Universität Innsbruck
Farbige Formen

Modellierung und Simulation ermöglichen oft dort neue wissenschaftliche Erkenntnisse, wo mit Theorie und Experiment kein Zugang gefunden werden kann.

Neues Erwei­te­rungs­stu­dium für wis­sen­schaft­li­ches Rech­nen

Modellierung und Simulation sind die dritte Säule der modernen Wissenschaft. Dieses Wintersemester startet das Erweiterungsstudium Scientific Computing mit vier Vorlesungen, die dabei helfen, mit der stetigen Weiterentwicklung computergestützter Methoden und Werkzeuge im eigenen Fachgebiet Schritt zu halten.

Von der Physik bis hin zur Medizin, ob bei der Analyse historischer Manuskripte oder zur Genomsequenzierung – die heutige Wissenschaft nutzt Methoden, Techniken und Werkzeuge des Scientific Computings umfassender denn je. Auch aus dem beruflichen Umfeld oder der gesellschaftlichen und politischen Debatte sind Modellierung und Simulation nicht mehr weg zu denken, wie die CoV-Pandemie deutlich macht.

Das Erweiterungsstudium Scientific Computing vermittelt interdisziplinär die nötigen Kenntnisse: Von den Grundlagen des wissenschaftlichen Rechnens - Modellierung und Numerik - über Einblicke in moderne Softwareentwicklung und geeignete Software bis hin zur Implementierung performanter Simulationen auf spezialisierter Hardware. In diesem Wintersemester werden angeboten:

 

  1. Einführung in das Scientific Computing und Genderkompetenz (VO2, 2 ECTS-AP, LV 198701)
    Eine Orientierungshilfe für das weite Terrain des Scientific Computing und das Erweiterungsstudium anhand von Beispielen.
  2. Softwaremanagement für das Scientific Computing (VU2, 3 ECTS-AP, LV198702)
    Moderne Werkzeuge und Arbeitstechniken für effiziente und reproduzierbare computergestützte Forschung. Einblicke in Git, Continuous Integration, Unit-Tests, Containerisierung, ...
  3. Grundlagen des Scientific Computing (VU3, 5 ECTS-AP, LV 198703)
    Eine zugängliche und fundierte Einführung in das Scientific Computing als Werkzeug: von Fragen der Modellierung bis hin zu Methoden und konkreten Implementationen sowie deren Grenzen.
  4. Numerik partieller Differentialgleichungen (VU3, 5 ECTS-AP,LV 198706)
    Kein mathematisches Werkzeug wird öfter zur Beschreibung der physikalischen Realität genutzt als partielle Differentialgleichungen. Diese LV vermittelt geeignete numerische Lösungsstrategien.

FAQs zum Erweiterungsstudium

Die SPSC-Startseite bietet einen schnellen Überblick. Alle Details unter "Studieren an der Universität Innsbruck" und im Zweifelsfall ziehen Sie bitte das Curriculum 2022 zu Rate.

Erweiterungsstudien an der Universität Innsbruck ermöglichen es Studierenden und Absolvent:innen bestimmter Studienfächer, zusätzliches Wissen im Rahmen eines Ergänzungsstudiums zu erwerben - in der Regel mit einem Aufwand von 30 bis 60 ECTS in Fachvorlesungen.

Die Vorlesungen des SPSC stehen allen interessierten Studierenden offen (wenn die Teilnehmer:innenzahl begrenzt ist, werden SPSC-Studierende vorgereiht). Wenn Sie nicht die Zeit haben, das gesamte Studienprogramm zu absolvieren: treffen Sie doch eine Auswahl (bezüglich einer etwaigen Anrechenbarkeit im Hauptstudium wenden Sie sich bitte an die entsprechende Studienbeauftragte oder den passenden Studienbeauftragten).

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an scientific-computing@uibk.ac.at. Die Anmeldefrist für alle SPSC-Vorlesungen wurde bis zumindest 5. Oktober 2022 verlängert.

Das Team des Erweiterungsstudiums Scientific Computing freut sich auf alle Studierende und Absolvent*innen, welche die faszinierende Welt der Modellierung und Simulation kennenlernen möchten.