Liebe Studierende, liebe Interessierte,
wir freuen uns schon auf den Semesterstart und hoffen, Ihnen geht es auch so.
Die Lehrveranstaltungsanmeldung endet für Seminare (SE) und Vorlesungen mit Übung (VU) am 21. Februar 2026. Bitte denken Sie daran, sich zeitgerecht anzumelden.
Im Rahmen der Wahlmodule Interdisziplinäre Kompetenzen können Lehrveranstaltung aus allen MA-Studien der Universität Innsbruck gewählt werden. Falls Sie noch auf der Suche sind, haben wir ein paar Tipps im ersten Beitrag des Newsletters.
Der besondere Hinweis gilt diesmal der Ausschreibung des 26. GenderFemPreises. Bis zum 27. März können Abschlussarbeiten, die in den Bereichen der feministischen Forschung, der Frauen- und Geschlechterforschung, den Queer Studies, den Postcolonial / Decolonial Studies oder der intersektionalen Forschung verortet sind, eingereicht werden. Mehr Information im zweiten Beitrag des Newsletters.
Wir wünschen Ihnen eine produktive vorlesungsfreie Zeit!
Mit herzlichem Gruß,
die Studienkoordination MA GKSW
mail: gender-studies@uibk.ac.at
web: https://www.uibk.ac.at/de/ma-gender/
Lehrveranstaltungen für Interdisziplinären Kompetenzen
Im Rahmen der Interdisziplinären Komptenzen (Wahlmodule 12-14 im Curriculum 2024 und Wahlmdodul 12 im Curriculum 2010) können Lehrveranstaltungen aus allen MA-Studien der Universität Innsbruck gewählt werden. Im Vorlesungsverzeichnis ist eine lange Liste von Lehrveranstaltungen zugeordet. Dabei handelt es sich um Vorschläge. Sie können sich auch selbst auf die Suche nach passenden Lehrveranstaltungen machen.
Ganz besonders empfehlen möchten wir:
VO 640028 Soziale Differenzierung und Geschlechterverhältnisse(Kordula Schnegg)
Die Vorlesung beleuchtet die sozialen Verhältnisse in der griechischen und römischen Antike. Mit besonderem Blick auf die Macht- und Gewaltverhältnisse im jeweiligen historischen Kontext wird den Fragen nach Ressourcenverteilung, politischer Macht und Handlungsmöglichkeiten nachgegangen. Unter Heranziehung aktueller Forschungstrends wird das innovative Potential der Geschlechtergeschichte für die Altertumswissenschaften aufgezeigt.
SE 611532 SE Filmgeschichte: Filmemacherinnen der Romania (Sabine Schrader)
Erst im Jahre 2010 ging der erste Oscar für die beste Regie an eine Frau, nämlich an Kathrin Bigelow für The Hurt Locker (2008). Aber auch wenn der Filmbetrieb männlich geprägt ist, hat es immer Filmemacherinnen gegeben, auch in der Romania, die eine eigene Handschrift entwickelten. Gerade der Vielfalt von Perpektiven - auch Genderperspektiven - verdanken wir daher einen neuen Blick auf Frausein oder Mannsein. Uns interessieren Filmemacherinnen, die sich feministisch mit traditionellen Geschlechterkonstrukten auseinandergesetzt haben wie Agnès Varda, Alice Rohrwacher, oder der Mexikanerin Fernanda Valadez.
Der Nachweis über den Besuch eines Masterseminars zu Film ist Voraussetzung für ein Betreuungsverhältnis für die MA-Arbeit bei Sabine Schrader.
Ausschreibung GenderFemPreis 2026
für Qualifikationsarbeiten in den Bereichen Gender Studies, Frauen*- und Geschlechterforschung an der Universität Innsbruck,
26. Ausschreibung
Der GenderFemPreis wird seit 2001 zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Universität Innsbruck vergeben und ist seit 2026 mit EUR 5.000,-- dotiert.
Für den Preis können jedes Jahr Diplom- und Masterarbeiten sowie Dissertationen eingereicht werden, die eine (oder mehrere) Theorie(n)n aus dem Bereich der feministischen Forschung, der Frauen- und Geschlechterforschung, den Queer Studies, den Postcolonial / Decolonial Studies oder der intersektionalen Forschung aufgreifen.
