Vom 20. bis 22. April 2026 fand die 5. European Student Assembly im Europäischen Parlament in Straßburg statt. Rund 250 Studierende aus 196 Universitäten, 34 Ländern, 54 Nationalitäten und 54 Hochschulallianzen kamen zusammen, um Empfehlungen zu aktuellen europäischen Herausforderungen zu erarbeiten.
Auch die AURORA-Allianz war vertreten: Lilli Fee Schulz von der Universität Innsbruck beschäftigte sich bereits in den vier Monaten vor der Assembly gemeinsam mit einer internationalen Arbeitsgruppe mit Maßnahmen zur Förderung intergenerationeller Solidarität. Während der Veranstaltung in Straßburg wurden die erarbeiteten Vorschläge intensiv diskutiert, weiterentwickelt und konkretisiert, bevor sie im Plenum präsentiert und verabschiedet wurden.
Darüber hinaus bot die Assembly einen wertvollen Rahmen für Austausch und Vernetzung. Studierende aus ganz Europa kamen miteinander ins Gespräch, teilten ihre Perspektiven und lernten beim „Village of Alliances“ andere Hochschulallianzen näher kennen. Die finalen Empfehlungen werden nun der Europäischen Kommission vorgelegt.
Für Lilli Fee Schulz war die Teilnahme eine besonders bereichernde Erfahrung:
„Die vergangenen Monate waren arbeitsintensiv, aber vor allem unglaublich lehrreich. Ich habe nicht nur viel darüber gelernt, wie politische Maßnahmen entwickelt und formuliert werden, sondern auch, wie internationale Zusammenarbeit über digitale Formate hinweg gelingen kann. Besonders spannend war es, sich intensiv mit Themen auseinanderzusetzen, die Europa aktuell bewegen. ESA und AURORA haben mir die Möglichkeit gegeben, aktiv mitzuwirken und Teil eines Prozesses zu sein, der Veränderung anstoßen kann. Für diese Erfahrung bin ich sehr dankbar.“
Die European Student Assembly 2026 zeigte eindrucksvoll, wie wichtig die Beteiligung junger Menschen für die Gestaltung Europas ist. Studierende konnten ihre Perspektiven einbringen, gemeinsam Ideen weiterentwickeln und erfahren, wie viel durch europäische Zusammenarbeit bewegt werden kann.
(Sabrina Pöll)
