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Preisträger:innen mit Lehrer:innen, Ehrengästen und Organisator:innen

Cer­ta­men Tiro­lense Lati­num et Grae­cum wie­der an der Uni

Am 23. Februar waren die besten Latein- und Griechisch-Schüler:innen des Landes wieder zu Gast an der Universität, um sich in den Klassischen Sprachen zu messen. Der Gesamttiroler Wettbewerb, der von der Alma Mater und der Bildungsdirektion gemeinsam ausgerichtet wird und Teil des Tiroler Fremdsprachenwettbewerbs ist, dient als Vorauswahl für die Fremdsprachen-Bundesolympiade.

Den über 50 Schüler:innen, die in drei Kategorien antraten, wurden dieses Mal Texte aus der Geschichtsschreibung vorgelegt: Die Griechen beschäftigten sich mit dem Alexanderzug des Arrian, die Lateiner (vier und sechs Lernjahre) mit der Römischen Geschichte des Ammianus Marcellinus. Dabei stand nicht nur Übersetzen auf dem Programm: Es wurden auch Interpretationsfragen wurden gestellt. In ihnen ging es um Themen wie Propaganda, Wahrnehmung fremder Völker, Medien und Demokratie.

 

Videobeitrag in Tirol heute

Auch der ORF berichtete über den Wettbewerb in den Klassischen Sprachen. Den Beitrag können Sie hier ansehen: Altgriechisch- und Latein-Kräftemessen in Innsbruck

Nach der Klausur am Vormittag besuchten die Schüler:innen und Schüler drei Workshops: Im ersten erhielten sie Einblick in die Handschriften-Schätze der Abteilung für Sondersammlungen an der UB Innsbruck, im zweiten arbeiteten sie zum Zusammenhang zwischen KI und Klassischen Sprachen. Im dritten wurden ihnen Highlights aus Hollywood-Blockbustern präsentiert, die von Mitgliedern des Instituts lateinisch synchronisiert worden waren.

Der gute Spirit der Veranstaltung wurde auch nicht durch die von Bundesminister Christoph Wiederkehr angestoßene Diskussion um die Kürzung der Latein-Stunden in der Oberstufe getrübt. Bei der Vorprämierung der Preisträger:innen, die den Tag beschloss und der großen Preisverleihung am 3. März im Landhaus vorausging, unterstrichen gleich drei prominente Festredner:innen (Elisabeth De Felip-Jaud, Studiendekanin der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät, Jakob Grüner, Abgeordneter zum Nationalrat der Österreichischen Volkspartei, und Fritz Tiefenthaler, Berater der Landesregierung in EUREGIO-Fragen) den Wert der Klassischen Sprachen und äußerten ihre Zuversicht darüber, dass in dieser Sache das letzte Wort noch nicht gesprochen ist: Alea iacta non est. 

(Wolfgang Kofler und Simon Ellinger)

Sieger:innen

Sechsjähriges Latein

  • Silvia Pancheri
  • Julian Torggler
  • Simon Peer

Vierjähriges Latein

  • Katharina Juen
  • Florian Fieber
  • Theresa Pohl

Griechisch

  • Jacop Gasser
  • Melanie Prosch
  • Maria Zuenelli

 

Teilnehmende Schulen 

Akademisches Gymnasium Innsbruck, BG/BORG St. Johann in Tirol, BG/BRG Innsbruck Reithmannstraße, BG/BRG Reutte, BG/BRG Sillgasse, BORG Innsbruck, BRG Adolf-Pichler-Platz, BRG/BORG Telfs, BRG Landeck, BRG Wörgl, Franziskanergymnasium Bozen, Franziskanergymnasium Hall, Gymnasium „Walther von der Vogelweide“ Bozen, Klassisches Gymnasium „Vinzentinum“ Brixen, ORG Stams, Paulinum Schwaz, Realgymnasium „Peter Anich“ Bozen, Realgymnasium „Albert Einstein“ Meran, WRG Ursulinen.

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