Die wissenschaftliche Begleitung dieser Ausschreibung erfolgt durch Mitglieder der FP Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck (CGI). Mehr Informationation zur FP CGI.
Dissertationen, Diplom- und Masterarbeiten, die in den vergangenen zwei Jahren an der Universität Innsbruck verfasst wurden, können bis Freitag, den 27. März 2026 für den diesjährigen Preis eingereicht werden.

EINLADUNG:
Verleihung Maria-Ducia-Forschungspreis
10. März 2026, 17.00 Uhr,
im Rokoko-Saal des Tiroler Landhauses
Festakt zur Verleihung des Maria Ducia Forschungspreises an
Mag.a Viktoria Wind BA
für das Konzept:
"Von 'Arbeiter-Soldaten' und 'Verteidigern der Republik':
Aushandlungen sozialdemokratisch-militärischer Männlichkeit in Österreich (1914-1933)"
GUTE UNIVERSITÄT. Teil II
Open Space - Workshop
Wir laden alle ein, die bei der ersten Veranstaltung (Gute Universität) dabei waren und alle, die jetzt neu dazukommen wollen. Wer auch immer kommt, das sind die richtigen Leute, um die Frage zu behandeln, welche
Initiativen für eine sozialere und demokratischere Universität umgesetzt werden sollen. Was einzelne oder Gruppen nun konkret angehen wollen, erarbeiten wir in einem Open Space Format. Wir knüpfen dabei einerseits
an die Ideen vom letzten Mal an und suchen andererseits weitere und neue. Mit dem Ziel, die Resilienz der Universität in herausfordernden Zeiten zu sichern und auszubauen.
Es eröffnen und schließen an Teil eins an:
Anke Bockreis (Fakultät für Technische Wissenschaften), Gundula Ludwig (CGI), Michaela Ralser (Fakultät für Bildungswissenschaften), Kordula Schnegg (Philosophisch-Historische Fakultät) und Ulrike Tanzer (Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät).
Die Veranstaltung wird moderiert von Alicia Trepat.
Montag, 16. März 2026, 17:15-19:30
Räume 04K100 und 04M100 (4. Stock, Ágnes-Heller-Haus)
Veranstalter*innen: Initiativgruppe Universität für Demokratie
Erasmus Bewerbung
Wintersemester 2026/27
Die Erasmus-Bewerbungsphase für das WiSe 2026/27 hat bereits begonnen!
Für Studierende im MA GKSW stehen Plätze an folgenen Universitäten zur Verfügung:
- Freie Universität Berlin
- Humboldt Universität Berlin
- Universität Bremen
- Universität Köln
- NTNU - Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet (ACHTUNG: kürzere Bewerbungfrist bis 20.03.2026)
- Univerzita Karlova v Praze (Prag)
Darüber hinaus stehen auch Plätze über das Joint Study Program zur Verfügung.
LFU Master Weeks
16. bis 27. März 2026
Bei den Onlinesessions erhalten Studieninteressierte Informationen zu Inhalt, Aufbau und Zulassung des jeweiligen Masterstudiums sowie rund um das (Student:innen-)Leben in Innsbruck.
Onlinesessions zum MA Gender, Kultur und Sozialer Wandel:
- Montag, 16.03.2026, 17:30 Uhr
- Donnerstag, 19.03.2026, 11:00 Uhr
- Dienstag, 24.03.2026, 16:00 Uhr
WIr freuen uns über interessierte Teilnehmer:innen
EUROPEAN-CANDIAN SPRING ACADEMY
Remembering for the Future
Transatlantic Perspectives and Intercultural Challenges
April 26 – May 2, 2026
For any questions about the European-Canadian Academy feel free to contact: Dr. Doris Eibl (doris.g.eibl@uibk.ac.at)
Call for Papers:
11. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF)
Gender_Queer Worldings: Violence, Alliances, Futurities
Wir freuen uns sehr über den laufenden Call for Papers für die 11. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF) mit Titel "Gender_Queer Worldings: Violence, Alliances, Futurities", die vom 23. bis 25. September 2026 in Innsbruck stattfinden wird!
