Gruppenfoto von Jurymitgliedern und Teilnehmer:innen

Jurymitglieder und Teilnehmer:innen des Wettbewerbs "Ma Thèse en 180 secondes".

Drei Minu­ten, die begeis­tern: „Ma Thèse en 180 secon­des“

Beim österreichischen Finale des Wettbewerbs „Ma Thèse en 180 secondes“ am 17. März in Wien zeigten Nachwuchswissenschaftler:innen, wie spannend Forschung präsentiert werden kann. Besonders Maja Klostermann, Doktorandin der Universität Innsbruck, zog das Publikum in ihren Bann und sicherte sich den Publikumspreis.

Beim Wettbewerb „Ma Thèse en 180 secondes“ werden wissenschaftliche Inhalte in klaren und überzeugenden Vorträgen auf den Punkt gebracht: In nur drei Minuten sollen Doktorand:innen ihre Doktorarbeit auf Französisch präsentieren. Das österreichische Finale fand am 17. März an der Wirtschaftsuniversität Wien statt und wurde vom Institut français d'Autriche in Partnerschaft mit der WU Wien organisiert.

Maja Klostermann unterhielt das Publikum

Sechs Teilnehmer:innen stellten sich der Herausforderung, ihre Forschung einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Ausgezeichnet wurden Coline Garcia mit dem Jury-Preis sowie Maja Klostermann (Universität Innsbruck), die das Publikum mit ihrer Präsentation für sich gewinnen konnte.

Für Maja Klostermann war die Teilnahme besonders bedeutsam: „Die Teilnahme am Wettbewerb 'Ma Thèse en 180 secondes' war für mich eine besonders bereichernde und inspirierende Erfahrung. Es war großartig – 'formidable', wie ich es auf Französisch ausdrücken würde“, erzählt sie rückblickend.

Die einzigartige Herausforderung des Formats – drei Minuten, eine Präsentationsfolie, ein komplexes Forschungsthema – habe sie gereizt. Es sei „eine unglaublich spannende Herausforderung“ gewesen, ihre Arbeit so zu verdichten, dass sie für alle verständlich wird, und zugleich „eine wertvolle Gelegenheit, den Kern meiner Arbeit klar und verständlich zu vermitteln“.

Europa-Finale am 15. Juni

Der Wettbewerb, der 2012 ins Leben gerufen wurde und heute in rund 30 frankophonen Ländern stattfindet, verfolgt genau dieses Ziel: Wissenschaft verständlich und zugänglich zu erklären. Für die Teilnehmenden bedeutet das nicht nur fachliche Präzision, sondern auch Kreativität und rhetorisches Geschick.

Gerade dieser Austausch habe sie besonders beeindruckt, betont Maja Klostermann: Die Beiträge der anderen Doktorand:innen seien „kreativ und abwechslungsreich“ gewesen. Diese Erfahrung habe ihr außerdem gezeigt, „dass wissenschaftliche Arbeit nicht nur aus Forschung am Schreibtisch besteht, sondern im Dialog und in der Begegnung mit anderen wächst und ihre (wert)volle Tiefe entfaltet“.

Mit ihrem Erfolg qualifiziert sie sich nun für das mitteleuropäische Finale am 15. Juni, das ebenfalls an der WU Wien stattfinden wird. Die Vorfreude ist bereits spürbar: „Ich freue mich sehr darauf, im Juni beim zentraleuropäischen Finale in Wien erneut antreten zu dürfen!“

    Nach oben scrollen