gemeinsamen europäischen Hochschulraums.

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