Einreichungen sind bis zum 28. Februar 2026 möglich. Wir möchten darauf hinweisen, dass Einreichungen aller Disziplinen herzlich willkommen sind!
Hier zum Call for Papers auf Deutschund auf Englisch.
Internationaler Weltfrauen*tag 2026
Literatur zum Internationalen Frauentag
Regina Dürig "Frauen und Steine"
Wie kann man ankommen gegen die patriarchale Versteinerung der Welt? Regina Dürig wirft in ihrem Erzählband Frauen und Steine (Droschl 2025) einen kritischen Blick auf die Probleme unserer Zeit. In fiktionalisierten Lebensgeschichten über Alice Kober und Camille Claudel legt sie einen Fokus auf das, was in den gängigen Biografien oftmals vergessen wird. Zwischen Kurzgeschichten und Langgedichten rückt sie verschiedene Frauenfiguren ins Zentrum und erzählt vom Leben in männerdominierten Strukturen. Mit viel Humor gelingt es ihr, tiefgreifende, scharfsinnige und etwas schräge Erzählungen zu schaffen.
Freitag, 06. März, 19:00 Uhr
Literaturhaus am Inn, Josef-Hirn-Str. 5 / 10. Stock
Brunch in der AEP-Frauenbibliothek
Wie jedes Jahr lädt der AEP zum Internationalen Frauentag zu einem gemütlichen Brunch in die Räumlichkeiten der AEP-Frauenbibliothek ein.
Offen für alle. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns auf euren Besuch!
Samstag, 7. März 2026, ab 12:00 Uhr
AEP-Frauenbibliothek
Heraus zum 8. März!
Gewalt ist global – unser Aufstand auch
Weltweit nehmen patriarchale Gewalt, autoritäre Politik und faschistisches Gedankengut zu und werden immer salonfähiger. Mit Desinformation, Unterdrückung und dem Abbau von Grundrechten werden demokratische Strukturen ausgehöhlt. Auch in Staaten wie Österreich stehen Sozialabbau, eine neoliberale Kürzungspolitik und damit die Vertiefung von Ungleichheiten und eine Zunahme rechter Kräfte auf der Tagesordnung.
Doch internationale Aufstände – wie beispielsweise in den USA, im Iran, in Gaza oder im kurdischen Autonomiegebiet Syriens – zeigen, wie mächtig Widerstand ist. Der abgeschnittene Zopf einer kurdischen Kämpferin wurde vor Kurzem zum Symbol einer feministischen Bewegung, die Freiheit, Würde und das Leben aller verteidigt. Am 8. März, dem internationalen feministschen Kampftag, gehen wir gemeinsam auf die Straße – gegen patriarchale Gewalt, Faschismus und soziale Kälte – in Österreich und weltweit.
Für Solidarität, Gerechtigkeit und eine befreite Gesellschaft!
Unsere Kämpfe verbinden. Unser Aufstand ist global.
Sonntag, 8. März 2026 | Annasäule Innsbruck | ab 12:00 Aktionstag | um 15:30 Demonstration
Preis für Digitalisierungsforschung
DiSC Award 2026
Das Digital Science Center (DiSC) schreibt in Kooperation mit dem Sponsor BE-terna den Preis für Digitalisierungsforschung 2026 (kurz: DiSC-Preis 2026) aus.
Der Preis richtet sich an Nachwuchswissenschaftler:innen der Universität Innsbruck aller Fachdisziplinen. Er wird für hervorragend beurteilte akademische Abschlussarbeiten verliehen, die einen klaren methodischen oder inhaltlichen Forschungsbezug zum Thema Digitalisierung aufweisen und auf Englisch oder Deutsch verfasst wurden. Die Arbeiten müssen durch die Hauptbetreuer:innen für den Preis nominiert werden. Pro Kategorie kann jede:r Hauptbetreuer:in maximal eine Arbeit nominieren.
Folgende Arbeiten können eingereicht werden:
- Masterarbeiten oder Diplomarbeiten
Dotierung: EUR 500,-- - Dissertationen
Dotierung: EUR 1000,--
Die Einreichfrist ist der 03. April 2026.