Am 5. Dezember 2025 wurden die Voltigiererin Eva Nagiller und die Handbikerin Svetlana Moshkovich, beide akkreditierte Athletinnen des Olympiazentrums, im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit für ihre herausragenden sportlichen Leistungen geehrt. Vizerektorin Janette Walde und der Leiter des Olympiazentrums Christian Raschner sowie die verantwortlichen Sportwissenschaftler und Trainer Manuel Annewanter und Chris Jones überreichten die Auszeichnung. Die Ehrung unterstrich eindrucksvoll die erfolgreiche Verbindung von Spitzensport und akademischer Ausbildung an der Universität Innsbruck.
Eva Nagiller errang 2024 den Weltmeistertitel im Einzelvoltigieren und wurde bereits 2023 Europameisterin im Pas de Deux. Neben ihrer sportlichen Karriere absolviert sie ein Masterstudium im Lehramt und ist bereits als Lehrerin am Gymnasium Ursulinen in Innsbruck tätig.
Svetlana Moshkovich wurde 2025 Weltmeisterin im Handbike-Einzelzeitfahren und stellte mit 36,132 Kilometern einen neuen Stundenweltrekord auf der Bahn auf. Sie studiert Sportwissenschaft und gibt ihre Expertise als Lehrbeauftragte an der Universität den Studierenden weiter.
Spitzensportförderung an der Universität Innsbruck
Die Erbringung sportlicher Höchstleistungen setzt einen hohen zeitlichen und persönlichen Aufwand der Athlet:innen voraus. Hochleistungssport wird dabei in einem Lebensabschnitt betrieben, in dem gleichzeitig die Grundlagen für eine spätere berufliche Karriere gelegt werden. Die Universität Innsbruck fördert deshalb ausgewählte Athlet:innen, um Studium und Hochleistungssport simultan bewältigen zu können. In Kooperation mit der nationalen österreichischen Institution für Duale Karriere, dem Verein KADA, wurde 2015 das Studienprogramm SLS (Studium Leistung Sport) installiert. SLS unterstützt Studierende der Universität Innsbruck bei der Vereinbarkeit von hochleistungssportlichem Engagement mit akademischer Bildung im Rahmen der organisatorischen, finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen.
